Review: 1942 – von der Arcadehalle zum c64

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      1942 – von der Arcadehalle zum c64





      Ein Arcadespiel was damals für alle möglichen Plattformen umgesetzt wurde. Es tauchte im Winter 1986/87 auf dem Homecomputer-Himmel auf: “1942″ ist ein Ballerspiel und zum anderen die Umsetzung eines Spielhalen-Games. Dabei handelt es sich um ein Münzschlucker, der in der ersten Hälfte der 80er Jahre in den Spiel- und Imbissbuden stand. Entsprechend einfach ist die Handlung des Spiels. Man steuert ein Flugzeug über den Bildschirm, das sich während des zweiten Weltkriegs durch eine Vielzahl an Levels von Flugzeugträger zu Flugzeugträger kämpfen muss. Bei den Flügen über die große See greifen feindliche Flieger in allen möglichen Größen und Formen an und setzen unserem Propellerflieger arg zu. Abhilfe schafft da der Feuerknopf, durch den man den Feinden eine Maschinengewehr- Salve vor den Motoren ballert. Durch das Überfliegen von Symbolen kann man sich bessere Waffensysteme zulegen. Die Geschoss-Salven werden breiter gefächert oder man erhält sogar zwei kleinere Flugzeuge als Begleitung, durch die sich die Feuerkraft gar verdreifacht. Mit Hilfe der Leertaste legt euer Flieger einen perfekten Looping hin, um einem Angreifer auszuweichen. Die Abwechslung ist in der C64er Fassung doch etwas weniger als in der Arcadeversion. Man kämpft stets gegen den gleichen feindlichen Objekten, die lediglich ihre Formationen ändern. Auch die Grafik ist leider einfacher gehalten als bei Original. Die Flugzeuge, die über den eintönigen Hintergrund fliegen, sehen doch recht einfach Gehalten aus. Das hätte man auch für diese Zeit, echt besser machen können. Die musikalische Untermalung bietet eine doch recht gute Geräuschkulisse: Ein schönes Liedchen, mit passender Baller-Geräuschkulisse während des Spiels. Das Arcadegame 1942 für den C64 hat durchaus einen gewissen Spielreiz. Obwohl das Spiel auf den ersten Blick doch recht einfach ausschaut, kann es eine Weile am Joystick fesseln. Aber es gab zur der Zeit wesentlich bessere Ballerspiele, wie zum Beispiel “Uridium”. Für damalige (ca.) 40 Mark war es sicherlich nicht die erste Wahl im Laden. (dl)