Beiträge von Max_FS

    Guten Morgen zusammen!


    Nach langer Bauzeit und guten Hilfestellungen aus diesem Forum habe ich vorgestern mein MAME-Cabinet in einer ersten spielfähigen Version fertiggestellt. In einem zweiten Schritt möchte ich noch einige kleinere Hakeleien abstellen und das Ganze natürlich noch verspachteln und lackieren. Hierzu schwebt mir eine eher dezente, tiefdunkelblaue Lackierung vor, versehen mit einigen geometrischen Zierelementen wie andersfarbigen Einrahmungen, Umrandungen etc. Spezifische Grafikelemente aus einzelnen Spielen hingegen möchte ich in der Außengestaltung des Cabs nicht verwenden, da das Ganze sonst zu offensichtlich nach Emulator aussieht. Diesen Eindruck habe ich auch an anderer Stelle zu vermeiden versucht, so sind z.B. die Tasten für die Steuerung von Emulator und Frontend hinter der Münzklappe versteckt. Wichtig war mir auch, dass das Gerät vollständig zerlegbar ist, falls noch einmal ein Umzug ansteht.


    Es handelt sich um einen Komplett-Eigenbau, diesbezüglich habe ich mich entgegen einiger "Warnungen" aus diesem Forum gegen die Aufarbeitung eines bestehenden Geräts entschieden. Und natürlich hattet ihr recht, das Ganze ist dadurch wesentlich teurer und zeitaufwendiger gewesen und sicherlich auch nicht besser geworden. Da es mir aber vielmehr um das Bauen als um das Haben eines Arcade-Cabs ging, war es für mich doch der bessere Weg.


    Daher an dieser Stelle noch einmal vielen Dank an alle für Ihre Hilfe, sei es in Form von Antworten auf meine Fragen oder durch allgemeine Beiträge, die ich hier gelesen habe.


    Anbei noch einige Fotos, die einen Eindruck des Geräts vermitteln sollen.


    Beste Grüße
    Max



    Meine Lautsprecher sind in der Tat von eiinfachster Bauart.


    Ich denke, ich bin mittlerweile recht weit mit dem Projekt, ich wollte eigentlich heute und morgen mit dem Bau so weit kommen, dass dann nur noch Kleinigkeiten fehlen. Habe dazu auch extra am Montag frei genommen und meine Familie auf Reisen geschickt, allerdings hat mich jetzt die Krankheitswelle erwischt, was meinen Tatendrang gerade ein wenig bremst... Ansonsten ist die Technik bereits vorhanden und getestet und auch die Software läuft weitgehend.


    Einen Umbau hatte ich auch einmal in Betracht gezogen, aber irgendwie ist mir der Bau von Grundauf fast wichtiger als das Ergebnis am Ende. Das war tatsächlich bisher schon sehr Zeit- und kostenaufwändig, aber umso mehr freue ich mich gerade, dass das Ganze Gestalt annimmt. Sollte ich dabei noch Fragen haben, komme ich gerne auf Dein Angebot zurück.


    Was mich gerade auch umtreibt, ist die Frage, wie das Ganze am Ende farblich gestaltet werden soll. Da werde ich mir noch so einige Anregungen einholen müssen. Schwarz gefällt mir weniger, ein tiefdunkles Blau würde sich ganz machen und auch in die Wohnung einfügen, allerdings könnte sich das mit dem Marquee beißen, das für jedes Spiel anders aussieht, weil ich hierfür einen LCD-Schirm verwende.

    Da stimme ich zu, Ernie. Ich war nur nicht sicher, ob ein eigener Resonanzkörper nicht vielleicht erforderlich ist, um überhaupt ein Quietschen und Lala in ausreichender Lautstärke zu produzieren. Aber da sind eure Antworten ja eindeutig ☺

    Liebe Community,


    im Rahmen meines Eigenbaus (Mame-Cab) mache ich mir gerade Gedanken über den Sound.
    Ich habe ein kleines Verstärkermodul, welches an die Soundkarte des Rechners angeschlossen wird und den Sound sodann über zwei Lautsprecher ausgeben soll.
    Es handelt sich dabei um 4 Zoll Lautsprecher mit 5 Watt und 8 Ohm, welche laut Händlerangabe in Spielautomaten weite Verbreitung fanden. Die Lautsprecher sind bisher "lose", also nicht in einer Box verbaut.


    Ich frage mich nun, wie man diese "losen" Lautpsprecher am sinnvollsten mit einem Resonanzkörper versieht. Fest steht, dass die Lautsprecher im Inneren des Cabs auf einem Frontrett angebracht werden. Dieses Frontbrett entspräche dann der Front einer Lautsprecherbox. Ohne weitere Maßnahmen wäre dann das Cab selbst der Resonanzkörper, also quasi die Lautsprecherbox. Nach meiner Vorstellung dürfte das aber nicht sonderlich gut funktionieren, da dieser Körper dann viel zu groß und aufgrund der Belüftungslöcher auch nicht geschlossen wäre. Daher überlege ich, die Lautsprecher im Inneren des Cabs mit gesonderten kleineren Boxen zu versehen.


    Hat jemand hiermit Erfahrung? Braucht es diese Boxen überhaupt oder ist meine Grundannahme falsch? Sollte es eine größere Box für beide Lautsprecher sein (mit Frequenzweiche??) oder wären zwei kleinere Boxen je Lautsprecher sinnvoller? Wie sollten solche Boxen beschaffen sein mit Blick auf Material, Dicke, Größe etc?
    Es gilt, dass ich dabei gar nicht in die Untiefen des professionellen Boxenbaus eintauchen möchte, es genügt vielmehr, wenn am Ende eine akzeptable Ausbeute an Klang und Lautstärke steht...


    Würde mich freuen, wenn jemand eine Idee oder Anregung hat.


    Beste Grüße
    Max

    Jetzt erlaube ich mir noch einmal, das nicht mehr ganz taufrische Thema aufzumachen.
    Euren bisherigen Tipps folgend wende ich mich gerade etwas kleineren Bildschirmdiagonalen zu und suche entsprechend wieder nach einer Röhre.
    Dabei bin ich auf ein Modell von Philips mit der Bezeichnung 21AA3350 gestoßen, versehen mit einem Chassis namens Anubis AAB. Diese Geräte wurden wohl um 1991 hergestellt, das hier verfügbare ist "Made in Italy". Bildschirmdiagonale beträgt 22 Zoll, also 55 cm, was mir ganz gut gefallen würde.


    Hat jemand eine Meinung zu dem Gerät oder gar Erfahrung hiermit?


    Alternativ wäre noch ein Grundig T51-640 text mit CUC 6300 und "Made in Austria" zur Hand, allerdings wäre mir dessen 50 cm Diagonale schon fast wieder zu klein...

    Ich habe die Eigenbau-gegen-Restaurierungs-Debatte auch schon eine Weile verfolgt.
    Die Warnungen und Ratschläge hierzu halte ich auch alle für richtig, der Komplett-Eigenbau ist gerade bei Anfängern sicher mit höheren Kosten und Abbruchrisiken verbunden. Es gibt hier wohl immer wieder Neulinge, die dies nicht glauben mögen und den Eigenbau selbst bei fehlender Kenntnis und ohne handwerkliches Geschick für schnell machbar und auch noch für günstiger als einen Neukauf halten.
    In dem Fall kann ich schon gut verstehen, wenn die "alten Hasen" hier im Forum immer wieder nachdrücklich auf die zumindest einfachere Variante der Restauration eines gebrauchten Geräts verweisen. Insbesondere, wenn jemand zu erkennen gibt, dass es ihm primär darauf ankommt, am Ende einen funktionierenden Automaten zu besitzen.
    Aber es gibt ja auch diejenigen, die Freude am Eigenbau haben und dafür gerne mehr investieren und Rückschläge in Kauf nehmen, selbst dann, wenn am Ende kein besseres Ergebnis steht als bei einer Restauration oder gar bei einem Kauf.


    Insofern versuche ich mich, die Risiken in Kauf nehmend, an einem Kompletteigenbau. Es soll ein aufrecht stehendes 2-Spieler-Modell werden, bei welchem ich mich gerne an bewährten Bauweisen orientieren werde. Dazuwerde ich aber noch einige Überlegungen anstellen und durchaus auch einmal testspielen, das ist ein guter Hinweis. Und was die Bildschirmentladung angeht habe ich hier im Forum eine etwas ältere, wenngleich recht umfassende Befassung mit dem Thema gefunden, in welcher wohl auch wieder primär die Expertise von euch, Anni und Winni, steckt. Damit fühle ich mich dann doch ein Stück weit komfortabler als zu Beginn dieses Threads.


    Ansonsten danke für die Hinweise zur Bildschirmneigung, das bringt mich gedanklich schon wieder ein Stück weiter.

    Jetzt habe ich eine ganze Woche zum Antworten gebraucht, da zeigt sich wieder der limitierende Faktor Zeit...


    Ich bin ganz Deiner Meinung Anni, nachdem ich zunächst in diverse Richtungen experimentiert hatte, verschlanke ich das Ganze gerade wieder (keine Emulation von Konsolen oder anderen Plattformen, nur eine kleine Auswahl an Spielen etc.).
    Entsprechend laufen die Trochenübungen auch ganz gut, Emulation und Frontend (AttractMode und GroovyMame), Steuerung und Münzeinwurf funktionieren bereits, mit dem Bild geht es auch voran. Deinen Tipp, in gute Kabel zu investieren, hatte ich bereits an anderer Stelle gelesen und entsprechend gehandelt. Das scheint echt was auszumachen.


    Was den Blitzableiter angeht, werde ich, nachdem ich das Thema noch einmal vertieft habe, mich entsprechend daran versuchen. Zusammengefasst: Vor baulichen Änderungen Strom abziehen, warten und entladen, zur Vornahme von Einstellungen im Betrieb Plastikwerkzeug benutzen. Insofern hast Du schon recht, dafür muss dann kein Fernsehtechniker ran. Einen gewissen Respekt davor habe ich trotzdem nach wie vor.


    Nächster Schritt wäre dann wohl auch der Bau eines Rahmens, zunächst für oben angesprochene Trockendock, später für den Einbau ohne das ursprüngliche Fernsehergehäuse. Hat jemand zufällig spontan parat, ob es hier eine Anleitung oder Tipps dazu gibt? Oder läuft das auch eher nach der Devise probieren und lernen?


    Eine andere Sache, die mich noch umtreibt ist die Frage der Bildschirmneigung. Da sieht man ja alles von aufrecht stehend bis flach liegend. Ersteres ist sicher für Lightgunspiele sinnvoll, aber wie sieht es jenseits davon aus? Ist das wiederum eine Platzfrage? Oder Geschmackssache? Lässt es sich auf einem (zu) großen Bildschirm vielleicht auch angenehmer spielen, wenn dieser etwas nach hinten geneigt ist?


    Fulgore, Deinen Beitrag habe ich auch mit Interesse gelesen. Du scheinst mir ein gutes Stück voraus zu sein, aber ich versuche aufzuschließen. Und ich muss zugeben, mit dem Begriff PVMS konnte ich beim ersten Lesen nicht viel anfangen. Das scheint eine Kategorie zu sein, die bisher an mir vorbeigegangen ist.

    Vielen Dank Anni, das sind noch einmal ein paar gute Gedanken, die die Sache mehr und mehr rund werden lassen. Im laufenden Betrieb will ich auch gar nicht unbedingt im Chassis rumfummeln. Was mich so vorsichtig sein lässt, ist die Vorstellung von irgendwelchen Spannungen, die sich auch nach Abziehen des Netzsteckers noch im Gerät befinden könnten. Ob dies nun tatsächlich stimmt oder bloß eine Mär ist, wollte ich nicht unbedingt ausprobieren. Mit Deinen Tipps sollte sich aber eine gute Lösung finden lassen. Ggf. mache ich es tatsächlich so, dass ich die Einstellung nur einmal als Mittelwert vornehme und anschließend die Potis da lasse, wo sie sind. Ich fand bloß die Vorstellung zusätzlicher Drehregler (ob man sie nun braucht oder nicht) so sympatisch... Ein UMSA habe ich schon, da war ich bereits so bequem, auf eine fertige Lösung zurückzugreifen. Mit Blick auf die Größe des Bildschirms (das hatte Winfried ja auch schon angemerkt) werde ich einmal die Augen nach den von Dir genannten Alternativen offen halten.
    Was ansonsten den Selbstbau angeht: Werkzeug ist vorhanden, ein wenig handwerkliches Geschick auch, technisches Wissen ist noch ausbaufähig (wie man hier sieht), das Geld sollte auch reichen, allenfalls die Zeit ist immer zu knapp. Andererseits gibt es ja auch keinen festen Termin, an dem ich liefern muss... Was das Gehäusekonzept angeht, lasse ich euch gerne an meinen Überlegungen teilhaben, wenn es so weit ist.

    Ja, das Verhältnis von Abstand und Größe treibt mich auch gerade noch um. Größer ist ja bekanntlich nicht immer besser. Aber auch hier gilt es wohl, dass probieren über studieren geht.
    Die von euch genannten Einstellplatinen sind dann wohl doch ein wenig anders, als das, was ich gesehen hatte. Was ich meinte war ein Gerät, welches zwischen Fernseher und Scart-Kabel geschlossen wird und eine Korrektur allein der Links-Rechts-Verschiebung erlaubt (und auch das schon zum stolzen Preis). Insofern hatte ich dahingehendeGedanken bereits verworfen. Dies insbesondere, nachdem ich gelesen hatte, dass mein Fernseher wesentlich vielfältigere Einstellmöglichkeiten in seinem Inneren versteckt hält. Siehe hier: https://arcadezeug.wordpress.com/tag/grundig/ (Hoffentlich durfte ich das Verlinken)...

    Trinity, da ist was wahres dran. Ich habe mit dem Selbstbau bereits angefangen, bin in einigen Bereichen auch schon recht weit, sodass jetzt vor dem Bau des Gehäuses nur noch das Thema Monitor geklärt werden muss. Naja, wie von Dir angedeutet, bereits jetzt stecken schon viel Zeit und Geld in der Sache. Was ich allein in Münzprüfertechnik gesteckt habe, bis ich nun meine Wunschlösung gefunden habe, ist nicht wenig. Das war mir aber bewusst und eigentlich macht es auch gerade deshalb viel Spaß.


    Winfried, das stimmt natürlich, dass die Wahl der Spiele-HW hier ganz maßgeblich ist. Es soll ein Mame-Rechner Verwendung finden, mit diesem experimentiere ich in der Tat auch schon fleißig. Dem Grunde nach bin ich mit dem Grundig auch schon recht zufrieden, nur mit der Bildlage hapert es ein wenig (abgesehen von den oben genannten Punkten wie der fehlenden automatischen Erkennung der Signalquelle). Daher rührte auch der oben genannte Wunsch, an die im Inneren verbauten Knöpfchen zu gelangen, welche eine Vielzahl von Einstellungen erlauben dürften. Nach den von Dir genannten Einstellplatinen hatte ich dabei auch schon einmal gesucht, habe aber nur welche für die Links-Rechts-Verschiebung des Bildes gefunden (falls das mit Einstellplatinen gemeint war).

    Nein, nichts muss, alles kann. Der Fernseher schien mir mit Blick auf Verfügbarkeit, Preis und Ergebnis lediglich recht gut für meine Bedürfnisse zu passen. Zumindest bisher. Wenn umfangreiche Umbauten erforderlich und diese dann auch noch teuer sind, gilt das Vorgenannte natürlich nur noch bedingt. Was hierbei wirklich Pflicht und was nur Kür ist, werde ich noch abwägen.
    Deine Anmerkungen und die Hantarex-Empfehlung werde ich dabei auf jeden Fall in meine Überlegungen einbeziehen, vielen Dank hierfür.

    Hallo Winfried,


    vielen Dank für die schnelle und gute Hilfe, das nimmt mir ein wenig meine ursprüngliche Sorge mit Blick auf die Gefahren eines "offenen" Geräts. Auch die weiteren von Dir angesprochenen Punkte sind natürlich sehr berechtigt. Dass mein Gerät nicht automatisch auf den richtigen AV-Kanal wechselt, musste ich schon feststellen, hier behelfe ich mir aktuell mit der Fernbedienung, wünsche mir dafür aber auch eine bessere Lösung.
    Ich werde mit der neuen Erkenntnis nun einmal den Fernsehtechniker um die Ecke fragen, ob der mir die erforderlichen Modifikationen vornimmt. Konkret denke ich da an das Zugänglichmachen der Potis auf dem Chassis (habe dazu außerhalb des Forums eine Anleitung gefunden), das Erreichbarmachen des Infrarotempfängers, das Kappen der Lautsprecherkabel und den automatischen Wechsel auf den AV-Kanal. Das Ganze entweder mit oder ohne dauerhafte Entfernung des Gehäuses. Mal sehen, was davon machbar ist.


    Wenn ansonsten noch jemand Anmerkungen hat, höre ich natürlich auch diese gerne.

    Liebe Community,



    im Rahmen eines Selbstbaus (Komplettselbstbau, keine Einschränkung durch vorgegebene Gehäusemaße) befasse ich mich gerade mit der Verwendung eines Röhrenfernsehers als Bildschirm. Hierzu habe ich mir ein Modell von Grundig (ST 70-650 text) mit dem Chassis CUC 5360 angeschafft; dies aber zunächst nur am Rande.



    Immer wieder sehe ich auf Bildern oder auch in Baubeschreibungen, dass die Gehäuse von Fernsehgeräten vor der Verwendung im Cab entfernt werden bzw. entfernt worden sind. Dabei findet man auch meist eine Befassung mit der Frage nach der Sicherheit beim ersten Ausbau des Innenlebens (Stichwort Stromschlag). Ich konnte mir jedoch noch nicht die Frage beantworten, weshalb man überhaupt die Entfernung des Gehäuses vornimmt und wie es nach dem ersten Ausbau des Innenlebens mit Sicherheitsaspekten aussieht. Soweit der Platz es zulässt, kann man den Fernseher ja auch einfach samt Gehäuse einbauen und gut ist. Und doch scheint dies nicht die allgemein präferierte Variante zu sein. Gerne würde ich daher Pro und Contra einer Gehäuseentfernung umfassend abwägen und würde mich freuen, die eine oder andere Anregung zu erhalten.



    Konkret stelle ich mir die folgenden Fragen:



    Welche Vorteile bringt das Entfernen des Gehäuses?


    Spart dies tatsächlich nennenswert Platz und/oder Gewicht? Erleichtert es anderweitig den Einbau? Macht man dies, um nach dem Einbau ins Cab leichter an das Innenleben des Fernsehers zu gelangen, falls hier Wartung oder ähnliches notwendig ist? Macht man dies, um an Bauteile zu gelangen, die sonst nicht zugänglich sind? (Beim Chassis in meinem Gerät könnte dies aufgrund innen verbauter Potis ein guter Grund sein, aber andererseits könnte man diese ja auch nach außen verlegen und das Gehäuse danach wieder schließen).



    Welche Nachteile bringt das Entfernen des Gehäuses bzw. was ist zu beachten?


    Die Gefahr eines Stromschlags bei unsachgemäßem Vorgehen setze ich einmal voraus, dem könnte man aber durch Inanspruchnahme professioneller Hilfe begegnen. Wie jedoch geht es dann weiter? Kann man den Fernseher z.B. nach Entfernen aus dem Gehäuse, aber vor Einbau in das Cab, zu Testzwecken überhaupt wieder in Betrieb nehmen? Oder sollte man erst wieder Strom geben, wenn das Gerät fest im Cab verbaut ist? Und was gilt nach Einbau in das Cab? Läuft man hier nicht ständig Gefahr, beim Griff in das Cab einen Schlag zu bekommen? Falls ja, gibt es kritische Bauteile, die man hierzu absichern kann oder muss man einfach vorsichtig sein?



    Zu dieser grundsätzlichen Frage bin ich bisher nicht wirklich fündig geworden. Das Vorstehende sind bloß eigene Gedanken, die mich auf der Pro-Seite bisher noch nicht überzeugen, sodass ich denke, noch Aspekte übersehen oder falsch eingeordnet zu haben.



    Besten Dank und Grüße
    Max

    Nachdem ich mir meine Frage peu à peu beantwortet hatte, funktionierte (fast) alles wunderbar.
    Dann habe ich aber leider meinen NRI-G13 durch das Anlegen einer Spannung an falscher Stelle zerstört.


    Wenn noch jemand ein solches (auf Euro programmiertes) Gerät übrig hat, so findet er mit mir einen dankbaren Abnehmer.

    Auch wer glaubt, das Gerät reparieren zu können, möge sich gerne melden, würde mich selbstverständlich erkenntlich zeigen.

    Meldung gerne hier oder per PN.


    (Und meine bescheidenen Erkenntnisse teile ich bei Bedarf auch gerne).

    Nach einigen Bestellungen halte ich nun diverse Münzprüfer in den Händen.



    Zunächst hatte ich (versehentlich) zwei NRI G40 bestellt, die mit 5 Zoll recht groß sind. Weiß jemand zufällig, ob und inwieweit diese für unsere Zwecke auch Verwendung finden? Hat vielleicht jemand Bedarf?



    Daneben habe ich nun einige NRI G13 und beabsichtige, einen davon auch zu verwenden. Hat hier jemand vertiefte Kenntnis zu den Geräten? Ich möchte sie mit einer Coindoor mit Münzrückgabetaste verbauen und dann mittels IPAC an den PC anschließen. Die entsprechende Coindoor habe ich bereits gefunden, nur bezüglich der Verbindung mit dem PC bin ich nicht ganz sicher, wie dies mittels IPAC gelingt.



    Nach meinem jetzigen Verständnis lässt ein mechanischer Prüfer eine als richtig erkannte Münze einfach durchrutschen und löst dann mittels Mikroschalter einen Impuls aus. Da immer nur eine Münzart durchrutscht, entspricht ein Schalterimpuls einfach immer einem Credit. Einen solchen Schalter kann man ja auch ohne weiteres an das IPAC anschließen, so wie jeden anderen Schalter auch. So weit, so gut.



    Wie funktioniert das aber bei den elektronischen Prüfern? Die geben ihr Signal über diesen zehnpoligen Stecker und ein Flachbandkabel aus, richtig? Das heißt, ich muss zunächst den Münzprüfer an das IPAC angeschlossen bekommen, was nicht ohne weiteres geht, da dieses nicht mit einem solchen Flachbandkabel arbeitet.


    Weiter frage ich mich, was der Münzprüfer an Information ausgibt. Nehmen wir an, ein Spiel soll 50 Cent kosten und ich werfe einen Euro ein. Gibt der Münzprüfer dann zwei Creditimpulse aus oder gibt er aus, dass ein Euro eingeworfen worden ist? Falls es nur einen Impuls gibt (Einwurf 1 €), müsste diese Aussage für das IPAC übersetzt (1€ = zwei mal 50 Cent = zwei Credits) werden, oder?



    Was genau fungiert als Umwandler/Adapter zwischen Münzprüfer und IPAC, um diesen beiden Anforderungen gerecht zu werden?


    Bei einem anderen Münzprüfer (https://www.arcadeworlduk.com/…ts-8-different-coins.html) ist eine Platine als Zubehör dabei. Die scheint genau dafür gemacht zu sein, leider finde ich sie nicht einzeln. Weiß jemand unter welcher Bezeichnung eine solche Platine angeboten wird?
    Daneben finde ich sogenannte Kreditplatinen, die aber anders aussehen. Erfüllen die den gleichen Zweck, erlauben also eine Verbindung mit dem IPAC? Auf den ersten Blick zumindest erkenne ich nicht die entsprechenden Anschlüsse...


    Vielen Dank für jeden Hinweis, Anregung etc.

    Oha, ich hätte nicht gedacht, dass ich auf mein Textungetüm so schnell Antworten erhalte...
    Vielen Dank euch beiden, das scheint mir schon sehr hilfreich. Bis zu 3,5 Zoll bin ich ja noch selber gekommen, aber von "top-drop snap-in" hatte ich trotz Recherche bisher noch nicht gehört.
    ENO, ich schreibe Dir gleich.