Beiträge von winni

    HI,
    ich glaube zu wissen, warum Dein Sync nicht funzt: Auf dem ADP-Adapterboard auf Deinem Brett sind ganz links vier RC oder LC Kombinationen, jeweils für R,G,B und Sync. Da könnte ein Bauteil abgeknickt oder einfach kurzschlüssig sein, hatte ich schon mal. Aber totaler Kurzschluß hieße ja auch, daß der Monitor eigentlich garnicht funktionieren dürfte.
    Sync null Ohm = no sync! Klar, oder?
    Normal ist voller Durchgang jedenfalls nicht, schon garnicht, wenn Du das Brett mit Adapter ohne Platine und außerhalb des Automaten mißt. An der Platine mißt Du am Sync gegen GND im Normalfall ein paar hundert Ohm, in beiden Richtungen.
    Betrifft Ton: Vertausche mal probehalbe Lautsprecher + und -. Wenn das nichts bringt, lege in die L+ Leitung ein Elko, sagen wir 100 bis 470µF, 25V. +Pol in Richtung Platine.
    Gruß
    Winfried

    HI
    Der TV-Ideal hat das ältere Valvo Chassis, vcc91xx.
    Der Fashion Vision das neuere Valvo Chassis, vcc93xx. Da ist einiges völlig anders gebaut. Dort solltest Du mal die Vertikal-Synchronisation etwas verstellen. Die ist manchmal etwas zickig bei Platinenwechsel. Ich denke, dann steht das Bild. Danach mußt Du nur einen Kompromiß in der Einstellung für beide Platinen finden.
    Was den Ton angeht, kommt da nur dieser digitale Hintergrundmüll? Oder hört man auch was vom Spiel? Lautstärkesteller auf der Platine? Die Netzteilspannungen stimmen doch? Unter Last gemessen?
    Gruß
    Winfried

    HI
    Das ist richtig, fünf Volt können nichts kaputt machen. Aber die Praxis hat mir gezeigt, daß es "Zicken" unter den Platinen gibt. Die meisten sind mit fünf Volt zufrieden, einige wenige spinnen dann und brauchen weniger, anders brauchen einige mehr, um korrekt zu funktionieren. Wenn die nicht läuft, es mal mit 4,5 V probieren. Ist natürlich mit nem PC-Netzteil nicht so einfach zu realisieren.
    Gruß
    Winfried

    HI
    Ich habe mir vor Monaten mal das Dateisystem zerschossen. Kam an keine der Daten mehr ran. Windoof bot nur die komplette Formatierung an.;(
    Da erinnerte ich mich an die gute alte Knoppix-CD. Bootsequenz umgestellt, Knoppix rein und siehe da: Alles lesbar. Das Wichtigste aufn Stick gezogen und gefreut.:D
    Wenn die Platte noch erkannt wird, ein Lösungsansatz.


    ApfelAnni:
    Stimmt genau, wenns nicht ein ganzes Archiv ist.
    Aber wer archiviert ohne Sicherung, ist selber Schuld beim Headcrash.:tongue:
    Gruß
    Winfried

    HI
    Das ist gar nicht so todesmutig, in der Industrie werden verschmutzte Platinen im Ultraschallbad gereinigt, dann aber nach dem Abwaschen mit einer wasserabweisenden Flüssigkeit getränkt und sehr sorgfältig danach mit Preßluft getrocknet. Anschließend 48 Stunden im belüfteten Trockenofen bei knapp 50° endgetrocknet.
    Gruß
    Winfried

    HI
    Habe vergessen, eine klare Unterscheidung zwischen Masse (Ground) und Erdung zu treffen.
    Masse, Ground, GND, 0 Volt bezeichnen den geräteinternen Bezugspunkt für alle Schaltkreise, ist sinnvollerweise überall durchverbunden. Wie z. B. beim Auto das Blech gleichbedeutend mit dem Minuspol der Batterie und der ganzen Elektrik ist. Das ist für die Gerätefunktion unabdingbar, ist so gesehen der gemeinsame Rückleiter für alle Betriebsspannungen, einfach ausgedrückt.
    Erdung betrifft lediglich die Berührsicherheit, und da bietet sich der Anschluß an das geräteinterne Bezugspotential zwingend an. Denn im Fehlerfalle (Erdschluß) bekommt der geräteinterne GND möglicherweise Kontakt mit einem Pol der Steckdose. Es kann dann ein Fehlerstrom vom Fi-Schalter im Sicherungskasten erkannt werden. Besser, im Dunkeln zu stehen als 2m waagerecht und 3m senkrecht.
    Gruß
    Winfried

    HI
    @Hass:
    Du hast von der Sache her Recht, solange das Gerät im 18-stündigen professionellen Einsatz ist. Für Privatanwender rate ich, die von mir genannten Schritte durchzuführen. Das reicht für die nächsten Jahre. Bevor die anderen Elkos fertig sind, raucht erfahrungsgemäß der Eldor-Trafo ab und man ist wieder dabei. Dann kann man ja nochmal mit dem ESR-Meter checken und ggf. austauschen.
    Gruß
    Winfried

    HI
    bei Deiner Kiste dürfte ein MTC9110 verbaut sein.
    Dein aktueller Fehler wird höchstwahrscheinlich durch den sogen. Bootstrap-Kondensator am Vertikal-IC verursacht. Der hat Kapazitätsverlust und die Betriebsspannung für die Leistungsendstufe wird nicht mehr genügend aufgestockt. Die Endstufe "verzerrt". Dadurch wird der sägezahnförmige Ablenkstrom verformt und die Ablenkung arbeitet teilweise nicht mehr linear---->> Beulen oder "Ei".
    Es handelt sich um C9, 100µF / 35 Volt. Polarität beachten.
    Möglicherweise ist auch der Elko C57, 1000µF / 35 Volt die Ursache. Er dient zur Glättung der 26V Versorgungsspannung, die aus einer der Wicklungen des Zeilentrafos gewonnen wird. Habe ich aber sehr selten gehabt.
    Hier noch ein paar häfig defekt Elkos:
    Bild gestaucht unten: C15 (Koppelkondensator zur AE, funktioniert ähnlich Lautsprecherelko), 1000µF / 16 Volt.
    Ansonsten gerne defekt:
    Glättung der Ub, 130V:
    C 34, 22µF / 160 Volt------>> Bild zu klein, unruhig mit Streifen, Zeilenreißen
    G1 Versorgung, Austastung:
    C 45, 1µF / 160 Volt----->> Grundhelligkeit nicht vernünftig einstellbar, Rücklauflinien
    Versorgung der Videoendstufen:
    C 205, 10µF / 250 Volt (auf BR-Platte)----->> horizontale Helligkeitsmodulation
    Das waren m. E. die wichtigsten Störfälle.
    Kann sein, daß ich was vergessen habe, klärt mich auf!


    So, und noch etwas: Nehmt 105° Elkos, die halten länger.
    Lötstellen Ablenkstecker, Zeilentrafo und Kondensatoren daneben kontrollieren. Anschlüsse der Einstellplatine und der Hochlastwiderstände ebenfalls.
    Gruß
    Winfried

    HI
    das hatte ich falsch verstanden, an der Ablenkeinheit sind die vier Zuleitungen bei fast allen Geräten fest angelötet, so auch bei Deinem Philips-Monitor.
    Das Masseband ist die Bildrohr-Erdung. Der Graphitbelag ist sozusagen der Gegenpol für die Hochspannung, ist immer an der BR-Platine anzuschließen. Dort führt dann unter anderem eine Leitung als Massekabel zum Gerätechassis (Ground). Bei fast allen Automaten ist der Schutzleiter (grün/gelb) ebenfalls mit der internen Masse, IMMER jedoch mit allen berührbaren Metallteilen verbunden, KEIN !!! "Firlefanz", sondern im Falle eines Erdschlusses im Gerät eine lebensrettende Maßnahme. Voraussetzung ist dabei der Anschluß ein eine ordnungsgemäß installierte Steckdose.
    Gruß
    Winfried

    HI
    normal ist dort die Zuleitung zur Ablenkeinheit mit einem roten sechspoligen Stecker an dem VCC91xxx-Chassis gesteckt. Weil das aber eine Schwachstelle des Valvo-Chassis ist (brennt gerne weg wegen aufgerissener Lötstellen), ist das vermutlich schon von einem Techniker durch direktes Anlöten dauerhaft repariert worden. Vorteil: Das geht nicht mehr kaputt, Nachteil: Chassistausch und "Bild auf den Kopf stellen" nur mit erhöhtem Aufwand möglich. Ach ja, Twinliner haben ja das Umschaltrelais dafür, erledigt sich der zweite Punkt per se. Nimm bei der Gelegenheit das Chassis komplett raus und kontrolliere die Lötstellen, besonders im Horizontalablenkteil an den Kondensatoren um den DST herum.
    Beim Wiedereinbau die Erdleitungen und den Aquadag an der BR nicht vergessen!
    Gruß
    Winfried

    HI
    bin ein paar Tage off gewesen, interner Umbau, ist fast abgeschlossen.
    Luigi: Habe ich am MO direkt bekommen, hat gut geklappt, danke, schmeckt geil
    @Hass: Danke für die Blumen, bin aber nicht oft online, aber wenn ich dann eine Frage sehen sollte, die ich kompetent beantworten kann kann, werde ich das tun
    @Alle: Wenn es dringend ist, dann einfach an die hinterlegte Addy mailen.
    In unseren Foren gucke ich nicht jeden Tag, aber die Mails hole ich eigentlich schon fast täglich.
    @smartie: Mach Dir keine Sorgen, das bügeln wir schon...
    Grüße
    Winfried

    HI
    Ich bin hier neu, habe mich nach dem Treffen bei Luigi und K.Kirk hier mal angemeldet.
    Mit den Hantarex USxxx kenne ich mich sehr gut aus.
    Daß mit einigen Elkos Probleme auftreten, kann sein, klar. Eher haben die Dinger Lötstellen an den Steckverbindungen und Hochlastwiderständen, auch am Wandlertrafo und dem Kondensator im Snubber (alles Primärseite). Einstellpoti hat oft Aussetzer.
    Grundsätzlich: Ein Schaltnetzteil verhält sich bei Leerlauf, Last und Überlast unterschiedlich. Eine Prüfung darf nicht nur im Leerlauf erfolgen, sondern unter Last.
    Bekommt Deines denn Versorgungsspannung?
    Ist neben dem Versorgungsstecker (230V / 3pol) der vierpolige Stecker gesteckt? Ist eigentlich nur ein Stecker für einen externen Ein-Aus-Schalter, steckt dort nichts drin, also auch keine doppelte Brücke, dann geht eh nichts. Das erst sicherstellen.
    Üblicherweise ist dort ein externer Sicherheitsschalter angeschlossen. Den einschalten.
    Auf der Sekundärseite, also wo die Niederspannung und die Versorgung für den Moni abgegriffen wird, sollte im Normalfall eine Leuchtdiode leuchten (12V). SI daneben prüfen.
    Trenne mal alle Verbraucher, also ziehe die Versorgung des Monitors und der Spieleplatine ab, dann muß ein funktionstüchtiges Netzteil arbeiten und die Ausgangsspannungen anliegen. Sollte das gehen, nacheinander zur Fehlerfindung den Moni und dann die Niederspannungsversorgung anstecken. Möglich wäre eine Überlast durch eines der angeschlossenen Geräte, das würdest Du durch ein rythmisches Ticken hören.
    Belastungsprüfung mache ich im Zweifelsfall mit einer alten H4 Autobirne an der 5V-Schiene. Drähte an die H4 anlöten und ran an die 5V, muß schön gelb leuchten, hat ja nur 5Volt. Das Netzteil wird dadurch aber realistisch belastet.
    Schau mal und berichte, ich lese bald wieder hier.
    Gruß
    Winfried