Beiträge von Max_FS

    Nachtrag:

    Nun hatte ich auch Fälle, in denen der weiße Strich gar nicht mehr verschwindet. Ich hatte nach Erscheinen des weißen Striches das FrontEnd verlassen und nun war der Strich auch quer über den Desktop. Ich habe das Frontend wieder gestartet und ein Spiel aufgerufen, aber der Strich ist geblieben. Interessanterweise war die Windows-Taskleiste nun plötzlich auf Höhe des weißen Striches...


    Und als ob das nicht genügen würde, kann ich nach Einsatz vom Atom15 nicht mehr booten, wenn beide Bildschirme angeschlossen sind. Ich sehe dann zwar noch die ersten Bootschritte aber plötzlich ist jegliches Signal weg. Wenn ich nur einen Bildschirm angeschlossen habe, bootet er normal und mit Bild und lädt Windows. Falls jemand hierzu etwas weiß, würde ich mich ebenfalls über einen Tipp freuen.

    Liebe Mitstreiter,


    nachdem mein fast fertiges Selbstbau-Cab den ersten Praxiseinsatz überstanden hatte, habe ich einige Änderungen am Setup vorgenommen und wie zu erwarten hat dies neue Probleme mit sich gebracht.

    Ursprünglich habe ich eine ArcadeVGA5000 mit CRT für das eigentliche Spiel und LCD für das Marquee verwendet. Das Ganze hat im Zusammenspiel mit Groovymame und AttractMode (in der Vorversion zu der gerade aktuellen) sehr gut funktioniert.

    Nun bin ich mit anderer Grafikkarte auf CRT EmuDriver 2.0 umgestiegen und verwende die aktuelle Version von AttractMode. Nach großem Hin und Her funktioniert das Meiste nun wieder bis auf einige Kleinigkeiten und insbesondere einen seltsamen Fehler. Wenn ich ein Spiel starte und wieder verlasse, habe ich im Frontend und auf dem Marquee-Bildschirm einen weißen Strich quer durch das Bild. Starte ich ein anderes Spiel, ist der Strich weg, beende ich das zweite Spiel, ist der Strich immer noch weg. Starte ich dann wieder ein Spiel kommt der Strich wieder.

    Das Ganze passiert aber nur (wie mir scheint), wenn ich den CRT angeschlossen habe. Nutze ich stattdessen einen LCD-Bildschirm mit Scartanschluss, so tritt der Fehler nach bisheriger Erkenntnis nicht auf.

    Hat jemand eine Idee, was da los ist?


    Danke und Grüße

    Max

    Das Rollern funktioniert tatsächlich recht gut, zumindest für meine Ansprüche. Ich merke aber auch, dass sich runde Formen so nur schlecht auftragen lassen, das ginge mittels Schablone und Sprühtechnik sicher leichter.

    Ich weiß, der allgemeine Rat, auch hier, geht zum Sprühen und/oder Folieren. Ich werde ohnehin mit den rückwärtigen und innenliegenden Teilen anfangen und schauen, wie es gerollt aussieht. Bloß halte ich Sprühen mangels geeigneter Räumlichkeiten allgemein für schwierig.

    Hast schon recht, für jedes Problem gibt es am Ende natürlich eine Lösung. Das war ja auf dem Weg zum aktuellen Stand auch nicht anders... Ich werde auf jeden Fall berichten, was es am Ende geworden ist, ob Glas oder Plexi, getönt oder nicht...


    Mal eine andere Sache, wo wir gerade beim Lackieren waren, was ja auch bald bei mir ansteht. Mir schwebt ein wasserbasierter PU-Lack vor, genau genommen der Sikken Rubbol BL Magura (ich weiß, es ist hier durchaus umstritten, ob man matten oder seidenmatten Lack nehmen sollte). Ich möchte selbst lackieren und dabei nicht sprühen, sondern rollern. Hat jemand einen Tipp für ein gutes Abklebeband, welches scharfe Kanten ohne Unterlaufen macht und ggf. auch kurvig abkleben kann?

    Interessante Vorstellung. Aktuell ist der von Dir markierte Bereich ja mit einer zwei mm Plexiglasscheibe versehen, welche ich noch mit einer Bezelfolie bekleben wollte. Auf Schrauben hatte ich bisher verzichtet, da ich diese nicht im sichtbaren Bereich haben wollte. Andererseits kann man die Schrauben ja weitgehend kaschieren oder sogar in das Design einfügen. Soweit bei einer Schraublösung dann die Nuten überflüssig sind, würde nur noch das Problem verbleiben, dass eine 4-6mm starke Scheibe eventuell nicht vollständig auf der Verbindungsleiste zwischen Controlpanel und Bezel aufliegt, sondern übersteht. Aber das bleibt noch auszuprobieren.

    Ist schon klar, das war doch nur so dahergesagt, um den Satz einzuleiten :)
    Echtglas ist sicher nicht per se ausgeschlossen, jedoch wäre wohl ein gewisser Aufwand erforderlich, um vom Plexi- auf Echtglas umzusteigen. Das liegt an zwei Dingen. Zum einen wird die Scheibe bei meinem jetzigen Aufbau als letztes eingesetzt. Das funktioniert nur mit einer gewissen Biegung, bevor die Scheibe mit einem schmatzenden Geräusch in die vier Nuten links, rechts, oben und unten hineingleitet. Ich werde aber die Tage durchaus einmal schauen, ob man die Scheibe nicht auch in einem früheren Aufbaustadium einsetzen kann, ohne dass sie anderen Bauteilen im Weg ist. Manchmal hängt es ja an wenigen Milimetern, die ein Teil übersteht...
    Das andere Problem ist aber, dass alle vier Nuten entsprechend der bisherigen Scheibenstärke nur zwei Milimeter breit sind. Und zumindest die eine Nut in dem Verbindungselement zwischen Panel und Bezel lässt sich nur bedingt verbreitern. Bei Echtglas und der von mir verwendeten Scheibengröße vermute ich aber, dass mehr als 2mm Stärke erforderlich sind.


    Aber wie gesagt, ich werde im nächsten Schritt einmal mit allen von euch aufgezeigten Möglichkeiten experimentieren und wenn es am Ende Echtglas wird, würde mir das durchaus gefallen.

    Ich weiß zwar nicht, wie das Original im Detail aussieht, aber der Nachbau scheint Dir außerordentlich gut gelungen zu sein...

    Der Vorschlag mit der Tönungsfolie ist gut, das könnte, falls ich doch verdunkeln möchte, mein Problem mit den selbst auferlegten Restriktionen bezüglich der Scheibenstärke lösen.
    Auf jeden Fall erweitert das noch einmal mein Spektrum der Handlungsmöglichkeiten, mal schauen, was am Ende dabei rauskommt (Glas, Plexi, verdunkelt oder auch nicht...)

    Dem kann ich mich nur anschließen. Da stelle ich eine naive Anfängerfrage und es entwickelt sich daraus ein fachlicher Austausch auf höchstem Niveau, der mehr als nur die Eingangsfrage beantwortet. Daher noch einmal vielen Dank für die super Ausführungen.

    Danke Winni, das ist mal wieder sehr aufschlussreich. Ich war schon dabei mir den Kopf zu zerbrechen, wie ich noch die getönte Scheibe unterbringe. Vielleicht verzichte ich nach Deinen Ausführungen hierauf. Trotz allem werde ich aber mit einem kleinen Stück getönter Scheibe einmal testen, wie es aussieht.


    Der Hinweis, dass Wohnzimmer und Kneipe unterschiedliche Anforderungen an die Robustheit mit sich bringen, ist natürlich auch richtig. Das vergisst man in der Tat schnell

    Ich hatte schon vermutet, dass Du die eine Platte vielleicht einfach schon hattest. Im Ergebnis ist es natürlich eine clevere Lösung, wenn oben das Echtglas vor Kratzern und unten die Plexiglasscheibe vor einem Durchfallen von möglichen Glassplittern schützt. Ich habe zwischenzeitlich festgestellt, dass es getöntes Plexiglas erst ab 3mm Stärke, während ich bisher 2mm verwende. Ggf. muss ich also noch die ein oder andere Nut verbreitern. Hinzu kommt, dass es getöntes Plexiglas wohl auch nicht mit kratzfester Beschichtung gibt. Also vielleicht sollte ich doch irgendwie versuchen, Echtglas zu installieren. Zum Ende raus und bei den Details wird es wohl noch einmal kniffelig...


    Hast Du in Deinem Fall einen Automaten restauriert oder ihn komplett nachgebaut?

    Danke für den guten Einblick, DannyBN. Gibt es einen speziellen Grund, weshalb Du Echtglas und Plexiglas kombinierst? Ich nehme an, das Echtglas liegt oben und schützt vor Kratzern. Aber warum dann nicht gleich 6mm Echtglas?
    Ich denke, nach euren Hinweisen werde ich nun auch ein wenig mit getönten Scheiben experimentieren. Ich habe zwar noch keine Vorstellung, inwieweit sich das Bild ändert, aber das werde ich dann ja sehen. Und vielleicht helfen die getönte Scheibe und der bessere Kontrast ja auch gegen die leichten Augenschmerzen, die sich momentan noch bei mir einstellen, wenn ich etwas länger spiele ^^

    Mir ist gerade noch einmal der Hinweis von Konrad auf die getönte Glasscheibe durch den Kopf gegangen. Ich hatte geschrieben, dass Echtglas bauartbedingt bei mir leider nicht in Betracht kommt, aber es gibt ja auch getöntes Plexiglas. Mal unbeschadet der Frage, ob Glas oder Plexi für die Monitorabdeckung besser ist, spricht etwas für oder gegen getöntes Plexiglas? Gibt es zur Tönung Erfahrungswerte, die man verallgemeinern kann? Ich nehme an, es sollte grau getönt sein, aber welche Lichtdurchlässigkeit wäre angebracht?
    Und welche Vorteile verspricht man sich überhaupt von der Tönung?

    Vielen Dank für die rasant schnelle Antwort, das weiß ich wirklich zu schätzen. Ich hatte gehofft, dass es so ist, wollte aber wirklich sicher sein. Wenn man wie ich nicht vom Fach ist und erstmalig etwas baut, bei dem eine Menge Kabel und sonstige elektrische Bauteile in einem Holzkasten stecken, ist man doch schnell verunsichert, ob man nicht trotz aller Recherche doch irgendwelche Dinge übersehen hat. Und gerade die Vorstellung, dass irgendetwas passieren könnte, wenn man selbst einige Tage nicht zuhause ist, hatte mir zwischenzeitlich ein sehr flaues Gefühl verschafft <X . Insofern beruhigt mich Deine Antwort doch sehr. Jetzt gilt es nur daran zu denken, immer den Strom abzuschalten, wenn man den Raum verlässt...

    Liebe Leute,


    vor einigen Tagen habe ich hier meinen Eigenbau vorgestellt, welchen ich seitdem auch täglich mal kürzer und mal länger in Betrieb habe.
    In die große Freude über das Gerät mischt sich aber immer wieder die Sorge, ob ich mir damit nicht einen Risikofaktor in die Wohnung gestellt habe.
    Insbesondere eine mögliche Brandgefahr treibt mich um, immer wieder hört man ja von alten Röhrenfernsehern, die Feuer fangen.


    Einige Maßnahmen, die vielleicht vor allem der Selbstberuhigung dienen, habe ich beim Bau bereits ergriffen. So habe ich ein Thermometer verbaut, um die Innentemperatur im Cab zu messen, ich kühle mit diversen Lüftern das Gehäuse und den Fernseher und ich habe im inneren einen Rauchmelder angebracht. Im weiteren denke ich sogar über einen brandhemmenden Innenanstrich nach. Im laufenden Betrieb und wenn ich davor stehe und im Notfall mit dem Feuerlöscher eingreifen kann, fühle ich mich damit schon recht sicher.
    Nun würde mich interessieren, ob ihr bei euren Geräten auch solche oder andere Sicherheitsmaßnahmen ergriffen habt.


    Weiter und vor allem aber frage ich mich, ob in meiner Abwesenheit oder auch Nachts ein (größeres) Risiko besteht. Den Strom schalte ich natürlich immer vollständig ab, mein Hauptschalter ist zweipolig und trennt beim Ausschalten sowohl Phase als auch Nullleiter. Der Fernseher ist damit also nie im Standby oder anderweitig ohne Aufsicht am Netz. Jetzt stelle ich mir aber die vielleicht etwas paranoide Frage, ob "Restelektrizität" zu Bränden führen kann, gerade bei recht alten und ggf. irgendwann auch sehr verstaubten Röhren. Weiß jemand etwas dazu? Und falls diese Gefahr besteht, kann man ihr in irgendeiner Weise begegnen?


    Auch zu dieser Frage freue ich mich über jeden Gedanken (oder gerne auch beruhigende Worte :) ).

    Hallo Maluchos,


    der Eindruck auf den Bildern täuscht, das Bezelbrett ist tatsächlich nur 6mm stark. Es liegt allerdings nicht auf dem Bildschirm auf, sondern ist mit etwas Abstand angebracht. Infolgedessen habe ich an die Innenseite des Bezelausschnitts Brettchen zur Verblendung aufgeleimt. Kurzzeitig hatte ich überlegt, den Abstand zwischen Bildschirm und Bezel noch zu verringern, aber mittlerweile gefällt mir diese Tiefenwirkung ganz gut.
    Mit dem Größenverhältnis von Bezel und Monitor hast Du absolut recht. Ich wollte aber einerseits den Bildschirm nicht noch größer machen (es sind schon 25 Zoll) und andererseits das Cab nicht schmaler, da ich bis zum ersten Testspielen die Sorge hatte, das es für zwei Erwachsene nebeneinander zu eng wird. Ich werde aber versuchen, die Größenverhältnisse bei der Lackierung ein wenig zu kaschieren.
    Ansonsten aber danke für die nette Kritk, über die ich mich sehr freue.