Beiträge von hugo_ausdemwald

    Hm, das verstehe ich etwas anders:


    So komplex ist die Verschlüsselung nicht, ist ja in Part 1 beschrieben. Der Hacker hat die Verschlüsselung nachprogrammiert (kabuki_encode) und selbst ein Hello World Programm für die Pang HW geschrieben und mit den Nuller Schlüssel 0x00000000 0x00000000 0x0000 0x00 verschlüsselt. Ergebnis: es läuft nicht.


    Deswegen vergleicht er ein Pang mit funktionierenden Kabuki + Originalcode, und ein Pang mit totem Kabuki + mit Nullen verschlüsselten Pang Code.


    Zitat

    Bingo! As identified with the help of a logic analyzer we can see that our suicided Kabuki (left side) is trying to decode memory ram reads and not just rom reads... What this means is that any bytes stored in memory during execution are handled as encrypted bytes when read back.


    Hier schreibt er: der Suicided Kabuki versucht Memory RAM Lesezugriffe zu entschlüsseln und nicht nur die ROM Lesezugriffe. D. h. alles was vom Speicher (RAM und ROM) gelesen wird wird als verschlüsselter Inhalt behandelt. Bis dahin funktioniert aber alles genauso wie beim Original Pang.

    Zitat

    The good: This finding explains why our Hello World didn't work and confirms that indeed Kabuki defaults to 0 all encryption keys when suicided.


    Das erklärt warum das Hello Word Programm nicht funktioniert und bestätigt seine Theorie das ein toter Kabuki nur Nullen als Schlüssel benutzt.

    Zitat

    The bad: We have hit ourselves with a massive stop wall... There's a new element at play not taken into account before, Kabuki must feature an additional configuration setting inside its memory that decides when to decode and not to decode byte reads, this setting probably sets which address spaces must be ignored eg: do not decode anything from 0xC000 to 0xFFFF (Pang's ram space).


    Aber: ein Haken - ein neues Element das er bisher noch nicht auf der Rechnung hatte. Er sagt es muss eine "Configuration setting" im gelöschten Speicher geben die entscheidet welche Lesezugriffe transparent durchgereicht werden müssen: "do not decode anything from 0xC000 to 0xFFFF (Pang's ram space)"

    Zitat

    When Kabuki suicides besides losing the encryption keys it also loses this address decoding setting and leaves the cpu practically unusable.

    Zitat

    With this discovery our dream to recover dead Kabuki games with new rom code is vanished, but we have just lost a battle, not the entire war.


    Wenn der Kabuki seine Daten vergisst, verliert er nicht nur die Schlüssel zum entschlüsseln sondern auch die oben beschriebene Adress-decoding-Einstellungen und hinterlässt die CPU praktisch unbrauchbar. Somit geht unser Traum ein totes Kabuki Spiel mit neuem ROM Code zum leben zu erwecken nicht in Erfüllung.


    Der macht es aber spannend... im Prinzip will er ausnutzen das der Bereich in dem normalerweise der Schlüssel steht nach einem Ausfall der Batterie mit einem Defaultwert (lauter Nuller) gefüllt wird. Somit könnt man theoretisch den Programmcode mit dem Schlüssel "00000000..." verschlüsseln, in der EPROMs brennen, dann würde wieder alles gehen.


    Aber es gibt noch eine Abhängigkeit die ihm bisher unbekannt war, der Selbstmord-Kabuki Chip mit dem Nuller-Schlüssel versucht nun auch die RAM Zugriffe zu "entschlüsseln", nicht nur die ROM Zugriffe. Scheinbar gibts irgendwo noch eine Möglichkeit dem Kabuki zu sagen: Dieser Bereich ist ROM (verschlüsselt, bitte entschlüsseln) und dieser Bereich ist RAM (nicht verschlüsselt, nichts verändern). Ich denke mal das wird dann in Part 3 stehen wie er das Problem löst.

    Das Problem ist nun: es geht weit weg vom Arcadeautomaten. Natürlich kannst Du ein Arcademöbel zimmern und da drin einen TV+SNES einbauen, aber das hat wenig mit Arcade zu tun, auch wenn einige SNES Spiele Arcade Ports sind.


    Wenn Du eher an SNES Spielen interessiert bist dann kauf ein gebrauchtes SNES und schliess das per RGB (ein Komponentenkabel fürs SNES kenn ich nicht) an Deinen TV an. Wenn es Emulation sein soll, schliess einen kleinen PC wie den Raspberry mit zwei USB SNES Controller (oder einem SNES zu USB Adapter, gibts alles) an einen LCD TV ran.


    Warum? Weil man SNES Spiele am besten am TV und mit SNES Controllern spielt. Das ist genau das was Du damals gemacht hast und ruft die typischen "Hach, die gute alte Zeit" Gefühle hervor.


    An einem Arcade Automaten bzw. einem Möbel das so aussieht wie ein Arcade Cab gehören Arcade Spiele. Natürlich ist die Verlockung groß wenn man schon eine Emu-Kiste hat dann sämtliche Emulatoren da reinzupacken, aber: weniger ist mehr! Es gibt genug Selbstbauprojekte die halbfertig im Keller rumstehen und Platz wegnehmen: http://www.arcadezentrum.com/f…ab-Terminus-Nachbau/page3
    Wir meinen es nur gut mir Dir! :)


    Zum Thema SNES ein paar Fragen: auf einem US/JAP SNES laufen die Spiele mit 60 Hz, auf einem PAL SNES mit 50 Hz, nicht alle Spiele sind gut auf diese Änderungen angepasst. Im schlechtesten Fall ist die Musik langsamer/tiefer, schwarze Balken oben und unten + leicht gestauchtes Bild und das Spiel läuft 17% langsamer. Meist wurde die Musik und die Spielgeschwindigkeit angepasst, aber das mit dem Balken und gestauchten Bild ist leider immer.


    Willst Du die 50 Hz Spiele wie damals auf Deinem PAL SNES spielen, oder möchtest Du die Spiele so erleben wie es die japanischen und US-Entwickler gedacht haben? Deswegen wird hier von einigen Kollegen ein 60 Hz Mod empfohlen. Die Emulatoren leiden nicht unter diesem Problem, die laufen immer mit 60 Hz oder es ist konfigurierbar.


    Wenn Dir das wurscht ist brauchst Du auch keinen 60 Hz Mod.


    Edit: zur Frage
    Kann man da alternativ auch eine Tastatur und ein IPac anschließen, um eine Steuerung per Joystick und Buttons zu gewährleisten?


    Ja, am Raspberry kann man auch eine Tastatur und IPac anschliessen. Der USB Hub braucht aber eine Stromversorgung.


    Edit2: zum Thema offiziell: die Spiele haben ein Copyright, wenn Du die Spiele nicht gekauft hast dann sind das "Raubkopien". D. h. gegen ein echtes SNES mit echten Spielen spricht nichts, ein SNES mit Everdrive oder ein Emulator ist rechtlich nicht ok. Aber: wo kein Kläger usw.

    Hi & willkommen.


    Es wurde das meiste schon beantwortet, aber auf das mit dem TV oder VGA Monitor will ich noch kurz erläutern:
    VGA Röhrenmonitore haben den Vorteil das sie Plug n Play an einer PC Grafikkarte funktionieren. Aber die alte Arcadehardware lief halt nicht an VGA Monitoren, wenn Du den Original Look willst führt kein Weg an einen 50 Hz TV per RGB Scart vorbei. Ist natürlich etwas aufwändiger, da kommen so Fragen wie: geht der TV direkt an wenn er Strom bekommt? Schaltet er auf den Scart Eingang nach dem Einschalten? Falls nein, kann man Ihn dazu überreden (Schaltspannung am Scart Eingang) oder muss man immer mit der Fernbedienung hantieren? Wie stelle man am TV die Bildlage ein? Ich will Dir keine Angst machen, nur die Stolpersteine aufzeigen die es da gibt.


    Noch eine paar Fragen, was soll den emuliert werden? Nur die Klassiker? Soll der Monitor horizontal oder vertikal eingebaut werden? Sollen sowohl vertikale Spiele als auch horizontalen Spiele laufen?


    Allgemein kann man sagen das weniger mehr ist - nicht zu viel wollen. Nicht 6000 Spiele reinpacken die dann keiner spielt, besser eine handvoll ausgesuchte Spiele und das Gerät schlicht halten.


    Viel Spaß mit dem Projekt


    Edit: das VGA zu Scart Kabel kann man auch selbst basteln, ist kein Hexenwerk wenn man löten kann, aber ja: das Wolfsoft Kabel geht auch.

    ich hasse diese Backbox-Monitore bei Pins, musste schon beim WoZ brechen, obwohl der Pin an sich, sich gut spielen läßt. Mal abwarten, denke der wird nix:D


    Besser einen Stern kaufen, The Walking Dead oder Tron oder so:D


    Das mit dem LCD in er Backbox finde ich nicht so schlimm. Da fand ich das eingespiegelte Bild bei den Pinball 2000 Kisten schlimmer.


    Wenn man überhaupt keinen Fortschritt beim Flipper akzeptiert dann müsste man noch mechanische Zählwerke verbauen. Und DMDs sind auch nichts anderes als Low Res Monitore.

    Was meinst du mit Add analog sound .... Wie wo und was muss ich machen um die Rakete mit Geräusche zu füllen.


    Schönes Wochenende


    Gruss
    Thomas


    Du liest meine Antworten nicht, oder?
    Mac:Mame schrub "To do: Add analog sound" Das ist ein "to do" von/für den Programmierer das er noch den Sound Teil programmieren muss. To do = englisch für vornehmen, muss noch gemacht werden.



    Diese Info stammt aus dem Mame Sourcecode vom Zero Hour Mame Treiber:
    http://git.redump.net/mame/tree/src/mame/drivers/redclash.c


    /***************************************************************************


    Zero Hour / Red Clash


    runs on hardware similar to Lady Bug


    driver by inkling


    Notes:
    - In the Tehkan set (redclsha) the ship doesn't move during attract mode. Earlier version?
    Gameplay is different too.


    TODO:
    - Colors might be right, need screen shots to verify


    - Some graphical problems in both games, but without screenshots its hard to
    know what we're aiming for


    - Sound (analog, schematics available for Zero Hour)


    ***************************************************************************/


    Also nochmal: Wenn Du nicht den Treiber für den analogen Sound von Zero Hour selbst programmieren willst kannst Du da nichts machen außer zu warten bis das einer der Mame Programmierer macht.


    Denn ich denke das Design soll den Bau bestimmen nicht anders rum.
    Deswegen fertige ich erst einmal ein kleines Design an - und je nachdem, wie oft man es verändert und später zum Endzustand kommt oft genug verändern kann.
    Nachdem die Idee steht, kommt erst das Maße ausmessen - also sprich "wie groß muss jedes Teil sein und wie steht es - wie breit - wie hoch - Material".
    Das lässt sich ja alles anpassen und wenn dann alle Maße ausgemessen sind - muss dann das Design noch einmal auf die Maße anpassen.
    Dann kommt das ganze Material und die Kosten. Grüße Bloccy. :)


    Alles klar. Ich bleibe bei meinem Tipp das ganze Design maßstabsgetreu zu entwerfen. Wenn Du die Maße zum Schluss machst dann kommt ein Gerät raus das 2x2 Meter Stellfläche braucht und nirgends in Dein Zimmer/Wohnung/Haus passt. Oder eben 55 cm hoch ist und unbedienbar ist.

    Mal das ganze maßstabsgetreu auf, der 21" Bildschirm ist wirklich sehr klein. Auf der Zeichnung (Frontansicht) wirkt der Bildschirm erstmal riesig, aber mit der Info 21er TFT passt es nicht mehr. Das Bild von einem 21er ist 46,49 x 26,15 cm, und Dein Cab auf der Zeichnung ist ca. doppelt so hoch wie der Bildschirm, also 53-54 cm hoch. Das Control Panel ist bei der Frontansicht auf 1/4 der Höhe, also ca 13 cm vom Boden weg. Da bringst Du keinen Joystick und Münzeinwurf unter. Bei den Seitenansichten ist das Control Panel in der Mitte, als auf 26 cm Höhe. Willst Du auf dem Boden sitzen, oder soll es wirklich ein Tischgerät/Bartop werden? Arcade Cabs sind meist Standgeräte.


    Das ganze wirkt wirklich nicht sehr durchdacht, deswegen reagieren "die Veteranen" auch so. Ist trotz des harten Tonfalls nur gut gemeint!

    Hi,


    es gibt doch den Pac Man Battle Royale Automaten mit LCD Screen, da kannst Du Dir vielleicht Inspiration holen. Der ist allerdings auf 4 Player ausgelegt:
    [ATTACH=CONFIG]31679[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]31680[/ATTACH]


    Die Tischvariante hat hier mal jemand nachgebaut: http://www.dragonslairfans.com/smfor/index.php?topic=4012.0


    Gruß
    hugo

    Es gibt auch Data East / Sega Fans oder gar Gottlieb Fans, aber die meisten Flipperfans finden die Williams/Bally Geräte am besten.


    Der A13 z .B. hat ja einen 13 Ball Multiball, aber da haben die Flipperfinger keine Chance gegen 13 Stahlkugeln, das ist nicht vernünftig spielbar und kein Kaufgrund. Baywatch hat ein übergroßes DMD, das ist als Ersatzteil teuer und selten.


    Die sonstige Technik ist nicht anfälliger als Williams Technik, nur die Herstellerspezifischen Ersatzteile (Platinen, Plastics) sind schwerer zu bekommen. So Verbrauchsmaterial wie Birnen, Spulen und Gummiringe bekommt man auch für Sega Geräte recht einfach.


    Die Sega Kisten sind auch 5 bis 10 jünger als als System11 (Pinbot, Highspeed) von 1986, und damit von der Spieltiefe eine andere Klasse.


    Bei den alten System 11 gibts einen Multiball (2 oder 3 Kugeln) und im Multiball einen Jackpot. Das wars dann auch schon meist vom Spiel. Dann vielleicht noch ein zweites Ziel wie Planeten einsammeln (Pinbot) Fahrgäste einsammeln (Taxi) oder Gäste bedienen (Diner) und wenn alles eingesammelt ist gibs vielleicht nochmal einen anderen Jackpot. Etwas komplexer wirds ab dem Whirlwind (auch System 11, 1990).
    Danach gibts auch spieltechnische Ausreisser bei Williams/Bally - z. B. The Machine Bride of Pinbot (1991)- da muss man eigentlich immer nur die Rampe treffen. Auch der Terminator 2 hat auch kein komplexes Regelwerk, da ist der Funhouse etwas komplexer. Das bedeutet nicht das die Bride oder der T2 keinen Spaß macht. Unbedarfte Besucher haben mehr Spaß an einfachen Flippern, die Profis erfreuen sich eher am Komplexitätsmonstern wie Twilight Zone, Simpsons The Pinball Party oder Lord of the Rings. Die sind für Anfänger aber eher frustrierend.


    Selbst gespielt habe ich von den Sega Flipper X-files, Starship Troopers, Star Wars Trilogy und Baywatch. Das große DMD vom Baywatch macht schon was her, und so schlecht fand ich die Flipper nicht, besser als keiner. Wenn Du jetzt großer Fan von Starship Troopers oder Star Wars bist, wieso nicht?


    Beim Kauf checken ob alles funktiert: ins Testmenü und alle Lampen, Flasher, Spulen und Schalter und Display/DMD testen. Dann sollten die Rampen keine Risse haben und nicht zerbrochen sein. Das Display sollte sofort funktionieren. Wenn es lange braucht bis was kommt ist es am sterben.
    Die Platinen im Kopf anschauen, da sollten keine Kabel angeschmort oder schwarz sein. Wenn irgendwelche Steckverbindungen direkt hingelötet wurden lieber die Finger davon lassen. Da wo Sicherungen hingehören sollten auch Sicherungen drin sein und keine Nägel.
    Da wo die Batterien sind schauen ob schonmal Batterien ausgelaufen sind, die Lauge macht ordentlich Schaden auf der Platine. Das Spielfeld anschauen: sind die Inserts beschädigt, ist es irgendwo bis aufs Holz durchgescheuert? Die Löcher fransen gern aus. Und erfühlen/schauen ob irgendwie eine zu lange Schraube von unten schon wieder oben am Spielfeld rausschaut.


    Sonst die Kaufberatung im How To vom Flippermarkt anschauen:
    http://www.flippermarkt.de/com…n/mein-erster-flipper.php
    http://www.flippermarkt.de/com…gen/the-addams-family.php
    http://www.flippermarkt.de/com…eratungen/white-water.php
    Ist zwar jetzt nicht Sega spezifisch, aber man bekommt ein Gefühl dafür worauf man achten sollte.


    Gruß


    hugo

    Mame emuliert die Originalhardware (und damit auch die Originalauflösung) vom Spiel, danach wird die Ausgabe auf die Monitorauflösung skaliert. Du kannst das ganze mit einem bilinearen Filter das ganze etwas unscharf verschmieren damit man nicht die harten Kanten sieht, aber das wars auch schon. Mit den HLSL FEatures kannst Du noch eine Röhre simulieren, aber hochauflösender wird das mit Mame nicht.