Beiträge von speleo_de

    ... ps. wer irgendwelche sachen brauchen kann , wie netzteil , atari org , trafo oder audio unit , pokerknöppe eckig zahlreich , pokerpcb , netzteil 12 , -12 , 5 , -5 volt usw. kann sich melden .


    Ich nehme gerne das Atari Netzteil und Audio Regulator, wenn's noch da ist.


    In die Nut kommt Moosgummi (EBAY) ca. 0,5 - 1,0mm dicker als Nuttiefe. Verhindert das Unterwandern der Glasplatte durch Staub, Krümel, Cola ....

    Wahrscheinlich ein PCB Problem, wegen der 13 V auf X und Y Ausgang. Da das Spiel läuft, check im Testmodus mal die Spannungen im DIGITAL zu ANALOG Teil Schaltplan 02B rechts oben oder 02A links Power Input : +15V, -15V, +5VDAC. Wenn die Spannungen passen, dann muss Du anfangen zu suchen ab dem Data Latch für die D/A Converter, wo das Testbild noch vorhanden ist bzw, wo es verschwindet. Fehlersuche ohne Oszi ist da eher schlecht.

    OK, hier ein paar vorher/nachher-Bilder. Ich glaube, ich werde den Kram gar nicht neu lacken sondern einfach ne Lage Klarlack drübersprühen....spricht etwas dagegen??


    Das sieht doch super aus. Klarlack geht schon.


    Ich habe die vom Gorf mit Rostumwandler behandelt/grundiert und dann silber lackiert.
    Heute würde ich Zinkspray nehmen - kommt dem Original (verzinkt) recht 'nahe' und bietet auch Rostschutz.

    Füsse habe ich mit Zollgewinde, dazu auch dezente quadratische Platten mit Gewinde zum Anschrauben.
    Wobei ich versuchen würde die originalen Dreieckigen zu sandstrahlen und silber lackieren (ideal wäre verzinken).


    Metallwinkel kämen mir da auch nicht rein ;-)

    ... Noch mal nachhaken wegen der Bodenplatte: bin ich auf dem Holzweg, wenn ich sage, Bodenplatte aus Tischlerplatte ist besser/stabiler als aus Span?


    Relativ dicht an original (Atari) Bodenplatten ist sogenanntes 'Seekiefer Sperrholz' - wasserfest und rustikal.

    Nachdem die Platine nun wieder läuft beim Lesie - hier der Reparaturbericht :)


    Problem Beschreibung
    Platine ist in brauchbarem und relativ sauberem Zustand. Es sind die üblichen Zusatzverbindungen und –änderungen bei diesem Modell vorhanden. An einer Seite sind sehr viele Abblock-kondensatoren nahe dem Abbrechen. Es handelt sich um die 8x2708 EPROM Version. Nach dem Anschließen an „Meteor-Adapter“ und XY Display resetted die Platine im normalen Modus (piept). Ein Wechsel auf Testmodus gibt ebenfalls rhythmisches Piepsen.

    Reparatur Prozess
    Da aus dem Piepsen nicht das defekte RAM herauszuhören ist (k.A. warum), wird das RAM mit dem 9010A Fluke getestet: 0000h-03FFh –> OK, 4000h-47FFh -> zahlreiche Errors, aber nur auf D4-D7. Nach Schaltplan dann die beiden 2114 RAMs auf 2D/2E ausgelötet, Sockel und NOS RAMs installiert – RAM 4000h-47FFh nun fehlerfrei.
    Nach wie vor Piepsen, aber eigentlich sollten wir nun eigentlich einen Testscreen sehen, auch wenn das Rom defekt wäre… Ein wenig Wackeln zeigt Kontaktprobleme zwischen Sound/IO PCB und Backplane Stecker, intermittierend ist das Piepen weg und der Bildschirm zeigt wenigstens „etwas“ (mehr dazu später). Irgendein Kleber auf ein paar Kontakten. Mechanisch und mit Spiritus gereinigt. Danach ist’s besser, aber die Sound PCB mag es immer noch nicht, wenn sie ganz eingesteckt ist, lieber ein/zwei mm heraus aus der Backplane. OK müssen wir mit wohl damit leben, die Stecker der Backplane sind nicht handelsüblich.
    OK, zur Bildschirmausgabe, die wohl ein Muster zeigt, aber anstatt gerader Linien einen Wirr-Warr. Ein wenig Messen zeigt uns verdächtige X und Y Signale bereits an den Operationsverstärkern direkt nach den DAC - Digital-Analog-Convertern. Die Eingänge der DACs schauen dagegen gut aus. OK, 2 x 24 Pin DACs auslöten, Sockel installieren und neue DACs (sind teuer) -> Bild ist gut.
    Dann noch die Abblockkondensatoren getauscht, die brechen alle bei der nächsten Berührung ab, die EPROMS verifizieren und Flussmittel entfernen.
    Ein letzter Test ist ok. Nicht getestet werden kann das Umschalten der Buttons auf den zweiten Player im Cocktail Modus (zu aufwändig einen Adapter dafür zu machen) und auch der Life Sound nicht, der normalerweise nie Problem macht.

    Info für Lesie: Da, zumindest am Anfang immerhin noch ein gutes Bild da war, sind die DACs wohl seit der ersten Inbetriebnahme nach den 15 Jahren defekt gegangen. Wenn die Messungen oben am 16. Juni richtig sind, muss der Fehler im -15V Powersupply beseitigt werden, sonst sterben die DAC800 wieder, sie sind bis max. -16,5V spezifiziert (Messwert -20,3V). Dazu wird mindestens die im Bild markierte Platine benötigt.



    25. Juni 2013 – Netzteilplatine ist eingetroffen. Spannungsregler 7915 hat wie vermutet satten Kurz-schluss zwischen Ein- und Ausgang. Spannungsregler ersetzt und getestet -> 14,86 Volt -> OK! Dann noch zwei Kontakte am angelöteten Stecker ersetzt, die angebrochen waren – blaues Kabel -5V.


    3. Juli 2013 - Platine läuft beim Lesie :-)

    Violett ist -15V (nicht -5V). EDIT: "Falsche Aussage entfernt"



    Der Fehler mit dem Piepen hat aber nichts mit den -15V zu tun. Das ist auf jeden Fall ein Platinenfehler, RAM, Bustreiber, viele Möglichkeiten.
    Was sagt denn der Selbsttest? Gib' die PCB jemanden, der sie reparieren kann.
    Ich kenne die Meteor PCB und kann das gegen Aufwand/Rechnung reparieren - bei Interesse PN.


    Die Monitore sind sehr robust und die Bilder zeigen, dass Deiner prinzipiell funkioniert.


    EDIT: Die -15Volt sollten doch geregelt sein, wenn ich mir den CPU Plan ansehe, leider fehlt der Netzteil Schaltplan im Origianl Manual. Die -20,3V sind aber zu viel und der Fehler muss beseitigt werden, ggf nur ein defekter 7915 Spannungsregler.