Out Run Bootleg Automat

  • Hab mir kürzlich in den Kopf gesetzt einen Out Run Automaten nachzubauen.


    Auslöser dafür war, das ich kürzlich an das Panel mit Lenkrad und Gangschaltung, sowie die Pedaleinheit von einem geschlachteten Out Run Bootleg gekommen bin.

    Irgendwo hab ich auch noch eine Bootleg PCB rumliegen, die sollte von PHILKO CORPORATION sein. Was ich so gelesen hab sollten die damals glaub ich auf Lizenz, also nicht illegal Bootleg Automaten vertrieben haben. Die sahen ein wenig anders aus, etwas abgespeckter und einfacher, hatten aber auch das Gehäuse mit Bilder beklebt...


    Bevor es aber an die Holzarbeit geht, muss erstmal das Gameboard repariert und zum laufen gebracht werden, zuvor hab ich aber noch eine andere Sache vielleicht weiß da jemand Bescheid ?



    So sieht das Bootleg Dashboard aus, nicht vom Ganghebel irritieren lassen, der wurde wohl mal fröhlich gegen irgendwas getauscht was grad zur Hand war. Hab da schon Ersatz.






    Ich musste erstmal laut Lachen als ich die Konstruktion sah, eigentlich fast das selbe wie beim Original, nur anstelle vom Getriebemotor zwei Elektromagnete ^^








    Jetzt bin ich aber Paff - 220V Spulen, das hätt ich nicht gedacht sowas hinten am Kontrollpanel zu finden...





    Da bin ich gespannt wie sich damit das Rütteln im gegensatz zum Original wohl anfühlt ??


    Bevor da aber was rüttelt wird es noch irgend eine Elektronik brauchen die wahrscheinlich abwechselnd mit kleinen Pausen kurze Impulse an die Spulen gibt, solang die PCB das Signal für Rütteln ausgibt. Denke das das so funktionieren wird, dazu muß ich aber erst die Ansteuerung vom Gameboard prüfen, sobald die natürlich läuft.


    Im Netz hab ich dazu noch nichts gefunden, ein Schaltplan oder womöglich Bilder dieser Platine wären sehr Hilfreich.

    Irgendwas zusammenbasteln geht natürlich auch, hätts halt gerne dem Original nachgebaut.


    Hat da jemand Bezug zu so einem Automat oder kennt das Geheimniss was dahintersteckt ?

    Wär super wenn da jemand was drüber weiß...


    Gruß

    Martin

    Allways in Game...


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  • Ich hatte mal einen Red Arrow von Funworld, der sah äusserlich von der Form wie der Outrun aus. Board war natürlich irgend ein S-Korea bootleg drinnen, aber sicher nicht von Philko, das wär mir aufgefallen. Du könntest auf Klov in der Herstellerliste nach Philko suchen, dann siehst du was die alles gemacht haben ( obwohl die Liste ab und zu nicht vollständig ist ).

  • WIe kommt echt mit den Magneten das rütteln zustande, kann mir das nicht so ganz vorstellen :) Hat das Controlpanel dann bei der Montage einfach etwas Spiel, sodass das Controlpanel dann einfach etwas rüttelt? Habe beim guten Danschki das letzte mal einen Outrun Upright gespielt und da hat sich mehr oder weniger der ganze Automat bewegt :D


    Edit: Ich glaube jetzt sehe ichs die Magneten "ziehen" da wohl über das Verbindungsstück am Lenkrad.

  • ja genau so ist es und gedämpft mit Gummis, beim Original rûttelt da ein Getriebemotor ähnlich einem Scheibenwischermotor hin und her. Der restliche Aufbau ist sonst sehr ähnlich.

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  • Ich hatte mal einen Red Arrow von Funworld, der sah äusserlich von der Form wie der Outrun aus. Board war natürlich irgend ein S-Korea bootleg drinnen, aber sicher nicht von Philko, das wär mir aufgefallen. Du könntest auf Klov in der Herstellerliste nach Philko suchen, dann siehst du was die alles gemacht haben ( obwohl die Liste ab und zu nicht vollständig ist ).

    Red Arrow kenn ich gar nicht, was war das denn ?

    KLOV findet gerade mal 7 Games und OutRun ist da gar nichtmal dabei, komisch...

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  • Bei dem Regenwetter hab ich mal das Board rausgesucht, eigentlich sind es 3 übereinander gestockte Boards.




    So sieht die PHILKO Bootleg aus und scheint sogar noch zu funktionieren.




    Der Diagnostic-Test schaut auch gut aus...





    PHILKO hat anscheinend 2 verschiedene Varianten rausgebracht. In der Version wurden ein paar kleine Modifikatioonen am Board gemacht, so wandert der I/O Stecker auf eine andere Seite und einige ICs wurden durch einen Custom ersetzt. Was sonst noch anders ist weiß ich grad nicht.


    Auch hier werkeln 2x 68000 CPU und eine Z80 für den Sound, der Custom oben in der mitte.






    Am Startscreen sieht man den Unterschied, beim Original steht rechts unten "1986 SEGA" und beim Bootleg "1987 BETA"


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  • Danke Dir für das Bild :thumbup:

    Sieht ja zum verwechseln gleich aus, aber den Automat hab ich so noch nie gesehen.

    War das dann aber auch ein Outrun Ableger oder irgend was nachgemachtes und wie war das Lenkrad, welche Mechanik war da denn verbaut ?

    Bin neugierig ;)

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  • Grad bemerkt das der Sound nicht geht, klingt als ob man einen Motor im Standgas laufen lassen würde, so ein wummern...

    Hoffe das es nicht was mit dem Cusom zu tun hat, muss mich da erst einarbeiten, aber das mach ich später.


    Mich hat die Ansteuerung keine Ruhe gelassen und hab ein paar Videos im Netz geschaut, wenn findet man eh nur von den Originalen was.

    Da werkelt ja ein Motor der die Hin und Her Bewegung ausführt, glaube beim Original gibt es eine eignes Motor-Board was so allerhand Signale bekommt. Es ist einfach zu lange her, ich kann mich nicht mehr genau Erinnern wie das Rütteln war. Gab es da schwächeres oder stärkeres Rütteln, also langsamer oder schneller oder war das immer die selbe intensität und es wurde nur Zeitlich angesteuert, hmmm?


    Irgendwie glaube ich in Erinnerung zu haben das es sich anders anfühlte, ob man nur von der Straße abkam, hin und her Schleuderte oder den Wagen überschlagen hatte...


    Also hab ich mal das Oszi auf den "Motor" Ausgang meiner Bootleg PCB gehängt und mit der Roll-Funktion während der Fahrt aufgezeichnet.

    Ich war Überrascht was ich dann im Nachhinein mit den X/Y Cursor am Oszi rausgemessen habe.

    Der Pegel am Signalausgang liegt normal auf Low und bei Ansteuerung nur auf 1V (komisch) ist aber ein sauberes Rechtecksignal und zwar haben die da was mit einer einfachen PWM gemacht.


    Ich versuch das mal zu erklären:

    Immer wenn man von der Straße ebkommt, gegen Büsche oder Autos fährt, Quergeschleudert wird oder sich Überschlägt wird am Ausgang das Signal per PWM Angesteuer.

    Ich seh da eine Zykluslänge raus, die immer genau 140ms lang ist, darin ist immer ein Auschlag in unterschiedlicher Länge enthalten.

    Die kürzeste Zeit eines High Impulses liegt bei 35ms, der etwas längere bei 70ms, der noch längere bei 105ms und wenn es zum Überschlag kommt dann ist die ganze Periode über das Signal 140ms auf High.


    Hab das mal versucht aufzukrizeln und die Signalvarianten mit A,B,C,D, zu beschriften:




    Je nachdem wie arg man da rumbockt oder wie lange die Aktion des Rütteln anhält, reihen sich solche 140ms Signale schön aneinander, mal so mal so, gerade eben wie Stark die Kollision gerade ist.


    Jetzt frag ich mich wie nun dieses Signal dann 2 Spulen abwechselnd ansteuern soll ?


    Mein erster Gedanke, bei jeder Flanke ins positive wird eine Spule so lange mit 220V bestromt, bis die Flanke wieder auf Low geht, bei der nächsten positiven Flanke das selbe Spiel nur diesmal die andere Spule, usw. immer abwechselnd die eine dann die andere...

    140ms wären ca. 1/7 einer Sekunde, das würde bedeuten das das Lenkrad maximal 7 Rüttler in der Sekunde, oder 3 1/2 Richtungswechsel in der Sekunde machen würde. Je nach Impulslänge schwächere oder stärkere Ausschläge. Könnte doch klappen :/ ^^


    Was meint Ihr, könnte das etwa so gewesen sein, oder hat jemand noch eine alternative Idee wie man das anders machen könnte ??

    Bin für wirklich für jeden Tipp dankbar :)

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  • Dein Gedankengang klingt schlüssig.

    So werden verschiedene "Unfallszenarien" simuliert.

    Wie das dann schlußendlich analogisiert wird, kannst Du nur durch weiteres Verfolgen der Verdrahtung / Signalverlauf erfahren.

    Ob die Spulen wirklich mit Netzspannung arbeiten oder mit einer Sekundärspannung aus dem Trafo, z. B. 80V.

    Ob sie überhaupt mit AC oder DC bestromt werden. Und wie diese Spannung aufgeschaltet wird.

    Bei AC könnte das mit TRIACs umgesetzt werden.

    Bei DC mit Leistungstransistoren oder diesen fetten schwarzen Hybridverstärkern (STKxxx)

    Ich finde es faszinierend, daß Du Dich damit so hartnäckig auseinandersetzt!

    Drücke Dir die Daumen, daß Du Erkenntnisse gewinnst.

    Gruß

    Vacuum-Fachverkäufer


    Wissen ist der einzige Rohstoff, welcher sich durch Gebrauch vermehrt! :thumbsup:


    Aus aktuellem Anlaß weise ich darauf hin, daß Reparaturtips nur unter Beachtung der Regeln im Umgang mit elektrischen Geräten befolgt werden sollten!
    Sollten dort Zweifel bestehen, bitte einen Fachmann zu Rate ziehen!

  • Danke Winni:thumbup:

    Mit der Verdrahtung und Signalverlauf bin ich auf Anschlag, ich hab nur das PWM Signal was vom Mainboard kommt und die zwei Spulen. Was da dazwischen gehört kenn ich nicht, leider findet man von Bootlegs keine Schaltpläne, da wär ich froh wenn einer so ein Gerät hätte und mir das Ansteuerboard abfotografieren könnte... Schätze mal ich muss ir da was eigenes stricken ;)


    Dein Tipp das die damals eventuell niedrigere AC Steuerspannung oder sogar DC Versorgung verwendet haben ist hilfreich, daran hab ich noch gar nicht gedacht, aber das wäre gut möglich. Vielleicht in der Art wie bei einem Flipper, mich hat in erster Linie das Etikett mit den 220V etwas irritiert...


    Das mit dem Triac ist ein guter Ansatz, da könnte ich doch testhalber eine Schaltung aufbauen und die dann mit einem Frquenzgenerator mal anpulsen, schauen wie sich das dann verhält. Eventuell noch die Spannung mit dem Stelltrenntrafo reduzieren..

    Ja, genau so werd ichs machen, beim Probieren lernt man immer am meisten, auch wenn mal was in Rauch aufgeht ^^


    Wenn noch jemand Ideen hat, bitte gerne...

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  • Also....Deine Elektromagneten arbeiten mit Netzspannung.

    Steht ja dran, hab eben nochmal auf das Bild geschaut.

    Somit mußt Du TRIACs verwenden. Würde ich mit Optokopplern ansteuern, dann haste das von der PCB galvanisch getrennt.

    Jetzt weiß ich nicht, ob die Magnete zeitgleich oder abwechselnd anziehen müssen, um das Lenkrad zu schütteln.

    Das mußt Du nachsehen......und entsprechend umsetzen. Frequenzgenerator brauchts dabei nicht.

    Die Impulse werden doch schon intermittierend ausgegeben. Das kannst Du direkt übernehmen.

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  • Der Mechanismus is so aufgebaut das ein Magnet das Lenkrad ein kleines Stûck nach links zieht und das andere Magnet nach rechts. Beim Original schiebt ein motor das ganze hin und her. In meinem Fall müssen das die zwei Spulen nachahmen, also denk ich das die abwechselnd arbeiten und niemals zeitgleich. Deshalb auch mein Gedanke, bei jeder positiven Flanke den Wechsel auf die andere Spule zu machen und dann laut Pulslänge diese über den jewiligen Triac zu befeuern. Also jede positive Flanke toggelt das PWM einmal den Triac der einen Spule und das nächstemal an die andere. Hoffe man versteht meinen Plan ;)


    Wird sich dann schon rausstellen ob das in der Praxis richtig tut ...


    Mit Triacs hab ich noch nichts gemacht, muss mich da erstmal etwas damit befassen, bei einer induktivien Last muss man sicher was beachten..

    Bin beim lesen auf so einen MOC3052M gekommen, das wäre ein optokoppler und Triac Treiber. vielleicht damit ?

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  • Gute Idee. ich hätte sonst solch einen MOC vorgeschlagen.

    Werden schon lange in industriellen Produkten des Alltags verwandt.

    Hiermit hast Du die Ansteuerung und Netztrennung aus einer Hand.

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  • Die letzten Tage hab ich im Elektroschrott rumgewühlt in der Hoffnung was brauchbares für die Ansteuerplatine der Spulen zu finden

    und es hat sich gelohnt.


    Auf einer Schrottplatine aus einer alten USV konnte ich ein paar MOC3051 finden und auf der Suche nach einem Triac hab ich alte Unterputz Dimmer geschlachtet.

    Die hab ich schon Jahrelang in einer Kiste rumliegen und mittlerweile muss man sowieso langsam alles auf LED Leuchtmittel umrüsten, da gehn die alten Dimmer eh nicht mehr, also ists mir Wurscht wenn ich die zerlege....

    In jedem Ei (Dimmer) war ein BTA06-600 dabei.


    Schlachtfest...








    Aus der Schlachterei hab ich nun jeweils 4 von den Triacs BTA06-600 und MOC3051, damit sollte die Laststeuerung hoffentlich hinzukriegen sein. Wenn was schiefläuft, hab ich ja noch 2 Reserve da ich für jede Spule nur einen MOC und einen Triac benötige.


    Im Datenblatt vom MOC wird diese Schaltung beschrieben.

    Der Triac ist Snubberless, dann kann ich auf das RC Teil verzichten und das mal so nachbauen.

    Muss ich da wegen der Induktiven Last AC-Seitig noch einen MOV verbauen ?

    Wie hoch der Wiederstand R sein soll muss ich auch noch nachschauen, wie man den berechnet.




    Für die Ansteuerung der beiden MOC brauch ich ja noch eine kleine Logikschaltung, da dacht ich an ein T-FlipFlop, mal schauen was ich an 74er finden kann. Ich glaube so ein Toggle-FlipFlop baut man aus einem D-FlipFlop oder geht das auch aus einem JK ?


    Bevor ich aber an das Gameboard eine Logikschaltung anschließen kann, muss ich mich noch um einen ordentlichen Pegel kümmern, denn mit dem Oszi hatte ich am Ausgang nur ca. 1V Pegel.

    Hab dann auf dem mittleren Board mal das Signal verfolgt und bin auf einen uPA2003C gekommen, kenn ich gar nicht.




    Laut Datenblatt ist das ein "Darlington Transistor Array"


    Da bin ich jetzt nicht ganz Fit damit, muss ich da einen Widerstand zwischen OUT und 5V einbauen damit mir diese Darlington Schaltung einen sauberen Pegel für meine Logikschaltung ausgibt ? Wenn ja, vielleicht sowas um die 330 OHM ?



    Das war mal ein Zwischenbericht, mit der ein oder anderen Frage, villeicht kann mir wer helfen... :S

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  • Du treibst mit dem 2003 ja keine Induktivitäten direkt. Sondern Du hast dann ja den Optokoppler im MOC als "Verbraucher".

    So brauchst Du Dir um den Pin "SK" keine Gedanken machen. Das wäre für die Freilaufdioden bei z. B. Relais.

    Der Ausgang der Darlingtons im 2003 kommt direkt an die Kathode der LEDs in den Kopplern (MOC).

    Natürlich muß dann zur Strombegrenzung ein Widerstand von der Anode der LED zur Quelle (5V) geschaltet werden.

    Wie bei jeder LED..... hier kannst Du mit einer Vorwärtsspannung von 1,2V an der LED rechnen.

    Im Datenblatt geben sie einen Steuerstrom im kleinen zweistelligen mA-Bereich an. Also bei 5V kannste 220 bis 330Ω verwenden.

    Wenn die Darlington-Schaltung in dem 2003 mit pos. Spannung angesteuert wird, zieht der Ausgang den angeschlossenen Verbraucher auf GND.

    Und die angeschlossene LED im MOC steuert dann den nachfolgenden TRIAC bei der nächsten Welle durch.

    Weil Du dort aber Spulen angeschlossen hast, würde ich am TRIAC einen Snubber wie im Datenblatt schalten.

    Ach so:

    Wenn solch ein MOC überlastet wird, platzt gerne vom Gehäuse ein Teil ab..... :-)

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  • Hallo Winni,


    Danke das Du mir immer Antworten gibst und bei meinem Projekt behilflich bist :thumbup::thumbup:


    Ich versuch meine Erkenntnisse und Gedanken für die Umsetzung hier niederzuschreiben, drück mich vielleicht manchmal etwas ungenau aus. Auf jeden Fall ist es doch ein klein wenig komplex nur aus meiner Beschreibung heraus gleich zu verstehen was ich da zwischen Gameboard und den 2 Spulen dazwischen zu bauen, damit das irgendwie klappen könnte.


    Elektronik hab ich nie gelernt, im Gegensatz zum Elektrotechniker.

    Wäre damals gerne Radio Fernseh Techniker geworden, naja hat sich nicht ergeben so bleibt es ein wenig mein Hobby ;)


    Zurück zum Thema, hab versucht das Ganze aufzuzeichnen, ich hoffe damit kann man besser über die Schaltung diskutieren.

    Ein paar Fragen sind da für mich ja noch offen, aber das macht es nur spannender...


    Hier der Plan:



    1) Das PWM Signal vom Mainboard würde ich mit einem 330 OHM Wiederstand an +5V legen um dann einen sauberen Logikpegel für die weitere Logik-Schaltung zu erhalten. Das Signal muss ich Invertieren, sonst ist es ständig auf HIGH. Hoff das passt so ?


    2) Das Gameboard gibt für die 2 Spulen nur ein einziges PWM Signal aus. Die Spulen müssen aber getrennt und abwechselnd angesteuert werden, also muss ich das Signal irgendwie sinnvoll Splitten. Dazu das JK-FlipFlop im Betriebsmodus als Toggle-FlipFlop, dabei machen die Ausgänge Q und Q_ die Freigabe an den zwei UND Gattern und das PWM Signal passiert dann bei jeder steigenden Flanke abwechselnd einmal das eine und einmal das andere UND Gatter.

    Das Signal das bei einem Unfall vom Gameboard kommt, hier das Signal (A), wird mit der Logik-Schaltung so gesplittet das es abwechselnd die Spulen Ansteuert, das wären dann im Beispiel die SIgnale (B) und (C) . Denke das man es so umsetzen könnte...


    3) Die Ausgänge vom UND Gatter steuern über einen 330 OHM Wiederstand direkt den MOC an, der wiederum den TRIAC zündet.

    Die zwei Spulen werden vom TRIAC über eine Sicherung geschützt angesteuert. Parallel zum TRIAC ein Metal Oxyd Varistor (MOV) für 275V um wegen der induktivität der Spule den TRIAC zu schützen.

    Das Snubber RC Glied müsste ich mir sparen können, da laut Datenblatt der TRIAC Snubberless ist, oder ?
    Wie groß der Wiederstand zwischen MOC und TRIAC sein muss hab ich noch nicht ganz verstanden. Die Formel R= V_P / I_TSM steht zwar im Datenblatt, was setze ich welche Werte ein ?


    4) Ob es bei den 230V Versorgung für die Spulen bleibt, wird sich zeigen. Eventuell fahre ich mit der AC Spannung etwas zurück, sollte es im Versuch Mechanisch all zu Hart schlagen...



    Was denkt der Fachmann ?

    Irgendwo haben sich da sicher Denkfehler eingeschlichen, oder kann das womöglich funktionieren ?? :/


    Bevor ich jetzt schnell was zusammenlöte und was in Fetzen fliegt, wart ich mal lieber auf Antwort(en) 8o

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  • Das kann tatsächlich funktionieren, wobei ich bei der Logikschaltung nicht wirklich kompetent bin.

    Sieht aber plausibel aus.

    Den Widerstand R kannste mal mit 10K probieren, ggfls. bis auf 500Ω verringern.

    Da kannste so schnell nix verkehrt machen. Glaube ich mal so einfach.

    LG

    Vacuum-Fachverkäufer


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  • Super,

    dann werd ich das mal versuchen aufzubauen, Bericht folgt...

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  • Ich bitte darum :-)

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