Alternative Lösung gefunden:
Eine aus PLA Material 3D gedruckte 5mm starke Ummanetlung von vier Seiten des HV Blocks hat alle Probleme beseitigt. Kein Zischen mehr, kein Ozongeruch, keine Funkensprünge.
Alternative Lösung gefunden:
Eine aus PLA Material 3D gedruckte 5mm starke Ummanetlung von vier Seiten des HV Blocks hat alle Probleme beseitigt. Kein Zischen mehr, kein Ozongeruch, keine Funkensprünge.
Hier noch ein Bild von dem Teil.
Beim Betreiben dieses (tollen) Monitors stellt sich nach einer Weile (mal kürzer, mal länger) ein zischendes, knatterndes Geräusch ein. Es gab sogar schon sehr lautes Ploppen, dass ich dachte, es ist etwas explodiert. Außerdem riecht es nach Ozon.
Ich habe also irgendwo HV Arcing. Zu sehen ist es allerdings (auch im Dunkeln) nicht.
Der Ursprung scheint der berüchtigte rote HV Block zu sein. Dass der "internal arcing" bekommen kann, ist ein bekanntes Problem.
Ein Austausch des Teils wäre natürlich am einfachsten, aber die Dinger sind einfach nicht mehr verfügbar.
Ich habe das Problem schon auf KLOV gepostet und da hat mir jemand geschrieben, dass es möglich ist, das Anodenkabel aus dem roten Block zu ziehen, dort ein Ersatzkabel mit Kappe anzubringen und das dann an die Röhre anzuschließen.
Der rote Block übernimmt aber auch die Sicherheitsabschaltung im Falle einer Überspannung. Auch hierfür kann man anscheinend eine Ersatzmöglichkeit finden. Der User schreibt hierzu:
The divider is for x-ray protection (from 26KV or so it gets a 10-20V sample) and can be bypassed (and tossed) so the anode voltage is sent directly to the tube. A new x-ray protection voltage can be obtained from a secondary output of the flyback, typically the same output as the heater voltage. And that's it, not difficult at all for someone with average monitor skills. As for the new protection voltage obtained from the heater output of the flyback, there are plenty of examples in TVs and monitors as that's the method used by most manufacturers, e.g. Wells Gardner K7400/U5000 (FBT pin 5 rectified by D711), Neotec NT-2515 (FBT pin 9 rectified by D409) or this JVC TV (FBT pin 4 rectified by D525):
Es sei also nicht schwierig für Leute mit durchschnittlichem Geschick für Monitore. Nun gut.
Ich brauche aber Hilfe, besonders für den Röntgenschutz. Hier weiß ich gar nicht, was ich womit verbinden soll. Kalibriert werden muss das ja wohl auch. Kann mir da jemand helfen?
Die Anodenkappe an das Kabel vom Zeilentrafo anzuschließen ist aber auch leichter gesagt, als getan. Da würde ich Erfahrungen und praktische Tips sehr begrüßen.
Ich bin ein bisschen überrascht, dass es zu diesem Thema keine konkreten Youtube Videos oder Foreneinträge gibt, gemessen daran, dass das Problem wohlbekannt ist und dass der Cube ein so beliebter Monitor ist.
Ich bin auch gerne dazu bereit, die Sachen an jemand zu schicken, dass er das für mich hinbastelt. Ich kenne da gar niemand.
Gibt's vielleicht ansonsten noch ein anderes Forum, wo ich um Hilfe bitten kann?
Hier mein Befund:
1.) Drähte sind dran
2.) Ich messe 11,6V am 7812 (IC4).
3.) Sockel vom TDA3501 getauscht und den originalen Hantarex gegen einen TDA3501, den ich hier schon hatte, getauscht
4.) Am Pin 10 des ICs messe ich nur 1,5V.
Mit den H und K Potis passiert nicht viel. Eher gar nichts. Die Spannung bleibt gleich hoch.
Also, G2 Poti in beide Extremstellungen gebracht - kein Bild.
RGB auf Neckboard gemessen, jeweils um die 188V.
Die Hülse hatte ich abgenommen.
Ich hab zum Spass mal ein Stück and den Pin angelängt, hat aber erwartungsgemäß nichts gebracht.
Die 200V am Neck Board bekomme ich übrigens.
Jetzt schau ich noch mal bei den anderen Dingen, die du erwähnt hast, weiter.
Irgendwie habe ich das Bauchgefühl, dass es irgendetwas Kleines ist. Etwas, was ich übersehen habe. Ich komm nur nicht drauf, was es ist.
Ich hab mir mal die Röhre genauer angesehen und dabei einen appen Pin bemerkt.
In der Röhre ist der zwar mit etwas verbunden, aber auf dem Neck Board anscheinend nicht. Kannst du mal einen Blick drauf werfen, und mir sagen, ob das das Problem sein könnte?
Es handelt sich um eine Videocolor A51-268X Röhre.
Also ich hab's jetzt nochmal gemessen und die Spannung ist stabil bei 204V. Keine Ahnung, was gestern los war.
Hast du jetzt noch eine Idee, was ich prüfen könnte?
Wie meinst du, sicherheitsrelevant?
Also die Hochspannung bleibt an, bis ich den Monitor ausschalte. Das kann man ja hören.
Ich habe die Signalleitungen vom Board zum Monitor durchgeklingelt, die haben Kontakt.
An dem Widerstand messe ich 113V und 122V.
An dem 200V Testpunk messe ich beim Einschalten 210V, dann wird das aber ganz schnell mehr über 350V und steigend. Da hab ich schnell ausgemacht, bevor mir mein MM explodiert.
Was will uns das denn heißen?
Ich habe den MTC 900 zwei Jahre lang nicht benutzt.
Heute wieder aus dem Regal geholt, aber ich bekomme kein Bild. Es ist überhaupt keine Aktivität zu sehen. Auch keine Rasterlinien wenn ich am Poti vom Zeilentrafo drehe.
Beim Einschalten bekomme ich Hochspannung (die auch gehalten wird) und ich sehe es im Röhrenhals leuchten, aber das war's auch schon.
Beim letzten Betrieb lief alles einwandfrei.
Lötstellen habe ich noch einmal überprüft, die Elkos wurden vor ein paar Jahren mal ausgetauscht. Ich habe keine durchgebrannten Bauteile gesehen.
Kann mir jemand sagen, wie ich auf Fehlersuche gehen sollte?
Großartig, du bist ein Superstar, vielen Dank!
Rückblickend erinnere ich mich daran, dass als ich den Degauss angeschlossen hatte und den Knopf mal drückte, es im Netzteilbereich einen Funken gab und der Monitor sich abschaltete.
Das war ja schon ein Hinweis darauf, dass bei dem Netzteil nicht alles so war, wie es sein sollte. Ich hatte mich auch schon entschlossen, den Degauss nicht nochmal zu benutzen, sondern wenn dann bei Bedarf manuell meine Entmagnetisierungsspule zu benutzen.
Ach Mensch das wäre ja echt nett, vielen Dank!
Hier schon mal das Pic vom Netzteil.
Also der Transistor auf dem Kühlblech ist sicher hinüber, ich messe Kurzschlüsse zwischen allen Kontakten.
Wo kann ich einen Ersatz herbekommen? Im Schaltbild heißt der HAN 20430430, dazu hab ich im Netz gar nichts gefunden.
Ich versteh gar nicht, wie das passieren konnte. Selbst wenn es ein Problem mit einem der neuen Elkos auf den anderen Platinen gegeben haben sollte, ist es doch schwer vorstellbar, dass sich dieses Problem auf der Netzteilplatine ausdrücken soll.