Beiträge von winni

    Voll die gute Idee. Im Umfeld des Buttons also das Material dünner machen.

    Aber wie zentriere ich einen Forstnerbohrer, wenn schon ein solch großes Loch vorhanden ist?

    Bohrständer?

    Hier ist ein Bleederwiderstand verbaut, oben am Anodenanschluß.

    Ein hochohmiger Spannungsteiler mit Widerständen im hohen dreistelligen MΩ-Bereich.

    Hier wird die Focusspannung mit ca. 6kV von der Hochspannung abgezwackelt und zu dem Focussteller geleitet.

    Als Querwiderstand der Teilerschaltung fungieren diverse hochohmige Widerstände in Serie auf dem NB.

    Der Schirmgittereinsteller (G2) ist in diesen Teiler an passender Stelle mit eingebunden.

    Geht leider gerne kaputt und ist schwierig zu bekommen. Dann hast Du das:

    Probleme mit der Schärfe und schwankende Schirmgitterspannung, zuerst hilft noch nachstellen, dann auch das nicht mehr.

    Anodenleitung richtig tief und fest im Zeilentrafo eingesteckt? Unten am Ende ist ein aufgelöteter Messingkontakt.

    Dort kann es tief unten zu Kontaktprobs mit Bildstörungen kommen, dann ändert das Bild auch seine Größe.

    Hast Du das NB auch "gewaschen"!? Dann könnte noch Feuchtigkeit im Fokussteller sein und verursacht sowas.

    Die BR-Fassung sitzt leider immer so lose auf dem Hals. Auch der Stecker für Focus.

    Kannst aber mal schauen, ob der Kontakt für Focus nicht völlig verbogen ist. Reagiert der Einsteller noch?

    Last not least: War das vorher denn auch schon so? Der Bleeder ist hier sehr gerne defekt.

    Gruß

    Winfried

    Machma....und wenn Du den laufen läßt, kontrolliere die Erwärmung der Kühlbleche....speziell neben dem Zeilentrafo.

    So 60 bis 70° sind dort normal. Nach einer halben Stunde, wenn das sich thermisch stabilisiert hat.

    Jo. So wie früher halt.....Technik aus der Steinzeit, höllenschwer und stabil....vandalismussicher

    Und ja:

    Ein Spinner muß mit dem richtigen Schwung auch nachlaufen.....wie der Zeiger hinter der Skala eines alten Radios :-)

    W.

    Das gute Stück hat auch eine Schutzschaltung gegen Überspannung.... das ist noch ein verlacktes Poti auf der Platine.

    Wenn der Zeilenablenktransistor nicht zu heiß wird, kannst Du das auch so betreiben.

    Dann hast Du doch Hoffnung.....daß das mit dem Ersatz durch den originalen Transistor gefixt wird.

    Bauteile bestellen? Ich? Hä? Ich habe die hier.......:pro:

    Keine Ahnung..... ich gucke inner Bucht und überhaupt.....weiß nicht

    Kannst Du testen, kann halt nur wieder abrauchen..... das Netzteil hat eine recht gute Schutzschaltung :-)

    Wenn dieser Transistor nicht direkt heiß wird, kannst Du es wagen.

    Also mal 10 bis 20 Sekunden lang laufen lassen, dann abschalten und den Transistor anfassen.

    Wenn der nicht heiß ist, dann mal einen Minute lang, dann wieder abschalten und checken.

    Dann zwei oder fünf Minuten lang..... usw. Sobald Du den nicht mehr anfassen kannst, also über 60°, wird es interessant.

    Schön wäre ja, wenn der tatsächlich mitmacht und nicht glühend heiß wird.


    Ich schreibe das, weil ich weiß, daß Du das anschalten und testen wirst ;-)

    Also....nochmal von vorn:

    Der R120 ist eigentlich nie defekt, Du müßtest den im Ω-Bereich messen können, 56K.

    Er dient nur dazu, dem Sperrwandlernetzteil sekundär eine Last während der negativen Impulsspitzen zu vermitteln.

    Und der kann natürlich nur dann warm werden, wenn das Netzteil nicht mehr im Schutzbetrieb läuft, also hier Impulse stehen.

    Das Chassis ohne den dicken Schalttransistor NICHT länger als einige Sekunden in Betrieb nehmen, sonst stirbt Dir die Anlaufschaltung!

    Die ist nur für den Kurzzeitbetrieb designed, nach wenigen Millisekunden läuft ja im Normalfall die H-Ablenkung an.

    Und dann übernimmt die dort aus dem Ablenktrafo erzeugte Niederspannung (15V) und die Anlaufschaltung legt sich schlafen ;-)

    Für den 2SC3686 paßt ein BU2520 oder 2727A als Ersatz ganz gut. Wenn Du den nicht bekommst, kann ich Dir notfalls einen 2SC eintüten...

    Vor Einsatz des neuen Teiles würde ich den Rückschlagkondensator C718 von 680pF auf 1nF/2000V (Impulsfest) ändern.

    Und ebenfalls vorher C716 1µF / 200V (direkt neben dem Treibertrafo) tauschen, hier geht 2,2µF / 200V auch (hält länger).

    Beides sind Kandidaten, die für die Zerstörung des Schalttransistors verantwortlich sein können.

    Eigentlich..... ja.......eigentlich.....hmmm


    Eigentlich muß das Netzteil erstmal bulletproof gemacht werden, damit es nicht mehr als die 120V ausgibt (!).

    Schon ein paar V mehr können den 2SC killen, der ist hier ohnehin mit ca. 1300Vss am Kollektor schon ziemlich am Limit.

    Also C117 mit 10 / 63V und den Poti für Ub tauschen. Der ist oft marode, außerdem wird von der Vergußmasse evtl. Schaden verdeckt.

    Nimmst Du einen gekapselten von Piher, 1KΩ, Bauform PT10L.

    Ebenfalls C115 mit 100 / 200V, C107 mit 47 / 200V und C 726 mit 22 / 160V ersetzen. Alle Elkos min. 105°!

    Danach das Netzteil wie folgt nur für sich alleine mit Ersatzlast in Betrieb nehmen und einstellen:

    W159 (Drahtbrücke) hochlöten und dort eine gute alte Glühbirne mit 75 oder 100W an Katode D106C und GND anschließen.

    Achtung: GND nicht im Primärnetzteil, sondern natürlich ebenfalls sekundär (Chassisrahmen) nehmen.

    Dann an dieser Lampe 120V einstellen. Ein paar Minuten laufen lassen und darauf achten, ob die Spannung stabil bleibt.

    Fertig. Jetzt W159 zurückbauen und nach Ersatz der beschriebenen Komponenten...... wünsche viel Glück!


    Später, wenns wieder rund läuft, dazu den C 805, 808 und 310. Und alle Elkos rund um den Vert. IC.

    Die drei Steller für Gain auf dem Neckboard auf Linksanschlag zurückdrehen, dann vorsichtig neu balancieren.

    Das schont die Videoendstufen, die hier ebenfalls hart am thermischen Limit arbeiten müssen. Mit Screen nachstellen.

    Ich schlaf mal drüber..... klar habe ich sowas hier.....aber ob das dann Dein Prob löst?

    Macht ja keinen Sinn, solch einen Transistor zu "verheizen".....

    Bis morgen mal, jetzt gerade satt und ..... einfach mal pennen

    Welchen Transistor?

    Den 2SC3886 (glaube, der heißt so) auf der Kühlfläche neben dem Hochspannungstrafo?

    Miß den mal ohmisch auf Durchgang....eigentlich darf der nur zwei Diodenstrecken haben.

    Die Steuerstrecke ist aber mit einem kleinen Widerstand behaftet, so ca. 50 Ω

    Der geht leider nicht ohne Grund kaputt..... wenigstens eine Lötstelle Nähe Zeilentrafo wäre vorstellbar.

    Auch die Kondensatoren auf der anderen Seite des Blechs verlieren ab und an ihre Kapazität.....dann stirbt der 2SC auch.

    Wegen des Widerstandes muß ich im Schaltplan schauen.....welchen Du meinst.

    AXO: Bitte Widerstand ohne das störende "e".....das kommt von "wider" im Sinne von "gegen"....alles klar?

    LG

    W.

    Moin.

    Besser 14 und ehrlich als ein Dummschwätzer.... :thumbup:

    Vom Poti für die B+ laß die Finger weg. Das Primärnetzteil ist damit auf 120V eingestellt.

    Normalerweise ist das auch verlackt. Und auf der nicht netzgetrennten Seite, so mißt Du nur MIst :-)

    Hier ist keine Netztrennung, Vorsicht!

    Das Netzteil des U5000 ist recht robust, wenn das tickert, ist wahrscheinlich die H-Ablenkung kurzschlüssig.

    Das kann der Schalttransistor, 2SC3886 (?) oder so ähnlich sein, aber auch einer der Impulskondensatoren nebenan.

    Du solltest das Chassis ausbauen und mal die Lötstellen auf der Unterseite anschauen.

    Speziell an der Steckverbindung, wo 15 / 25 K umgesteckt wird, und am Ablenkstecker / Zeilentrafo.

    Ich habe den Plan jetzt nicht in der Hand, aber das Chassis hat eine Anlaufschaltung, die gerne aufbrennt.

    Wenn es durch einen Defekt nicht direkt startet, wird nach kurzer Zeit ein Transistor, eine Diode und ein Widerstand abfackeln.

    Ich hatte da schon Fälle, wo dann ein fünfmarkstückgroßes Loch in die Platine gebrannt war.

    Solange es jedoch tickert, wird wohl ein Kurzschluß das Hochlaufen des Netzteiles verhindern.

    Ticktick.... = Schutzschaltung!


    Reparatur kann ich nur grob schätzen, weil ich ja nicht weiß, was defekt ist.

    Ich vermute mal, daß Du die schlafenden Hunde geweckt hast.....durch die Umbauerei und Reinigung etc ist ein Fehler provoziert worden.

    Auf jeden Fall müssen diverse Elkos neu...... alternativ habe ich solche Chassis hier, komplett überholt.


    Schau Dir das erstmal mit dem gesunden Verstand an. Evtl. löten....dann sehen wir weiter.

    Gruß

    W.

    So langsam weiß ich Dir auch nicht mehr beizustehen.

    Mit H-Poti meinte ich das Poti für H, also Helligkeit, Brightness.

    Die Geo des Chassis ist ja ok.

    Du kannst einen definitiv neuen LM-IC probieren, wird aber wohl nix bringen.

    Eigentlich nur, um auszuschließen, daß es daran liegt.

    Die gesamte Verarbeitung des Videosignals findet hier auf dem NB statt.

    Signalzuführung und GND-Anschluß paßt offensichtlich auch.

    Die Betriebsspannungen und die Austastimpulse scheinen zu passen.

    Die kannst Du am G1 messen....was Du wohl auch gemacht hattest.

    Am G2 steht für gewöhnlich eine Spannung von so ca. 500 V, varriiert aber um mehrere hundert V.

    Abhängig vom Röhrentyp und der Einstellungen auf dem NB. Ohne Impulse.

    Hmmm.... direkt kann ich da nix sagen.

    Möglicherweise hast Du die Videoendstufen zu weit aufgedreht.

    Die ca. 160V Einstellung bezieht sich auf Stellung H und K auf min, also Linksanschlag.

    Der große IC ist jetzt ja steckbar, aber den würde ich (noch) nicht verurteilen wollen.

    Die Masseführung des Eingangssignales ist ok? C12, 100µF ist ersetzt? Die 12V passen?

    Es bliebe noch die Möglichkeit, daß die Rücklaufaustastung am G1 der Röhre nicht in Ordnung ist.

    Die Austastung ist beim Polo schaltungstechnisch nicht so toll gelöst.

    Beim Verstellen des H-Potis auf der Einstellplatine muß sich am Steuergitter der Röhre (G1) die Gleichspannung verändern.

    Aus dem Kopf weiß ich es nicht, aber dort steht bei min eine negative Spannung, die nach max hin pos. wird.

    Mit dem Scop sieht man am G1 einen neg. Rückschlagimpuls von weit über 100Vss, für H und V, dann ist das ok.

    AXO: Lötstellen an der Steckverbindung der Einstellplatine.....und an der Platine selbst?

    Gruß

    W.