Beiträge von joew

    Wenn Ihr Mir sagen könnt welche Elkos Ich schon mal bestellen sollte "auf Verdacht"

    Einen ersten Ansatz hab ich Dir doch schon in #25 aufgelistet.

    würde Ich Mich direkt daran machen Mir das rauszusuchen und zu bestellen.

    Hier also nochmal die Details rausgesucht anhand dem Service-Manual das Du verlinkt hast:

    c560(s62-f21): 560uF, 160V, radial, RM10

    c566(s62-g26): 33uF, 160V, radial, RM7.5

    c652(s54-b10): 560uF, 160V, radial, RM10

    c658(s54-c14): 10uF, 160V, radial, RM7.5

    rv651/rv652: 220 Ohm, liegend, RM 5x5 (das Rastermass der Potis scheint ungewöhnlich zu sein. Besser kann ich es af der schlechten Kopie nicht herauslesen).

    Wenn ich das so rekapituliere, dann liegt der Tenor auf der B+. Hier wären die Hauptverdächtigen C652/C658. Auch die für B+ zuständigen Trimmer rv651/rv652 sollte man sich näher anschauen (sind die eigentlich gekapselt?)

    Auch die oben genannte Versorgungsspannnung der Horizontalablenkung wird von B+ abgeleitet, es liegen aber zusätzlich eine Drossel und mehrere Stecker dazwischen, so dass sich hier Gelegenheiten für Kontaktprobleme bzw kalte Lötstellen ergeben.

    Weiterhin wird die Versorgunsspannung der Horizontalablenkung noch gepuffert mit C560, C566

    Ansonsten: das Gerät hat ja ein Schaltnetzteil. Dieses läuft ganz sicher nicht mit 50Hz, eher mit 100kHz oder mehr. Einstreuungen vom Netztrafo wären also eher unwahrscheinlich. Die Theorie, dass Degauss nicht ganz abschaltet würde das Problem allerdings durchaus erklären. Evtl funkt aber auch die Schaltung für den manuellen Degauss dazwischen: hier im Bereich a3 bis b4:

    Wenn dem so wäre, würde ich aber erwarten, dass man hören sollte wie das Relais klackert.


    Ich würde also vorschlagen:

    - c560 (s62-f21), c566(s62-g26), c652(s54-b10) und c658(s54-c14) tauschen

    - rv651/rv651 ggf Kontaktspray-Dusche. Wobei ich das nur machen würde wenn B+ trotz Elko-Tausch auffällig bleibt. Bin kein Freund von Kontakt-Spray...

    - Durchsicht nach kalten Lötstellen


    Gibt es weitere Vorschläge was man noch kontrollieren sollte?

    Du hast ja schon einiges an Infos zusammengetragen, ich denke damit kann man schon mal einsteigen.

    Anschauen kann ich mir das Teil, versprechen kann ich aber nichts: bin kein Profi auf dem Gebiet. Oben genannte Punkte überprüfen kriege ich hin, denke ich. Kalte Lötstellen prüfen ist eh kein Thema. Die Liste der Ekos ist aber schon recht lang (150 oder gar mehr?)

    Treffen vereinbaren wir am besten per PM. Allerdings ist es bei mir in den nächsten Wochen terminlich recht eng.

    Das Problem scheint ja temperaturabhängig zu sein. Vielleicht kannst Du versuchen, die Problemstelle mit Kältespray und Föhn einzukreisen. Das kann man ja machen ohne irgendwelche Elektronik zu berühren.

    Drei Geräte das gleiche Problem? Wäre es auch möglich, dass es ein Problem/Inkompatibilität mit der Signalquelle gibt?

    Raum Mannheim/Heidelberg/Karlsruhe

    Ich bin auch (fast) aus dieser Gegend.

    Allerdings kenne ich weder diesen Sony, noch verstehe ich Diene Fehlerbeschreibung. Aber da kann man ja schauen...

    horizontale Linien, vertikal (von oben nach unten) durchs Bild laufen.

    Es läuft nicht das gesamte Bild, sondern lediglich einzelne Linien?


    Zum Recap: ich glaube das wird höher aufgehängt als es wert ist. Habe recap gemacht bei meinem (vermutlich 45 jahre alten) Electrohome G07: ein einziger Kondensator hatte einen hohen ESR, die anderen waren alle sowohl bei Kapazität als auch beim ESR im grünen Bereich. Andererseits erspart ein pauschales Ersetzen unter Umständen eine langwierige Fehlersuche. Und die Dinger kosten ja auch kein echtes Geld. Das grösste Problem ist, die Dinger zu besorgen.

    Aber ich denke mit Hilfestellungen von winni könnte ich Dir durchaus behilflich sein. Mit dem Fehlerbild (einzelne Zeilen laufen davon) kann ich halt nix anfangen...

    Gibt es Stromläufe zu diesem Gerät? Ohne Stromlauf gehe ich nur ungern an ein Gerät, da man dann sehr oft im trüben Wasser fischt...

    So sieht das jetzt mit 440uF (220+220) aus:

    Es ist auch zu erkennen, dass links (mindestens) ein Pixel fehlt, rechts fehlt ein halbes Pixel.

    Auch ist das ganze Bild zu weit links, obwohl ich den Hor-Pos-Stecker ganz nach links gesteckt habe (von hinten gesehen)

    Sehr schön! Glückwunsch.

    Vielen Dank!

    Mir fällt die Überkorrektur der seitlichen Senkrechten auf.

    Ja. Da sind noch einige weitere Punkte, was man aber teilweise schon als "jammern auf hohem Niveau" ansehen könnte. Diese wollte ich eigentlich erst ansprechen, wenn ich auch die Zeit habe mich zeitnah intensiver damit auseinanderzusetzen, weil man bei Hilfestellungen ja auch möglichst zeitnah Rückmeldung geben möchte.

    Die sind ein wenig nach außen gebeult.

    Genau. Ist ein leichtes "Kissen", wofür in Fernsehern der 80er ein Ost-West-Modul zuständig war, wenn ich mich recht erinnere...

    Das kann beim G07 auftreten, wenn die beiden Elkos 100µF und 220µF neben dem Transduktor Kapazität verloren haben.

    Elkos habe ich alle komplett neu gemacht. Habe auch immer darauf geachtet, 105°C und low-ESR mit langer Betriebszeit-Angabe zu nehmen (sofern verfügbar). BTW: ich finde es erstaunlich, wie klein die Elkos gegenüber den 80ern heutzutage sind: Beim Tausch hatte ich immer den Verdacht, dass das ein falscher Wert wäre.

    Für die O/W-Korrektur wären c517/c518 zuständig, richtig? Die sind ebenfalls getauscht jeweils 105°C, Low-ESR:

    Habe diese beiden nochmal ausgelötet und gemessen: 99.2uF, 0.22Ohm und 222uF, 0.07 Ohm. Also keine Beanstandungen.

    Interessant ist aber, dass im Stromlauf des Vorgängermodells CA0 ein 470uF eingezeichnet ist:

    Den Stromlauf vom CB0, das ja im MC verbaut ist, finde ich leider nirgendwo.

    Ob ich mal versuchsweise den 100uF durch 220uF ersetzen sollte? Das wären dann 440uF, was näherungsweise an den Wert beim CA0 herankommen würde.

    R515 hat seine 8.2 Ohm, die er haben soll. Eine kurzgeschlossene D506 würde den Effekt auch erklären, die hat den Diodentest aber bestanden.

    Dann wirkt der Bypass in der O/W-Korrektur nicht mehr wie vorgesehen und es wird stärker als gewünscht korrigiert.

    Oder ist die Röhre nicht mehr original?

    Denkbar. Aufkleber kann ich keine sehen. Möglicherweise ist ein Aufkleber unter dem Abschirmblech, das kann ich jetzt aber nicht mehr sehen.

    So sieht das dann im Cab aus:

    Nach dem ersten groben Zurechtrücken der Ablenkeinheit und der Magnetringe sieht es nun schon um Welten besser aus (auch wenn es auf den Fotos schlecht erkennbar ist):

    Purity ist komplett sauber. Konvergenz stimmt jetzt fast überall. Nur noch der obere Rand und die Ecke links unten haben noch etwas Verbesserungspotential.

    Weiter im Thema.

    In der Krustel-Kiste habe ich ein m27c1001 gefunden. Also einen Adapter vom 24poligen 2716 auf den 32poligen 27c1001 gebastelt.

    Zunächst dem mittleren Sockel die Zähne 21(Vpp) und 24(Vcc) gezogen und am unteren Sockel Fädeldrähtchen an Pins 12(Vss=GND) und 24(Vcc) angelötet (ich hoffe das kann man auf dem Foto erkennen)


    Dann Pins 1(Vpp), 2(A16), 3(A15), 4(A12), 28(A13) und 29(A14) mit dem GND-Fädeldraht verbunden.

    Weiterhin Pins 31(/PGM) und 32(Vcc) mit dem Vcc-Fädeldrähtchen verbunden.

    Der Schiebeschalter passt perfekt zwischen die Vcc und Gnd-"Schienen". Der Mittelabgriff geht an Pin 25 (A11) (das muss ich übrigens im obigen Beitrag korrigieren, dort hatte ich auf die Schnelle fälschlicherweise A12 genannt):

    kann nur analoges Zeugs.

    Das bildest Du Dir jetzt aber ein.

    In der Theorie ist digital viel einfacher als analog: es gibt ja nur zwei Zustände :S

    In der Praxis ist digital reinste Analogtechnik. Schau Dir mal die Signalverläufe an: das hat absolut nix am Hut mit den schönen Rechtecken die man so in Datenblättern sieht. Das ist HF-Technik in Reinstform. :P

    Schlussfolgerung: wer analog kann, der kann auch digital. Er weiss es nur nicht unbedingt.

    Ich könnte Dir eines meiner Geräte zum Probieren senden, gegen Porto.

    Danke für das Angebot, aber ich bin mit meinen Projekt schon recht weit gekommen.

    In der Emulation unter mame läuft das bereits so wie ich mir das vorstelle:

    aktiviert man den Testmodus, wird im Anschluss des RAM/ROM-Tests ein 16x16-Gittermuster angezeigt.

    mit den Player-Tasten kann man zwischen Gitter und leerem Bildschirm toggeln.

    mit den drei Feuerknöpfen kann man die drei Grundfarben toggeln. Ist das Gitter aktiv, wird mit den Feuer-Tasten die Gitter-Farbe verändert. Ist das Gitter nicht aktiv, wird die Farbe des gesamten Bildschirmes verändert.

    Nächster Schritt ist ein Adapter für ein grösseres EPROM, so dass ich im Eprom sowohl das Original als auch meine modifizierte Version unterbringen kann. Umgeschaltet zwischen den Varianten wird dann über einen Schalter an A11.

    Ich geh jetzt erst mal schauen, was ich an EPROMs ich in der Kruschtel-Kiste finde. In einem Anfall von Wahnsinn hatte ich vor ein/zwei Jahren jede Menge entsorgt (auf Drängen meiner Göttergattin :evil:)

    irgendwie magst du die dinge nicht so verstehen, wie sie von mir gemeint sind.

    Es geht um ein Gerät, bei dem die Ablenkeinheit und die Magnetringe komplett verstellt sind.

    Deine Vorschläge sind:

    eingebauter Testmode, der kein Gitter hat und bei dem man nicht einmal gezielt Farben einstellen kann. Wie bitte will man damit Konvergenz einstellen?

    rudimentäre Einstellung nach Augenamass. Auf die Gefahr mich zu wiederholen: um die Konvergenz einzustellen benötigt man ein Gitter. Ohne Gitter muss man noch nicht einmal eine rudimentäre Einstellung versuchen.

    240p. Dass ich keine Konsole habe, habe ich doch auch schon geschrieben? Und ein Gitter, bei dem die Rand-Felder rot sind? Wie soll man damit die Konvergenz am Bildrand einstellen?

    DVD-Player, habe ich auch nicht (mehr). Habe ich auch schon geschrieben. Selbiger wäre ja noch mit halbwegs vertretbarem Aufwand beschaffbar, wenn nicht der nächste Punkt wäre:

    Testbild. Dass bei den unzähligen Google-Treffern nur HDMI/4k/etc/pp-Kram zu finden ist, habe ich auch schon geschrieben


    In der Tat verstehe ich nicht wie Deine Vorschläge mich weiterbringen sollen.

    du hast doch schon jede menge vorschläge dazu bekommen.

    Hmmm...

    es gibt diese tolle software hier, welche alle anforderungen zu genau diesem thema erfüllt und auf vielen geräten läuft.

    Das ist sicherlich eine tolle Software.

    Hilft nur nix, wenn man keine passende Hardware hat.

    Und soweit ich erkennen kann sind bei der aktuellen Version dieser SW die äussersten Felder des Gittermusters rot. Das ist nicht wirklich brauchbar um die Konvergenz im Randbereich einzustellen.

    Keine Ahnung, was die sich dabei gedacht haben...

    Oh, kann man bei dieser SW eigentlich ein Magenta-Gittermuster einstellen? (siehe Punkt 5 bei der Konvergenz-Einstellung)

    und notfalls tu es auch ein oller DVD player mit test DVD.

    Die Suche nach solch einer Test-DVD gibt unzählige Treffer. Dummerweise alles nur für HDMI/4k/etc/pp

    Und DVD-Player? Habe ich ebenfalls nicht (mehr).

    Verbunden damit ist auch noch das Risiko, den Monitor zu schrotten wenn man (zB versehentlich) eine falsche Auflösung abspielt. Das kann ja durchaus passieren, wenn man zB versehentlich in den Startbildschirm des DVD-Players kommt. Wenn ich mich recht erinnere, haben manche Festfrequenz-Monitore extrem allergisch reagiert, wenn man sie versehentlich mit einer falschen Zeilenfrequenz angesteuert hat. Manch einer soll da durchaus die Grätsche gemacht haben.

    verstehe echt deinen unfassbaren aufwand diesbezüglich nicht,

    Na dann verstell mal bei deinem Monitor Ablenkeinheit und Konvergenz-Ringe. Dann wirst Du verstehen.

    Und Aufwand machen Deine zwei vorgeschlagenen Varianten ja auch.

    aber versuch ruhig dein glück.......... ;)

    Was genau hat das mit Glück zu tun? Ich sehe da lediglich etwas Fleiss-Arbeit...

    Müssen sie ja auch nicht. ;)

    Nö, müssen sie nicht...

    aber ein weisser Strich sollte weiss sein und sich nicht in drei Striche in rot/grün/blau aufspalten...

    Hallo allerseits,

    da der Monitor meines Missile Command komplett verstellt ist, benötige ich ja einen Testbildgenerator.

    Passende TPGs sind aber in 'Schland praktisch gar nicht verfügbar. Fündig wurde ich nur in den USA, mit entsprechendem Aufwand bei Versand etc/pp. Die meisten Anbieter sind nicht einmal bereit nach D zu versenden.

    Nach langer Suche habe ich mich nun zu einem anderen Weg durchgerungen:

    Die passende Hardware für solch einen Testbildgenerator habe ich ja bereits da: das Spiele-Board. Dieses passt perfekt zum Monitor und macht exakt die Frequenz/Auflösung, die der Monitor benötigt. Hardwareseitig braucht es lediglich eine Verlängerung des Video- und des Netz-Anschlusses des Monitors, damit man selbigen für die Einstellarbeiten auf den Schreibtisch stellen kann.

    Was allerdings fehlt, ist eine brauchbare Firmware. Zwar hat das Gameboard einen Test-Modus, der ist jedoch für Einstellarbeiten des Monitors überhaupt nicht zu gebrauchen, weil

    1. Beim Druck auf eine Taste werden zwar die Farben durchrotiert, welche Farbe aber beim Loslassen der Taste stehen bleibt ist dem Zufall überlassen.
    2. Auch gibt es ein (nicht dokumentiertes) Gittermuster das man durch gleichzeitiges Betätigen von Slam-Switch und einer Feuer-Taste aktivieren kann. Aber auch das ist in der Praxis nicht brauchbar, da nach dem Zeichnen des Gitters gleich wieder die (immer noch gedrückte) Taste verarbeitet und das Gitter sogleich wieder gelöscht wird. Ob das Gitter verbleibt ist also ebenfalls vom Zufall abhängig.
    3. Davon abgesehen, ist das Gitter mit 6x6 Linien (also 5x5 Felder) zu grob für eine brauchbare Einstellung.

    Von dem Zeug das die Entwickler geraucht haben als sie diesen Testmodus eingebaut haben hätte ich auch gerne was gehabt...

    Heisst also: Firmware anpassen um

    1. Farben gezielt an-/ausschalten zu können
    2. Feineres Gittermuster (16x16 sollte gut passen)
    3. Farben des Gittermusters einstellen zu können

    Der Plan ist also, zwei Modi einzubauen: ein Modus mit leerem Bildschirm und ein Modus mit Gittermuster. Mit den "Player" Knöpfen kann man zwischen den Modi umschalten.

    Mit den drei Feuerknöpfen soll man dann die drei Grundfarben ein/ausschalten können. Damit kann man dann alle acht möglichen Farben gezielt einstellen. Im Modus "leerer Bildschirm" wird die Farbe des gesamten Bildschirmes eingestellt. Im Gitter-Modus wird die Farbe der Gitterlinien eingestellt.

    Weiterhin soll das Gittermuster auf 16x16 Linien verfeinert werden.

    Damit sollte die Einstellung des Monitors gut möglich sein.

    Nicht beschrieben ist die Feinjustierung mit den Magnet-Klebestreifen. Hierzu wären noch Infos wünschenswert.

    Diese Streifen sind nur am "markierten" Ende magnetisch? BZW, diese "Markierung" ist der Magnet?

    Die Streifen sind nur deswegen so lang, damit man sie möglichst weit unter die Ablenkspule schieben kann?

    7: Prüfung der Schutzschaltung gegen Röntgenstrahlung

    Wird die Schutzschaltung ausgelöst (was man ja laut Hersteller regelmässig prüfen soll), entfällt die Hauptlast weil der Zeilentrafo komplett abgeschaltet wird.

    Durch die fehlende Last steigt +B1 auf etwa 170V an.

    Works as designed, so weit so klar.

    Ich frage mich trotzdem, ob die Entwickler berücksichtigt haben dass das Gerät über einen längeren Zeitraum in diesem Zustand verbleiben könnte. Ob wirklich alle Schaltungsteile die entsprechende Spannungsfestigkeit haben?

    In der Praxis wird wohl nie jemals jemand diese Schutzschaltung überprüft haben. Interessant finde ich diese Frage trotzdem.

    7: Prüfung der Schutzschaltung gegen Röntgenstrahlung

    Anmerkung von winni (siehe #14): In der Praxis gibts hier keine wirklich gefährliche / meßbare Röntgenstrahlung.

    Damit dürfte der Rest dieses Beitrages weitestgehend irrelevant sein.


    In der Originalbeschreibung steht, man soll die E-C-Strecke von x701 überbrücken und prüfen ob die Anodenspannung verschwindet. Diese Bechreibung hat gleich zwei gravierende Nachteile:

    1. wird dabei die eigentlich Messchaltung (R703/r704/d701/c701/r701/x701) gar nicht geprüft.
    2. Die Anodenspannung messen ist nicht wirklich prickelnd. Von der Anode sollte man tunlichst die Finger weglassen.

    Deswegen hier ein besseres Vorgehen um die Schutzschaltung zu prüfen:

    1. Voraussetzung: Punkt 4.0 wurde durchgeführt und +B1 hat 120.0V
    2. Oszi an Basis von x501, ein Rechteck von 0.7 Vpp ist zu sehen.
    3. 200k parallel zu r703 schalten. Damit wird ein Ansteigen von +B1 auf mehr als 138.5V simuliert. TP-33a muss auf unter 0.5V abfallen und Bild sowie Rechteck-Signal am Oszi müssen verschwinden.

    Ich habe kurzerhand über r703 einen Taster angelötet, mit dem ich ganz einfach einen 200k-Widerstand über r703 legen kann. Damit ist die Prüfung ein Kinderspiel. Bilder folgen.

    6. entfällt (Testbildgenerator)

    Platzhalter. Hier könnten Infos zu brauchbaren Testbildgeneratoren hineinpassen. Speziell für Missile Command habe ich da bereits was, das muss aber noch nicht ganz spruchreif und muss noch ein wenig reifen.

    5. Focus einstellen

    Hier ist nicht viel zu sagen: Bildschärfe auf möglichst guten Wert über die gesamte Fläche einstellen. Hier wird man an einigen Stellen Kompromisse eingehen müssen, denn optimale Scharfe über die gesamte Fläche geht nicht weil sie ja nicht kugelförmig ist.

    Am Besten ist es die Schärfe auf halber Strecke von Bildmitte zu den Aussenbereichen zu optimieren. Dann ist der Schärfepunkt vom Betrachter aus gesehen in Bildmitte knapp vor der Bildfläche und im Randbereich leicht hinter der Bildfläche.