Beiträge von Kronos

    GC8Tech hat eine eigene website rund um das Thema, da wirst du vielleicht fündig. Oder schreib ihn an, er antwortet in jedem Fall.

    Auf den ersten Versionen der Boards sollen NiMH Akkus verbaut worden sein. Die kannst du nicht ohne den Ladekreis zu deaktivieren gegen reguläre Batterien tauschen.

    Nur Rev 14 hat von Haus aus eine Knopfzellenbatterie in Halterung verbaut, die vorherigen Versionen bedürfen eines Umbaus.


    Habe bislang keine eindeutigen Aussagen zu dem Thema gefunden, ob Akku / Batterie tatsächlich Highscores oder lediglich die Einstellung des Spiels sichern.

    Stehe vor der selben Überlegung und würde es gerne ausprobieren. Das Board dabei versehentlich zu schrotten hielt micht bislang davon ab.


    Vielleicht hat ja hier jemand ein Rev 14 oder ein coin cell mod im Betrieb und kann dazu berichten?

    Das blaue Gehäuse... generalüberholt, mit Switch für zwei Boards (Donkey Kong und Donkey Kong Junior), Highscoresave Kit, Handbüchern und Ersatzteilen ging im Dezember letzten Jahres bei ukvac für 2350 GBP über den Tisch.

    Eine Menge Geld. Dafür könnte man sich z.B. einen gebrauchten Transporter kaufen und vier Universalcabs aus der ganzen Republik verstreut abholen und herrichten =O

    Miami... Oh yeah!

    Ist auf dem Board noch ein weiterer Name, eine Seriennummer oder Ähnliches zu sehen? Ohne Handbuch / Dokumentation bleiben zu viele Spekulationen.



    Zu den vielen Bauteilen fällt mir spontan Folgendes ein:


    Zum einen scheint ein Audioverstärker verbaut zu sein. Das Poti rechts neben der Verbindung zum AV-OUT der Konsole wird für die Lautstärke zuständig sein. I.d.R. geben die älteren Konsolen ein unverstärktes Audiosignal aus, welches Hifi-Komponenten zur Verstärkung benötigt (ursprünglich der TV).


    Da das Board ja offensichtlich dem Zweck dient, eine Dreamcast IN einem Jamma-Automaten zu betreiben, sollten auch die Bedienelemte des Automaten unterstützt werden. Soll heißen: Eine Funktion "Automatenbutton / -joystick to Dreamcast" wird benötigt. Denn: Wer will denn ein Cab, aus dem die Kontroller an Kabeln heraushängen? Daher müsste eine Schaltung vorhanden sein, die das Signal der Jamma-Komponenten interpretiert und an die Controller-Schnittstelle der Konsole überträgt.

    Das Kabel des Dreamcast Controllers hat nur fünf Leitungen anstelle einer jeweils separaten für die einzelnen Funktionen. Auch die Daten der Speicherkarte (VMU) werden darüber kommuniziert. Das Kabel, dass vom Board in Richtung Konsole geht, muss daher irgendwoher mit codierten Eingabeinformationen versorgt werden.

    Dabei könnten auch die beiden elfpoligen Steckplätze links und rechts neben den Ports verantwortlich sein. Der Controller hat deutlich mehr Ausgabefunktionen, als auf dem Jamma-Connector freie Pins dafür zur Verfügung stehen. Evtl. mal durchmessen.

    Andererseits müsste die VMU noch irgendwo untergebracht werden. Die hat allerdings mehr Pins... :/


    Die Bildschirme der neueren Automaten z.B. von Sega (Naomi, Lindbergh etc.) beherrschen höhere Auflösungen als die alten Kisten. 15 / 31 kHz... Die Dreamcast kann auch VGA ausgeben. Vielleicht ist dazu noch ein Stück Hardware verbaut?


    Da nahezu alle Spiele der Dreamcast auch mit Gamepad spielbar sind, dürfte es egal sein, ob dein Cab ein Lenkrad hat, oder nicht. Die Funktion neuer Spiele für anteilig Gasgeben, Bremsen oder dem Lenkradeinschlag wird am Gamepad über Hal-Sensoren gelöst (so Zauberei mit Magneten). Der normale Arcade-Button kann nur an/aus. Wie das bei Daytona läuft, weiß ich nicht. Zumindest Vollgas wird gehen.

    Wo geht das zweite graue Kabel hin, dass von dem Board Richtung Konsole geht?

    Habe verschiedene Materialien ausprobiert: Echtglas und Kunststoff (Plexiglas / Acrylglas) sowie eine Kombination aus beidem. Transparent sind die alle.

    Schick aussehen tut übrigens auch getöntes Material. Das kaschiert den Blick auf die Innereien ein wenig und fällt im Betrieb nicht sonderlich auf, sofern Bildquelle und Scheibe nahe beieinander liegen.

    Bei einem LCD Display dürfte das notwenige Plus an Helligkeit auch nicht so stark von der Lebensdauer zehren, wie es bei einer Röhre der Fall wäre.


    Glas hat den Vorteil, beim Reinigen nicht oder zumindest weniger stark zu zerkratzen. Da tut es dann auch ein Stück feuchte Küchenrolle gegen den Staub.

    Auf transparentem Kunstoff sieht man bei Betrieb etwaige Schlieren in der Oberfläche durch die konstante Hintergrundbeleuchtung deutlich.

    Je nach dem, wo der Gute später plaziert wird. Getränkereste, Nikotin und Fingerabdrücke aus dem Partykeller sprechen für Glas.

    Kunstoff spiegelt dafür weniger, wenn er z.B. gegenüber eines Fensters seinen Platz findet.

    Welche Lichtdurchlässigkeit hat das Acryglas, welches du für das Marquee verwendet hast?

    Dieses milchige Weiß sieht gut aus. Könnte in Kombination mit einer transparenten Klebefolie ganz neue Möglichkeiten auftun.


    Achso: Klasse Arbeit & hervorragende Dokumentaion!

    Such mal nach "Zaccaria". Das war ein italienischer Hersteller von Automaten. Zumindest das Sternenmuster des Marquees sieht nach deren Design aus.

    ...


    Schimanski vs. Derrick


    ...


    Alleine dafür hat es sich gelohnt. Turrican auf einem Cab zocken.


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    Interessant: Die Pal-Konsole zeigt trotz japanischem Modul den EU/US Titel an.


    Details.


    Dr. Robotnik zischt ab.


    Sonic und Tails. Bestes Bild.



    Jetzt fehlt zur Veredelung nur noch das "richtige" Stereo-Mod.

    Bislang läuft die Kiste auf Monobetrieb. Eine originale Marquee-Halterung mit Lautsprecher und Beleuchtungseinheit wurde nachträglich eingebaut.

    Zurvor war da so eine Bastellösung mit Plastikschienen und Glühlampe drin.

    Mal sehen, was sich noch so ergibt.



    Danke an Winni für die Hilfe mit dem Chassis und den netten Tag in seiner Meisterwerkstatt!

    Danke an North für die spitzen Drucke!

    Jeder Hellomat scheint ein individuelles Kassensystem zu haben.

    Dieser kam so daher, wie hier zu sehen ist.


    Und es passt schon wieder.

    Man kann durch die Kassentür greifen und die Spielmodule tauschen. Sogar der Adapter für japanische Spiele lässt sich einsetzen.

    Die Konsole hat übrigens noch einen Umschalter für 50/60 Hertz sowie einen kleinen Audioverstärker erhalten.


    Neonlicht - Mehr 80er geht nicht!


    Zwei Folien hintereinander. So bleibt das Schwarz dunkel.


    Aufkleber drauf. Auch hier sitzt ein 1mm starkes Blech in der Vertiefung...


    ...so lässt sich das Ganze später easy auswechseln oder erneuern.


    Fertig.

    Ich bringe es nur nicht übers Herz, die ollen Kanten zu entfernen und ein T-Molding einzusetzen.


    Die Bildqualität ist deutlich besser als erwartet.

    RGB und Sync direkt von der Platine in den Automaten - ein Fest!


    CRT at it's best.


    ...

    Neues von der Spielwarenmesse:




    Winter + Langeweile + Hellomat + Mega Drive = Sega Hello Drive.

    Hier ein paar Fotos aus dem streng geheimen Entwicklungslabor in Mechernich Obergartzem.


    So fing es an. Die Kiste lief, hatte allerding schon einiges an Betriebsstunden auf dem Buckel.

    Auseinandergenommen, gereinigt, wieder zusammengesetzt. Die Transformation kann beginnen.


    Das Panel eingespannt und die nötigen Löcher gebohrt.

    Die Konstruktion zum Halten des schrägen Aluprofils hat gefühlt ein Drittel der gesamten Arbeitszeit ausgemacht.


    Schweizer Käse. Das Teil stammt aus einer übelen Poker-Bitch.

    Oben drauf war schwarzes Holzfurnier verklebt. Der Einsatz des damals verwendeten Haftmittels wurde mittlerweile durch die Genfer Konventionen verboten.


    Joystick und Buttons rein. Passt.


    Panel in Automaten eingesetzt. Passt ebenfalls.


    Stahlblech drauf. Und? Richtig: Auch das passt.

    Das nachträgliche Bohren des Bleches erweist sich als echt Herausforderung. Das dünne Material verbiegt leicht, je näher man mit dem Kegelbohrer an den Rand kommt.

    Beim Ausmessen ist ein gewisses Maß an Präzision gefragt, damit sich alle Bohrungen von Blech und Panel auch decken...

    In einem zweiten Versuch stellte sich heraus, dass es einfacher ist, Aluminum anstelle von Edelstahl zu verwenden. Somit kann beides direkt zusammen gebohrt werden.


    Ein wenig Korrektur und alles sitzt. Der Rand der Buttons verzeiht handwerkliche Tolleranzen.


    Kabel lose verlegt. Verbaut ist ein Seimitsu LS-32.

    Pro-Tip: Wer ein originales Hellomat Panel damit ausrüsten möchte, ohne dies zu beschädigen, kann die Seimitsu Montageplatte "SS" nutzen.

    Diese hat exakt den benötigten Lochabstand für die Befestigung mittels zweier Schlossschrauben.


    Das Herzstück.

    Fünfzehn Euro beim Flohmarkt. Sogar die gute "High Definition" Version. Bei dem Preis kann man auch mal ein Gamepad opfern.

    Der Umbau auf Jamma ist kein Hexenwerk und orientiert sich weitestgehend an den bekannten Tutorials.

    Die Spannungsversorgung kommt direkt vom Automaten und wird auf 10 Volt gewandelt.

    Die Signale für die Steuerung habe ich allerdings nicht direkt auf der Platine der Konsole abgegriffen, sondern einen "Padhack" angefertigt.

    Ich spiele noch mit dem Gedanken, ein sechs-Button- Panel zu bauen. Drei Teile Mortal Kombat sprechen dafür.

    In dem Fall ließe sich einfach ein sechs-Button-Pad anstecken ohne auf der Platine zu Löten.

    Moin.


    Bin nicht sicher, ob Links hier erlaubt sind. Suche einfach nach "Egret 2 Sideart" und findest direkt eine entsprechende Vorlage im .pdf-Format.

    Falls notweindig lässt sich die Grafik daraus ohne Mühe vektorisieren, da der Inhalt nur simple Flächen und Text beinhaltet.

    Wichtig: Vor dem Entfernen der alten Sidearts auf jeden Fall deren Maße notieren!


    Frag' mal hier im Forum bei Mitglied NorthstarEX an. Der druckt dir sowas zum Aufkleben auf Folie.


    Falls das alles nichts wird, einfach den ollen Egret 2 ausmustern. Ich könnte ihn fachgferecht entsorgen.

    Bei mir hat der Fahrer der Spedition ca. eine Stunde vor Auslieferung angerufen. Der Liefertag wurde von Ronnie zuvor benannt (oder war es nur der Versandtag?).
    Automat stand auf Palette und war mit Karton und Folie verpackt bzw. gegen Stoßschäden gesichert. Soweit alles in Ortdnung.


    "Funktionsfähig & nicht aufgehübscht" kann ich ebenfalls bestätigen.
    Bei mir kam im Übrigen auch das Gerät, welches zuvor auf den Fotos gezeigt wurde. Von daher hast du einen Eindruck, in welchem Umfang kosmetische Arbeiten auf dich zukommen.