Beiträge von Clyde

    Es scheint zu gehen, wenn auch mit etwas Handarbeit verbunden, und man sollte nicht vor der Linux-Kommandokonsole, Python-Skripten und/oder Software von Github zu kompilieren zurückschrecken.


    Ultimarc unterstützt leider offiziell kein Linux, aber es gibt findige Leute, die Software dafür entwickelt haben:

    Falls Englisch kein Problem für Dich ist, frag doch einfach mal im RetroPie-Forum. Mindestens zwei Leute dort haben den Servostik am Laufen:

    Nicht genau das, wonach Du gefragt hast, aber der Libretro-Kern MAME 2003-Plus hat eine softwareseitige 4-Wege-Option die man als sogenannte Overrides für jedes betroffene Spiel einzeln speichern kann.


    https://docs.libretro.com/libr…4-way-joystick-simulation


    Etwas aufwändiger aber dafür systemweit wirksam wäre der xboxdrv, der ebenfalls eine 4-Wege-Simulation hat.


    https://retropie.org.uk/docs/U…onal-control-to-four-ways


    Ich habe allerdings keine praktischen Erfahrungen mit diesen beiden Möglichkeiten, weil ich mir zwei mechanisch umschaltbare Ultimarc Mag-Stiks Plus gekauft habe. :)

    So, dann schau dir nur schon mal Level 1 an, wo noch nix los ist, hat schon 16 Segmente.

    Also rund drei Umdrehungen, als Nachlaufen würde ich das noch nicht bezeichnen.


    Da der Begriff ja sehr subjektiv ist: Wieviele Runden meintest Du denn ungefähr mit "etlichen"?

    Na gerade bei Tepest macht das nachlaufen schon Sinn NORTH, gerade in den höheren Leveln.

    Wie gesagt ich finde deine Lösung ok, aber vom Feeling her ist es eben nicht das Gleiche und bei Titeln wie Tempest macht das Nachdrehen absolut Sinn.

    Laut der BYOAC Wiki bewegt eine volle Drehung die Spielfigur im ersten Level fünf Segmente weit. Da sollte es auch für höhere Level nur 3-4 Sekunden Nachlaufen brauchen. Ich erwähne das vor allen, weil man im Web öfter mal extreme Forderungen nach 15 Sekunden Nachlaufen oder mehr liest.


    Ist natürlich Geschmack- bzw. haptische Gefühlsache, aber auch die kann man ja mit ein paar Fakten würzen. ;) Ich persönlich nehme diese Wikiseite als erste Grundlage für die Spinner-Einstellungen der Spiele in MAME, passe sie danach aber trotzdem noch an mein eigenes Spielgefühl an.

    Dann habe ich zu meinem Bedauern feststellen müssen, dass der Arcadeshop seine Pforten schließt. Wo kauft man denn heutzutage seine Komponenten?

    Ich kann https://www.arcadeworlduk.com/ sehr empfehlen. Sie haben ein sehr großes Sortiment, von dem in der Regel auch das meiste lagernd vorhanden ist. Und falls mal nicht, kommt es ziemlich flink wieder rein und man kann sich per E-Mail davon benachrichtigen lassen. Ihr Webshop ist m.E. informativ und übersichtlich, was ja leider auch im "Web 4.0" nicht selbstverständlich ist. Der persönliche Kontakt war in meinen 1-2 Fällen freundlich und hilfreich. Außerdem liefern Sie extrem schnell und noch Zollfrei während der Übergangsphase des Brexit. Was danach passiert, bleibt abzuwarten.


    Einziges Manko, das mir in mehreren Jahren als Kunde dort aufgefallen ist, hat nicht direkt mit dem Shop zu tun: Rücksendungen nach UK kosten selbst in Noch-EU-Zeiten soviel Porto, dass sie sich eigentlich nur bei vielen oder sehr teuren Dingen lohnen. Also lieber bewusst und vorausschauend kaufen. ;)

    Man kann aber auch Mameroms ganz legal benutzen, wenn man die jeweilige Spieleplatine oder das original Eprom selbst besitzt, da wo das jeweilige Spiel drauf gebrannt ist.

    Meines Wissens und z.B. laut diesem Video eines Rechtsanwalts zum Thema (insgesamt sehenswert) gilt das wenn überhaupt nur, wenn man a) das ROM selbst ausgelesen hat und b) ausschließlich zum Privatgebrauch. Ein öffentlich in einer Schule aufgestellter Automat dürfte sehr wahrscheinlich nicht mehr als privat gelten, egal ob für Geld oder kostenlos.

    denne nimmst die nötigen Routinen raus und machst deinen eigenen Emulator... es gibt immer einen Weg. Wird laufend so gemacht. Niemand programmiert jedes mal einen Emulator selber, wenn eine Mini-Arcadekiste auf den Markt geschmissen wird. Da werden die 4-10 Spiele lizenziert und der Rest der Software wird sich zusammengesucht. Einige großen Hersteller machen daraus auch keinen großen Hehl drum.

    Auch da wäre ich vorsichtig. Der gesamte Code eines Programms steht unter seiner Lizenz, egal was auch immer man dort wie kurz auch immer rauskopiert – von so kleinen Schnipseln mal abgesehen, die nicht mehr die sog. Schöpfungshöhe für ein urheberrechtliches Werk erfüllen, was ich bei den für die Emulation eines bestimmten ROMs nötigen Routinen stark bezweifeln würde.


    Die Mini-Konsolen renommierter Hersteller dürften da ziemlich wasserdicht lizensiert sein – die haben die entsprechenden Geldmittel und Rechtsabteilungen. Zudem bestimmt der Urheber, was er wie lizensiert. Er kann also auch völlig legal die allgemeine Lizenz auf nichtkommerzielle Nutzung einschränken und trotzdem einzelnen Personen oder Firmen gegen entsprechenden Obulus die eine eigene kommerzielle Lizenz geben.


    „Fun“ Fact dazu: Die Entwickler des Arcade-Emulators Final Burn Alpha (FBA) zerstritten sich, weil einer von ihnen diesen allgemein nichtkommerziell lizensierten Emulator im Alleingang an Capcom für dessen Arcadestick-Minikonsole Capcom Home Arcade lizensiert hat. Die im Streit gegangenen Entwickler führen inzwischen einen Fork von FBA namens Final Burn Neo weiter. Die Frage, ob der Einzelne das ohne die Zustimmung der Anderen durfte wurde durch den noch irgendwo in FBA enthaltenen Code einer alten MAME-Version mit deren eigener Lizenz nicht einfacher. 🙃


    Rechtlich ist das also alles weitaus komplexer als es sich viele Retro-Spieler vorstellen. Natürlich bleibt die Frage, wie wahrscheinlich eine Strafe oder Abmahnung ist. Aber gerade in einer Schule bedarf es im Zweifel nur eines einzigen frustrierten Schülers, der sich ein bißchen durch das Thema gelesen hat, und fertig ist die Anzeige.


    So auch die Schlussworte des oben verlinkten Videos: „Unterm Strich: Ganz ruhig schlafen darf da gar keiner.“


    Um neben der ganzen Spielverderberei auch etwas Positives zu erwähnen: Im offiziellen RetroPie-Forum gibt es einen Thread, in dem legale Quellen für Spiele-ROMs gesammelt werden. Aber auch da gelten die meisten Lizenzen höchstwahrscheinlich nur für den Privatgebrauch und kaum für öffentliche Räume mit einer vielzahl verschiedener Spieler. Um deren Lektüre kommt man also nicht herum, wenn man es „richtig“™ machen will.

    Das sehe ich auch so. Man sollte sich vor allem an seinen eigenen Fähigkeiten messen, nicht an denen der Profis – auch wenn sie natürlich als große Vorbilder dienen können. ;)


    Sieben Tasten erlauben sowohl das 2x3 Layout von Street Fighter & Co. als auch die vier nebeneinander liegenden Tasten des Neo Geo.


    Ich mag Dein Simpsons-Bild. ^^

    Joystick ist ein Samwa, daneben 8 (beleuchtete) Tasten.

    Sanwa. 🤓 Aber ich sehe nur sieben Tasten … bin ich blind oder hast Du Dich vertippt?


    Ich finde den Bau klasse. Sauber verarbeitet und viel Liebe zum Detail. Ich habe schon viele DIY-Bartops aus aller Welt gesehen, aber soviele Spezialtasten und -schalter haben die wenigsten. :thumbup: