NSM Duoplay tot

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    • NSM Duoplay tot

      Servus Leute, ein herzliches Hallo aus der Schweiz

      Mein erster Post und direkt ein Problem - hoffentlich mach ich mich jetzt nicht unbeliebt. Komme aus der Flipperwelt und kenne mich da recht gut aus, von Arcadeautomaten habe ich bisher leider nur minimale Ahnung.

      Habe einen ehemals funktionierenden NSM Duoplay, der aus Platzgründen eingelagert wurde. Jetzt nach etwa 5 Jahren wieder entstaubt, den Hauptschalter ewig gesucht und eingeschaltet. Kein Bild - kein Ton. Auf der Powerplatine leuchten einige LED's, schau später nochmal nach wieviele und werde das nachliefern. Auf der Monitorplatine sitzt ein grosser Lüfter, der sich aber nicht bewegt. Nehme an, der sollte sich nonstop drehen?

      An der Spieleplatine habe ich 5.5 V gemessen, ansonsten noch nichts geprüft. Vielleicht kann mir jemand einen Tipp für die weitere Fehlersuche geben?

      lG Rainer
    • doch du machst dich unbeliebt - eine vorausgehende Uservorstellung gehört eigentlich zum guten Ton.

      Gruß


      5.5V sind definitiv zuviel - hier sollten nicht mehr als 5.1V anliegen
      12V Rail noch messen
      funktioniert die Röhre ? Helligkeitsregler mal voll aufreißen
      Sicherungen alle kontrollieren
      ansonsten holen wir mal die Glaskugel raus
      „Ich sehe doofe Menschen... sie sind ÜBERALL“
    • Das Monitorchassis ist ein MTC9000. Der Lüfter ist hier nicht original, aber ein gute Idee.
      Der wird wahrscheinlich an die 26V-Schiene des Chassis angeklemmt sein.
      Die führt aber nur dann Spannung, wenn die Horizontalablenkstufe arbeitet.
      Dort wird der Fehler zu suchen sein. Oder in der Ansteuerung.

      Das Chassis bekommt einmal zum Betrieb die 128V Wechselspannung, netzgetrennt aus dem unten verbauten Transformator.
      Und einmal 230V für Degauss, Achtung, hier liegt direkt Netzspannung an.
      Seitlich neben dem Spannungsversorgungsanschluß befinden sich zwei Sicherungen, eine für die 128V und eine für die 230V.
      Prüfen. Bei Sicherungsfall der ersten Sicherung erstmal die H-Ablenkung auf Kurzschluß prüfen.
      Also den mittleren Pin des dicken Transistors (BU508) mal auf Durchgang gegen den Chassisrahmen checken.
      Der befindet sich fast mittig auf dem Blechwinkel des Chassis, nicht außen über den Sicherungen.
      Hier sollte im Normalzustand eine einfache Diodenstrecke zu messen sein.
      Bei Schluß (höchstwahrscheinlich) diesen Transistor auslöten und dann nochmal messen.
      Häufig ist der Transistor noch ok und der Zeilentransformator hat einen interen Lagenschluß nach GND.
      HR7107 heißt der Ersatz.

      Gruß
      Winfried
      Vacuum-Fachverkäufer

      Wissen ist der einzige Rohstoff, welcher sich durch Gebrauch vermehrt! :thumbsup:

      Aus aktuellem Anlaß weise ich darauf hin, daß Reparaturtips nur unter Beachtung der Regeln im Umgang mit elektrischen Geräten befolgt werden sollten!
      Sollten dort Zweifel bestehen, bitte einen Fachmann zu Rate ziehen!
    • Nu schau doch erstmal, ob der wirklich defekt ist.
      Arbeite erst meine Vorschläge ab.
      Dazu muß das Chassis raus, sonst brichst Du Dir die Finger...
      Da gibts noch andere Möglichkeiten.
      Z. B. C34 Kapazitätsverlust, den würde ich kategorisch ebenfalls ersetzen mit 47µF/ 200V.
      Wird der dicke Zementwiderstand neben dem Lüfter überhaupt warm? Oder sofort tierisch heiß?
      Und in der Bucht mußt Du schon eine Menge Glück haben, wenn Du den HR7107 dort bekommst.
      Um das wirklich genau zu erfahren, müßtest Du den alten Trafo ausbauen und nach der originalen Nummer schauen.
      Es gibt verschiedene Ausführungen dieses MTC, in der Regel paßt hier der HR7107.
      Die irische Elektronikapotheke hat sowas: donberg.ie/descript/h/hr_7107.htm
      In der Bucht hat aktuell nur der Spanier sowas da, nimmt sich nix mit Dönberg.
      Gruß
      Winfried
      Vacuum-Fachverkäufer

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    • Ach schau, kaum ist ein Dritteljahr um...erstmal wieder einlesen hier.
      Den dicken Elko kannste drinne lassen.....oder von mir aus unnötigerweise tauschen.
      Bekommt das Chassis Spannung? Die 128V~?
      Kannst Du an dem dicken Keramikwiderstand draußen vor dem Blech Gleichspannung gegen GND messen? So zwischen 150 und 180V?
      Und ja, der Treibertrafo scheint feucht geworden zu sein..... hier gammeln in diesem Falle gerne die feinen Drähte der Primärwicklung ab.....Totalausfall, klar.
      Check das mal, auf dem Photo siehst Du links einen Pin der Sekundärwicklung, rechts einen der Primärwicklung. Dahinter befinden sich die jeweils zugehörigen Pins.
      Also mal rechts auf Durchgang messen, einige Dutzend Ω sollten dort zu messen sein. Und dort stehen ebenfalls im Normalfalle 130V.

      Gruß
      Winfried
      Vacuum-Fachverkäufer

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    • wie die Zeit vergeht... das Problem heisst Platz...

      Tatsächlich war ein Ende der Primärwicklung abgebrochen. Habs wieder angelötet - knapp 30 Ohm. Haut das hin oder gibts Ersatztrafos?

      Zum Messen braucht das Chassis nicht mit der Röhre verbunden sein, oder?

      Möchte das Chassis bei der Gelegenheit auch entstauben. Bloss ausblasen oder darf man da auch mit Reiniger dran?

      Gruss Rainer
    • Du kannst das chassis richtig reinigen wenn du es komplett ausbaust. Dann packe ich das chassis in die Dusche und Dusche es ab.
      Bei dem Hantarex chassis ist es easy.
      Ich halte nur nicht direkt auf den zeilentrafo.

      Ich weiß das einige davon nichts halten und ich immer wieder zu hören bekomme ob das wirklich geht !!!

      Ja es geht sogar ziemlich gut.
      Das habe ich jetzt ca. 50x gemacht und noch nie Probleme gehabt.
      Lüfter muss natürlich runter.
      Gut trocknen lassen und wieder einbauen.
      Ich lege das chassis meistens auf die Heizung (natürlich nicht auf volle pulle) oder helfe mit einen Föhn nach.
      Es passiert nichts.

      Ich persönlich habe noch nie mit der Methoden ein Problem gehabt.
    • Der Trafo scheint wieder ok zu sein. Aber prüfen kannst Du das nur im eingebauten angeschlossenen Zustand.
      Waschen?
      Klar geht das, aber beim Hochspannungstrafo kannst Du Schiffbruch erleiden, weil das Wasser in den Hohlraum hinter den beiden Einstellern gelangen kann.
      Vorsicht.
      Ansonsten gilt: Gut mit Druckluft trockenblasen und dann trocknen lassen!
      Vacuum-Fachverkäufer

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    • Die 128V sind jetzt wohl auf über 135V angestiegen, damit ergibt sich ein Scheitelwert von über 190V.
      Das kommt hin, weil ja keine Leistung verbraucht wird.
      Also läuft das Netzteil fast ohne Last hoch. Schaltungsbedingt.
      Und die Tatsache, daß ein wenig Spannung von SP3 zu SP4 abfällt bedeutet, daß der Trafo jetzt wohl funktioniert.....hier wird jetzt über R74 was verbraucht.
      Die 12V sollten jetzt an TP12 stehen. Die H-Ansteuerung ist aktiv.... also bau den ganzen Ranz jetzt mal richtig zusammen.
      Vacuum-Fachverkäufer

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    • ok, aber zuerst bestelle ich den C34 bei Reichelt. Vielleicht noch weitere Bauteile?

      Ich hab noch ein zweites Chassis, macht einen gut durchgebratenen Eindruck. An SP4 liegen 182 VDC, an SP3 189 Volt, soweit also im grünen Bereich. Allerdings bleibt der Röhrenhals dunkel und R111 wird im Betrieb sehr heiss. Dazu ein hochfrequentes Summen, paar Hundert Herz würde ich schätzen. Nicht allzu laut, aber doch gut vernehmbar. C34 hat einen gewölbten Deckel, das wäre also ein Austauschkandidat. Am Chassis hängt eine Samsung Röhre, wäre das jetzt doof, wenn ich Chassis Nr 1 an diese Röhre anschliesse?
    • Die Röhre sollte kompatibel sein..... wenn die Fassung auf dem Neckboard auch paßt.
      Und ja, C34 kann bei Kapazitätsverlust ein Fehlerbild ähnlich eines defekten Zeilentrafos liefern.
      R111 ist parallel mit R112 der "Shunt" für die Überstromerfassung des Netzteiles mit TR22.
      Wenn nur einer heiß wird, stimmt was nicht.

      Im grünen Bereich ist 130V an SP4 !! Wenn das Chassis komplett angeschlossen ist und arbeitet.
      Vacuum-Fachverkäufer

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    • Och, das kann passieren.
      Nimm einen 1 bis 2,2µF / 250V dafür und probiere es nochmal.
      Vacuum-Fachverkäufer

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