Spinner selber bauen ?

  • Ob das gut eht weiß ich noch nicht, aber ich hab mir in den Kopf gesetzt einen Spinner zu bauen.

    Ausschlaggebend dafür ist Arkanoid, ein Spiel aus meiner Jugend und dem Füttern des selbigen mit letzten Kreuzern aus der Hosentasche in den Schlund des Arcade Monsters...

    Am C64 war es die erste selbstgekaufte Kassette, naja und jetzt möchte ich die alte Zeit zurückholen.

    Hab eine Bootleg hier liegen, wo zwar noch einen Fehler zu finden ist, aber ich will das Ding unbedingt mit dem Drehknopf steuern ;)


    Ein paar Gabellichtschranken hab ich mir bereits besorgt, über die Mechanik muss ich mir noch einen Gedanken machen.

    Aber wie sieht es mit der Encoderscheibe aus, wieviele Impulse pro Umdrehung entsprechen denn dem original Spinner, also wieviel Löcheroder Schlitze muss ich wohl anordnen ?

    Der Durchmesser und die Bauform vom Drehknopf würden mich auch interressieren, man findet so viele Bilder im Netz und kann mich an das Original nicht mehr erinnern :/


    Kann mir da wer einige Tips geben, wäre Super


    Gruss

    Marty

  • Danke Howei,


    Coole Sache für den PC und lowcost noch dazu

    Möchte aber technisch eher das Original nachbauen, Gabellichtschranken hab ich schon hier liegen und es soll ja an eine PCB angeschlossen werden.

  • Die Lösung von North ist ja ganz witzig, aber für mich muss ein echter Spinner aus Metall sein und wenn man ihn voll andreht noch etliche Runden nachdrehen.

    Sonst fühlt sich das mehr wie die Paddel Controller vom VCS an.

    Wenn man so was will und davon gehe ich beim Themenstarter aus, gibt es nur 2 Möglichkeiten!

    Teuer kaufen

    Oder eine CNC Drehbank und das Teil selber Drehen und Fräsen

    LCD und TFT tun im Cabinet doch nur noch weh! Ich habe es schon all zu oft Besungen, im Cabinet da muss ne Röhre brummen!

  • Klar kann man machen, aber Welle, Lager usw sollten definitiv aus Metall,Alu was auch immer sein, das hält kein 3D Print auf Dauer aus sonst, egal ob PLA, PETG oder ABS

    Wer es wirklich wie in der Arcade will kommt leider nicht um die von mir genannten Wege drumherum.

    LCD und TFT tun im Cabinet doch nur noch weh! Ich habe es schon all zu oft Besungen, im Cabinet da muss ne Röhre brummen!

  • Jo. So wie früher halt.....Technik aus der Steinzeit, höllenschwer und stabil....vandalismussicher

    Und ja:

    Ein Spinner muß mit dem richtigen Schwung auch nachlaufen.....wie der Zeiger hinter der Skala eines alten Radios :-)

    W.

    Vacuum-Fachverkäufer


    Wissen ist der einzige Rohstoff, welcher sich durch Gebrauch vermehrt! :thumbsup:


    Aus aktuellem Anlaß weise ich darauf hin, daß Reparaturtips nur unter Beachtung der Regeln im Umgang mit elektrischen Geräten befolgt werden sollten!
    Sollten dort Zweifel bestehen, bitte einen Fachmann zu Rate ziehen!

  • ja das triffts genau, er soll aus Metall werden und Nachlaufen, so hab ichs in Erinnerung...

    Bevor ich aber damit beginne, würde mich die Teilung der Scheibe interessieren, wieviele Impulse pro Umdrehung müssen es sein, damit es dem Original entspricht, weiß das zufällig jemand ?

    Hab ein paar Bilder von alten Spinner gefunden wo eine Übersetzung mit Zahnräder zu sehen ist, ist das dann der Originale ?


    Gruss

    Marty

  • wenn man an meiner Spinner-Lösung ein teures hoch nachlaufendes Kugellager nimmt das dreht auch das lange nach. Den Rest kann man auch aus Metall erstellen, wenn man es unbedingt braucht. Das nachdrehen ist eh quatsch mit Soße fürs spiel.


    Paddles (drehregler) sind nix anderes als ein Poti was man von Anschlag zu Anschlag drehen kann. Sind also mit einen Spinner nicht zu vergleichen.

  • Na gerade bei Tepest macht das nachlaufen schon Sinn NORTH, gerade in den höheren Leveln.

    Wie gesagt ich finde deine Lösung ok, aber vom Feeling her ist es eben nicht das Gleiche und bei Titeln wie Tempest macht das Nachdrehen absolut Sinn.

    LCD und TFT tun im Cabinet doch nur noch weh! Ich habe es schon all zu oft Besungen, im Cabinet da muss ne Röhre brummen!

  • Na gerade bei Tepest macht das nachlaufen schon Sinn NORTH, gerade in den höheren Leveln.

    Wie gesagt ich finde deine Lösung ok, aber vom Feeling her ist es eben nicht das Gleiche und bei Titeln wie Tempest macht das Nachdrehen absolut Sinn.

    Laut der BYOAC Wiki bewegt eine volle Drehung die Spielfigur im ersten Level fünf Segmente weit. Da sollte es auch für höhere Level nur 3-4 Sekunden Nachlaufen brauchen. Ich erwähne das vor allen, weil man im Web öfter mal extreme Forderungen nach 15 Sekunden Nachlaufen oder mehr liest.


    Ist natürlich Geschmack- bzw. haptische Gefühlsache, aber auch die kann man ja mit ein paar Fakten würzen. ;) Ich persönlich nehme diese Wikiseite als erste Grundlage für die Spinner-Einstellungen der Spiele in MAME, passe sie danach aber trotzdem noch an mein eigenes Spielgefühl an.

  • Laut der BYOAC Wiki bewegt eine volle Drehung die Spielfigur im ersten Level fünf Segmente weit.

    So, dann schau dir nur schon mal Level 1 an, wo noch nix los ist, hat schon 16 Segmente.

    So, dann schau dir nur schon mal Level 1 an, wo noch nix los ist, hat schon 16 Segmente.

    LCD und TFT tun im Cabinet doch nur noch weh! Ich habe es schon all zu oft Besungen, im Cabinet da muss ne Röhre brummen!

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  • Kurze zwischenfrage,

    Wenn ich nach Tempest oder Arkanoid Spinner suche, gibt es da einen gewissen Unterschied

    Während beim Tempest Spinner die Encoderscheibe grösser und direkt von der Hauptwelle angetrieben wird, so wird sie beim Arkanoid Spinner über eine 2fache Zahnradübersetzung angetrieben und ist sehr viel kleiner im Durchmesser.

    Da ich ja nach der Original Impulszahl suche, stellt sich nun die Frage,

    Ist sie bei beiden Modellen die selbe und wie fühlt sich der Unterschied an, Dirket und mit Übersetzung ?

    Hat jemand beide in Betrieb ?

  • Clyde

    Schau dir den Spinner von Tempest mal genau an :)

    Womit wir schon bei der Frage von marty wären.


    Zu Tempest: wie Clyde schon sagte, 1 Turn 5 Segmente, darum muss der Spinner massiv nachlaufen, weil man sich sonst einen Wolf beim Spielen daran drehen würde. Der Spinner von Tempest hat neben der Encoderscheibe noch eine große Schwungscheibe.

    Dadurch läuft er massiv nach, wenn man ihn richtig andreht geht bei Tempest das Ship manchmal 5x durch alle 16 Segmente bis der Spinner langsam zum Stillstand kommt. Man spielt Tempest eigentlich mehr mit mit der Handkante, wer den Spinner dort mit Daumen und Zeigefinger dreht wird spätestens bei Level 10 scheitern.

    Der Spinner von Arkanoid hat keinen Nachlauf, oder nur minimal, darum auch die Übersetzung, er ist wesentlich Feinfühliger wie der vom Tempest, beschleunigt aber sehr schnell und lässt sich eben auch schnell stoppen, wobei dort eben nur mit Daumen und Zeigefinger gespielt wird.


    Es gibt also nicht DEN Spinner für Emulation. Muss leider los jetzt, kann hier nun nicht weiter schreiben.


    PS: das selbe beim Trackball, Missile Command will man nicht mit dem kleinen Trackball eines Centipede spielen und Andersherum Centipede nicht mit dem Monsterball vom Missile Command.......

    LCD und TFT tun im Cabinet doch nur noch weh! Ich habe es schon all zu oft Besungen, im Cabinet da muss ne Röhre brummen!

  • Noch eine Anmerkung zu Tempest,

    Das macht auf einem Emulator aber auch nicht wirklich Spaß, eigentlich wie alle Vector Spiele, die müssen auf einer Vector-Röhre laufen, weil egal wie man da mit Softwarefiltern schraubt, das bekommt man auf keinem TFT-LCD vernünftig dargestellt.

    Das sollte man also auf jeden Fall im Hinterkopf haben :)

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  • Erwarte nicht zuviel von einer Farbvektorröhre, die hat wie alle anderen Farbröhren auch eine Schlitzmaske.

    Demzufolge auch einzelne Pixel. Die sieht man dort natürlich. Aber LCD geht garnicht!

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