Beiträge von winni

    HI
    das wird schon schwieriger. Um die Versorgung genauer zu sehen, brauche ich zwei gute Bilder (oben und unten) von der Ecke mit den Sicherungen, dem Gleichrichter dahinter und den beiden Spannungsreglern. Der vordere ist ein 5V-Regler, dahinter 12V? Hier liegt offensichtlich Wechselstromspeisung an Pin 19 und 20, beidseitig vor. evtl. helles Photo, ich will die Leiter sehen können.
    GND ist klar, denke ich. Auf der Oberseite Pin 1, 2, 3, 6, 9, 13, 14, 21 und 22. Durchkontaktiert GND auf der Unterseite 1, 2, 6, 9, 13, 21 und 22.
    Speaker + an Pin3 unten, Sp - kannste Pin 3 oben nehmen. Wie heißt das Ton-IC? TDA2003?
    Pin 5 unten, durchkontaktiert zu GND?? Messen!
    Pin 16 oben Counter? Pin 16 unten führt im Betrieb 12V, also hier ebenfalls Counter.
    Die 12V kommen aus dem hinteren Regler, 7812?? direkt in der Nähe der beiden dicken Elkos. Der wird irgendwie von den Dioden hinter den Sicherungen versorgt. Photo von oben (senkrecht) nötig. Nennspannungen der beiden großen Elkos?
    Hat die erste Sicherung auch 5A?
    Video würde ich bei Pin 5, 7 und 8 ansiedeln, dazu brauche ich von Dir eine Liste der Widerstandswerte aller restlichen Pins. Im Ohmbereich messen und darauf achten, daß Du immer die schwarze Strippe an GND hälst. Also einheitlich.
    Wenn ich die Widerstandswerte und die Photos der Versorgung habe, gehts weiter.
    Gruß
    Winfried

    HI
    Sunset Rider:
    Ich bin ein alter Hase in Sachen Elektronik. Deine bisherigen Postings lassen mich klar erkennen, daß Du von Elektronik die Finger lassen solltest. Nimm mir den Tip bitte nicht übel, sondern suche Dir einen alten Fernsehtechniker wie ich es bin und lasse Dich von Ihm beraten bzw. lasse Dir da helfen. Oder die Basics zeigen. Ansonsten ist das vorprogrammiert, daß Du die Platine oder gar den Automaten "abstichts"!!!!
    Jetzt konstruktiv: Am JAMMA-Anschluß pin 1+2 die schwarze Strippe und am Pin 3+4 die rote Strippe anklemmen, vorher das Meßgerät auf Gleichspannung "=" und 20V-Bereich schalten. Ich sage anklemmen, weil Du sonst keine Hand für den Einsteller an dem Hantarex-Netzteil frei hast.:D Außerdem kannst Du nicht abrutschen. Zwischen 4,2V und 5,5V ist alles erlaubt, und mehr gibt das Hantarex einstellmäßig eh nicht her. Du kannst da nichts kaputt machen. Beobachte die Graphik und optimiere das, aber ich glaube, daß Du damit das eigentliche Prob nicht lösen wirst.
    LG
    Winfried

    HI
    wenn Du noch was hörst beim Aufdrehen, wird das Endstufen-IC wohl nicht defekt sein.
    Du könntest jetzt einen klassischen Wärmefehler suchen: Vor dem ersten Einschalten mit einem Fön teilweise die Platine erwärmen, nicht über 50°. Mit Kältespray Bauteil für Bauteil abkühlen, wenn es dann im erwärmten Zustand gehen sollte. So läßt sich vielleicht der Defekt einkreisen. Besorge Dir fürs WE schonmal die Sachen.
    Kurztest Ton-IC: Bei ausgefallenem Ton Poti aufdrehen und einen Schraubendreher an die Anschlüsse des Potis halten. Dabei mit den Fingern das Metall anfassen. Es muß dann an mindestens einem Anschluß eine Reaktion geben, Kratzen und Brummen. Dann dürfte in Deinem Fall das IC ok sein.
    Gruß
    Winfried

    HI
    so, ich weiß nicht genau, wo dieser Elko angeschlossen ist, aber im Prinzip hat Luigi völlig Recht, er soll glätten. Ich meine hier in diesem Falle, daß der die 5V direkt am Anschluß abblockt (glättet). Überall auf der Platine sind Dutzende kleiner keramischer Kondensatoren direkt an fast jedem IC von der 5V-Schiene nach GND geschaltet, die sind für eine reibungslose Funktion der digitalen "Kacke" wichtig, eigentlich wichtiger als der "Dicke". Hier ist beim Design der Hardware dem Umstand Rechnung getragen, daß wir es im eigentlichen Sinne mit Hochfrequenz zu tun haben. Jedes IC taktet unter Umständen millionenfach in der Sekunde und braucht dabei für µSekunden lang Strom. Bei so hohen Frequenzen können Elkos nicht mehr glätten, sondern nur herkömmliche Kondis. Gleichzeitig kommt zum Tragen, daß schon wenige cm der Zuleitungen als Induktivität (Spule) wirken und in diesem Frequenzbereich einen nicht unerheblichen Scheinwiderstand haben. Ohne die Kerkos käme es an vielen ICs zu Spannungseinbrüchen auf der Versorgungsleitung. Damit können digitale H bezw. L Level verändert und nicht mehr zuverlässig verarbeitet werden. Wenn zu viele dieser Kerkos abgebrochen sind (passiert oft bei schlechter Lagerung), dann sind Fehlfunktionen oder Hänger unvermeidlich.
    Das nur mal zu den Basics.....
    Ich tippe hier immer mehr auf Ton-IC.
    Gruß
    Winfried

    HI
    wenn Du mich fragst, hat das nichts mit Masse zu tun. Der Speaker wird mit zwei Drähten direkt von der Platine am Steckverbinder angeschlossen. Deine Beschreibung deutet auf einen wie auch immer defekten Lautsprecher hin. Oder Endverstärker. Hast Du einen anderen Lautsprecher? Wenn Du nicht weiterkommst, dann schließe den dochmal ersatzweise an. Am einfachsten: Platine in einem definitiv heilen Cab testen.
    Gruß
    Winfried

    HI
    Luigi:
    Hier hatte ich gute Detailphotos, und ich mache sehr oft Adapter. Hier ist das mit Hilfe der verschiedenen Bilder gut zu sehen. Auf einem Bild sieht man oben die fette Verbindung von links nach rechts auf der Bauteilseite, auf einem anderen, daß die "Dreier" nicht miteinander kontakten, sondern die unteren auf die 5V-Schiene gehen. Polarität kann man an den Elkos sehen. Rechts ist das Ton-IC, dessen Anschlüsse ich kenne, also Audio auch schon erschlagen. Dann sieht man auf einem Bild drei Widerstände (typische Abschlußwiderstände RGB) nebeneinander, das Verfolgen der Leiter über Durchkontaktierungen bringt mich direkt neben die "Dreier". Und wo RGB sind, ist der Sync nicht weit (fast immer), das Verfolgen des "fehlenden" Pin 5 bringt mich direkt zu einem Widerstand, einzeln und in Serie (Schutz), damit ist das für mich Geschichte. Mit Scop geht das schneller, aber so ohne greifbare Hardware...
    Lediglich RGB kann ich nicht einzeln zuordnen, bin ja kein Hellseher. Aber das ist dann try n error, wenn man das probiert und ggf. umlötet. Die digitalen Eingänge mit nem 470 Ohm- Widerstand gegen GND abklappern und Service bzw Kredit finden, weiter Start 1 und 2, dann eben die Funktionen des Panels. Der Widerstand verhindert dumme beschissene Zufälle, sorgt aber zuverlässig für einen L-Pegel. Die digitalen Eingänge haben immer Pullups, meistens in Form dieser Achter-Blöcke mit 9 Pins. Der neunte ist der gemeinsame Pin des Arrays und liegt hier an 5V, gute Möglichket, die 5V ebenfalls zu finden. Sonst das Pinout eines beliebigen ICs nehmen, schon kann man wieder GND und 5V finden. Es ist dabei völlig normal, daß zwischen GND und 5V ein niederohmiger Widerstand von einigen dutzend bis einigen hundert Ohm zu messen ist.
    Bei seltenen Platinen lohnt sich das und macht Spaß, wenns dann geht.


    PinRePublic.
    Da bin ich jetzt gespannt, laß das Pinout dann mal rüberwachsen!
    Gruß
    Winfried

    HI
    im laufenden Betrieb mit Ton mal in der Umgebung des Endverstärkers abklopfen, vielleicht ist ein Elko lose. Oder Gegenkopplung des Audioverstärkers defekt. Wird das Ton-IC sehr heiß? Möglicherweise ein keramischer Kondensator abgerissen und das IC produziert jetzt unhörbar Schwingungen. Trotzdem kann im Lautsprecher ein Teil aus Metall drinnen liegen und wird jetzt vom Magneten angezogen. Blockade der Membran. Wäre für mich eigentlich DIE Symptomatik, nach Deiner Beschreibung.
    Gruß
    Winfried

    HI
    ich meinte mit Hintergrundgeräusch eigentlich das mehr oder wenige leise Summen, Schwirren oder Knetern, das immer im Lautsprecher zu hören ist. Nicht das eigentliche "Nutzsignal". Mal nach Ausfall des Tones die Lautstärke hochdrehen, wenn dann immer noch alles tot ist ohne oben beschriebenen "digitalen Müll", dann könnte die Ursache relativ einfach sein. Da können wir dann weitermachen.
    Also im Fehlerfall 12V an der Platine prüfen, an den Elkos um das Ton-IC wackeln (haben oft kalte Lötstellen oder sind abgeschert), Ton-IC selber defekt, wird evtl. sehr heiß. Ansonsten wirds kompliziert.
    Ach so, die steckt in einem Quadro? Dann wechsele mal schnell den Slot und probiere nochmal. Da setzen sehr gerne die Relais und Steckverbindungen auf den Umschaltplatinen aus.
    Gruß
    Winfried

    HI
    Habe gegoogelt und hier definitiv gefunden: Da gibt es ein jvspac zum Dazwischenschalten zu kaufen. Wird wohl die beste und schnellste Lösung sein. Das konvertiert ohne große Löterei.
    Ist jedenfalls nicht kompatibel mit usb.
    Mal schauen, wo ich das jetzt herkriege,
    Danke und Gruß
    Winfried

    HI
    ich stehe vor der Aufgabe, ein Virtua Tennis Cab von Sega mit dem Sanwa 31KHZ Moni in ein Mame Gerät zu verwandeln.
    Meines Erachtens ist der Monitor doch unproblematisch an eine Graka anzuschließen, weil er mit 31KHz läuft und einen VGA-Anschluß hat.
    Meine Frage: Das Panel mit den Sticks und Buttons ist bei diesem Gerät über eine kleine Platine via USB mit dem System verbunden. Auf der Platine dürfte doch nichts anderes passieren, als daß dort eine Tastatur nachgebildet und in ein USB-Signal umgewandelt wird. Weiß jemand, ob der Datensatz dieses Systems identisch mit dem gängigen Datensatz für MAME ist? Von wegen der Belegung.
    Am liebsten wäre mir, einen Rechner fertigzumachen und dann nur noch Moni via VGA und die vorhandene "Tastatur" via USB anzuschließen.
    Oder, wenn different, alternativ: Läßt sich auf die Platine eine wie auch immer geartete Software aufsetzen, damit ich nicht den Umweg über aufwendige Verkabelung auf Jamma und dann weiter mit J-Pac gehen muß.
    Da die Kiste unter dem Moni, also hinter dem Panel ziemlich verbaut ist, habe ich diese Platine noch nicht wirklich gesehen, aber die Verdrahtung der Sticks und Buttons geht da hinten rein und am System kommt nur USB an.
    Wäre schön, wenn mir da jemand auf die Sprünge helfen könnte, Software ist nicht so mein Ding.
    Gruß
    Winfried

    HI
    ist der Ton dann komplett weg oder hörst Du wenigstens noch Hintergrundgeräusche?
    So kannst Du schon einmal in Erfahrung bringen, ob der Lautsprecherverstärker oder die digitale Signalverarbeitung ausfällt.
    Davon hängt das weitere Vorgehen ab.
    Gruß
    Winfried


    PS
    Kontaktprobleme an Steckverbindungen und gesockelten Bauteilen sind bei sowas die häufigste Ursache.

    HI
    der Quadro hat zwei Spulen und zwei PTC auf einer kleinen Platine getrennt. In der jeweiligen Endlage erfolgt die Entmagnetisierung und der jeweils andere PTC kann abkühlen, weil nicht im Dauerbetrieb.
    Gruß
    Winfried

    HI
    Zitat:
    wenn dir nichtmal aufgefallen ist, das die strippe am chassisstecker auf halbacht hängt, würde ich auf tiefergehende eingriffe wie komplettdemontage eher verzichten. fashion ist nicht unbedingt anfängerbastelgeeignet , da extremst verbaut .
    Zitat Ende
    Das ist völlig richtig, verbaute Kiste.
    Viel Spaß beim Suchen des möglichen Kabelbruches. Kann eigentlich nicht sein. Die Leitungen sind dafür viel zu lang und können nicht so einfach brechen. Aber keiner von uns kennt die Vorgeschichte des Gerätes. Dieses "Tschang" - Geräusch ist charakteristisch für eine erfolgreiche Entmagnetisierung.
    Gruß
    Winfried

    HI
    Der PTC muß erst mal wieder abkühlen, so ca. 10 Min. Daß hinten an der BR was ab ist, glaube ich nicht. Das ist ohne Steckverbinder. Probiere das mal, sehen kannst Du den Vorgang nicht, weil die BR beim Einschalten noch keine Emission hat. Hören tut man das schon als kurzes abklingendes Brummen, keine Sekunde lang. Ja, das Brett komplett ein wenig nach vorne ziehen, sind ich glaube zwei Flügelmuttis, eine in der Mitte und eine unten hinten irgendwo, suchen, lösen, dann am Chassis die vier Schrauben weg und hinten mal nach den Lötstellen geschaut. Wird der PTC denn warm?
    Oder Steckverbinder messen: Zwei Pins müssen direkt mit dem Netzstecker verbunden sein, die beiden anderen müssen einen Widerstand von einigen wenigen Dutzend Ohm haben.
    Gruß, ich gehe jetzt off, oder woanders hin im Netz
    Winfried

    HI
    Ich vertrete den Standpunkt, daß der "Meßgerätepark" sich ganz klar an den Fachkenntnissen orientiert, oder besser dynamisiert.
    Als alter Fernsehtechniker habe ich natürlich reichlich Equipment. Hätte ich keine Ahnung davon und einen ganz anderen Beruf, hätte ich wahrscheinlich noch nicht einmal ein Multimeter.
    Wer sich mit Monitoren, Schaltnetzteilen und Platinen öfter beschäftigt, sollte außer einem Trenntransformator, Multimeter, Lötkolben, Oszilloskop, Regelnetzteil und Signalgenerator auf jeden Fall ein ESR-Meter für die Elkos haben. Damit läßt sich zuverlässig eine Aussage über die Elkos treffen, und zwar im eingebauten Zustand. Geht schnell und treffsicher. Netzelkos immer vorher entladen!
    Außerdem kann man mit dem ESR-Meter auch im Milliohm-Bereich messen. Ein Kurzschluß auf einer PCB läßt sich damit bis auf wenige cm einkreisen. Einfach geil. Ist auch nicht mehr sehr teuer.
    Entgegen einem meiner Vorredner rate ich dringend davon ab, Elkos mit einem reinen Kapazitätsmeßgerät zu beurteilen. Die Funktion dieser Bauteile in der eigentlichen Applikation ist eine Wechselstromanwendung. Elkos sollen meistens glätten und speichern, und das immer periodisch. Mit Netzfrequenz oder bis hin zu 100KHz im SNT. Dabei ist ihr "Innenwiderstand" für Wechselstrom interessant. Ein "heiler" Elko zeichnet sich durch einen sehr kleinen Wechselstromwiderstand aus, als Beispiel 470µF liegt bei 0,01 bis 0,1 Ohm, 1µF bei 1 bis einigen Ohm. Welche mit hoher Betriebsspannung haben einen deutlich höheren ESR, ist dann auch Erfahrungssache.
    Meiner Meinung nach braucht man nicht alle Elkos mit Hilfe eines Kits zu ersetzen. Die Geräte laufen ja bei Privatanwendern nur stundenweise. Da reicht die Überprüfung und das Auswechseln der schlappen Elkos für lange Jahre Ruhe. Im professionellen Einsatz mit 18 Stunden jeden Tag sieht das doch anders aus. Da besteht natürlich erhöhter Handlungsbedarf, wenn ein Chassis fit sein soll.
    Gruß
    Winfried

    HI
    Wenn ich mir das so begucke, ist auf der Oberseite links außen 2x und rechts außen 3x GND anzuschließen. Die drei verbundenen unten sind für die 5V, gegenüber die beiden am Rand sind für Audio (Unterseite), der vorletzte 12V und daneben außen Speaker (to GND).
    Dann erstmal das Scop dran und R, G, B und Sync finden. Oder mit Multimeter ohmisch ermitteln, natürlich ohne Stromversorgung! An jeder Platine verhalten sich nämlich mit Multimeter gemessen RGB untereinander gleich, aber deutlich anders wie die Eingänge. Der Sync hat für sich alleine einen anderen Widerstandswert als alle anderen Anschlüsse und ist fast immer in der Nähe von RGB zu finden. Tip: Mit dem Ohmmeter gegen GND messen und dann die Strippen vertauschen und nochmal messen. Alle anderen Anschlüsse sollten Pull-Up-Widerstände haben und im eingeschalteten Zustand ca. 5V führen. Da kann man dann zu guter Letzt nach GND brücken und nacheinander die Pins für Kredit, Service, 1. und 2. Start etc. finden.
    Gruß
    Winfried
    EDIT:
    Ich gehe nach kurzem Hinsehen so weit, daß die Videosignale an den pins 4 und 5 Unterseite und pin 4 Oberseite zu finden sind, Sync an Pin 5 Oberseite. Dabei bezeichne ich willkürlich die Dreier an der Seite mit 1, 2, 3.