Tja, sehr schwer zu sagen, woher das kommen könnte.
Müßte ich live sehen..........aber es sieht nicht nach einer Interferenz 50 / 60 Hz aus.
Die Störung erscheint mir aber in SW, also wären alle drei Farbkanäle gleichermaßen betroffen.
Möglicherweise eine Störung auf der Betriebserde, also GND
Kann ich mir hier nicht erklären, wie und wo das nun passiert.
Suche jemand der mir meinen Sony PVM3230 überholt / Horizontale Wellen die vertikal durchs Bild laufen
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Du hast ja schon einiges an Infos zusammengetragen, ich denke damit kann man schon mal einsteigen.
Anschauen kann ich mir das Teil, versprechen kann ich aber nichts: bin kein Profi auf dem Gebiet. Oben genannte Punkte überprüfen kriege ich hin, denke ich. Kalte Lötstellen prüfen ist eh kein Thema. Die Liste der Ekos ist aber schon recht lang (150 oder gar mehr?)
Treffen vereinbaren wir am besten per PM. Allerdings ist es bei mir in den nächsten Wochen terminlich recht eng.
Das Problem scheint ja temperaturabhängig zu sein. Vielleicht kannst Du versuchen, die Problemstelle mit Kältespray und Föhn einzukreisen. Das kann man ja machen ohne irgendwelche Elektronik zu berühren.
Drei Geräte das gleiche Problem? Wäre es auch möglich, dass es ein Problem/Inkompatibilität mit der Signalquelle gibt?
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Danke joew habe Dir eine PN geschickt!
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Kurzer Nachtrag:
Ich habe dem einen Kollegen meine Videoaufnahme gezeigt, und Er meinte bei Ihm sieht das Problem anders aus, er kann es aber auch nicht wirklich gut aufnehmen (weil man es auf dem Video dann nicht sieht).Würde Mich also nicht mehr an dem "Alle Drei haben dasselbe Problem" aufhängen, scheint dann doch eher ähnliche Probleme aber nicht exakt identisch zu sein...
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Wenn ich das so rekapituliere, dann liegt der Tenor auf der B+. Hier wären die Hauptverdächtigen C652/C658. Auch die für B+ zuständigen Trimmer rv651/rv652 sollte man sich näher anschauen (sind die eigentlich gekapselt?)
Auch die oben genannte Versorgungsspannnung der Horizontalablenkung wird von B+ abgeleitet, es liegen aber zusätzlich eine Drossel und mehrere Stecker dazwischen, so dass sich hier Gelegenheiten für Kontaktprobleme bzw kalte Lötstellen ergeben.
Weiterhin wird die Versorgunsspannung der Horizontalablenkung noch gepuffert mit C560, C566
Ansonsten: das Gerät hat ja ein Schaltnetzteil. Dieses läuft ganz sicher nicht mit 50Hz, eher mit 100kHz oder mehr. Einstreuungen vom Netztrafo wären also eher unwahrscheinlich. Die Theorie, dass Degauss nicht ganz abschaltet würde das Problem allerdings durchaus erklären. Evtl funkt aber auch die Schaltung für den manuellen Degauss dazwischen: hier im Bereich a3 bis b4:
Wenn dem so wäre, würde ich aber erwarten, dass man hören sollte wie das Relais klackert.
Ich würde also vorschlagen:
- c560 (s62-f21), c566(s62-g26), c652(s54-b10) und c658(s54-c14) tauschen
- rv651/rv651 ggf Kontaktspray-Dusche. Wobei ich das nur machen würde wenn B+ trotz Elko-Tausch auffällig bleibt. Bin kein Freund von Kontakt-Spray...
- Durchsicht nach kalten Lötstellen
Gibt es weitere Vorschläge was man noch kontrollieren sollte?
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Nur damit Wir hier im Thread alle Informationen "zentral" gesammelt vorliegen haben; Hier noch was Mir ein User von einem anderen Forum (wo Ich das Problem ebenfalls geschildert hatte) dazu schrieb:
Alles anzeigensieht nach typischen trockenen Elkos aus, kann in der PSU sein, oder danach in der Ablenkung, beim DST der der Elko (zweites Revervoir fur +B/B+/B1)) oder in der RGB Endstufe.
Manchmal Elko alte Elkos besser wenn sie kalt sind, aber oft wenn sie warm sind.
Aber das klingt IMO alles danach.
Als erstes würde ich die +B Spannung prüfen, da reicht in Mulitmeter, die sollte stabil sein und nicht herumspringen.
+B ist immer das erste was man prüft bei CRTs, das komplette Bild hängt davon ab, wenn +B nicht passt wird die Hochspannung nicht passen usw. usf.
Beim 3230 (was für eine riesige Kiste, mein Rücken sagt die sollte stehen bleiben wo sie ist lol) sollte die +B Spannung +135 V sein, und stabil, nicht rumspringen.
Wenn +B fluktuiert, dann sind C652 und C658 potentielle Verdächtige im Netztteil, laut Schaltplan gibt es kein anderes Reservoir für den DST.
Service Manual:
ia601508.us.archive.org/19/ite…30%20Service%20Manual.pdf
Kann natürlich auch an anderen Elkos liegen, aber da würde ich anfangen.
Das Messen von +B ist wie gesagt immer das erste, da gibt es genug Testpunkte, generell nimmt man für den Minus Pol das geerdete Chassis, am besten eine Klammer, dann hat man eine Hand mehr frei. Die eigentlichen +135V kann man immer an mehreren Stellen messen, da gibt es Testpunkte für, an Steckern messen geht auch.
Hier rechts der Stecker FA-7
hier die Anleitung aus dem Service Manual, die empfehlen auch am Stecker FA-7 zu messen
die Anleitung ist recht umfangreich, du musst nur die +B gegen GND messen
Wenn man die beiden Elkos wechselt mit passendem Ersatz(!), macht man nichts falsch selbst wenn das Problem danach nicht weg ist, diese Elkos werden stark belastet im Betrieb und sind oft nicht mehr so gut.
Wenn du mir gut Fotos von de beiden Elkos schickst, kann ich vielleicht direkt Ersatz empfehlen bzw. hab villeicht sogar welchen da.
Wichtig ist vor allem der Hersteller, die Serie und die Grösse (!).
Für diese Spannungen (135V +B) gibt es keinen modernen lowESR Ersatz (lowESR geht nur bis max. 100V, danach kommen Standard Elkos, da werden Serien gemischt).
Da fällt mir die Panasonic EE-A Serie und die Nichicon CS/UCS Serie ein, Standard Elkos die verdammt viel Ripple abkönnen und bis 450V gehen, bis 10000 Std. Loadtime, der ESR ist nicht so niedrig wie bei den alten Serien, aber auch da gibt es Ersatz wenn man will (Polymer), muss aber genauer durchgenerechnet werden.
edit:
ich hab die beiden Elkos mal hellblau markiert hier, +B (+135 V) hab ich rot angemalt, nicht mein bestes Werk lol
Das ist übrigens ein sog. Pi-Filter, sehr üblich
C652 - L654 - C658
C652 sollte viel Ripple abkönnen, dessen Kapazität begrenzt die gesamte Kapazität, ESR ist nicht so wichtig hier.
C658 sollte einen sehr niederigen ESR haben und "gross genug sein".C658, 10uF 160V, die 10uF Werte sind etwas nachdem ich länger suchte und meine ich weiss was es gibt und was nicht.
Das beste was ich finden konnte bez. ESR ist von der EE-A Series, 400V (die 450V Variante hat einen viel höheren ESR!):
EEUEE2G100
10uF 400V 10x20mm tan d 0.24, 150mArms@120Hz 430mArms@100kHz 105C
100Hz= 3.5 Ohm 9.8uF
120Hz= 3.3 Ohm 9.8uF
1kHz= 1.51 Ohm 9.5uF
10kHz= 1.21 Ohm 9uF
100kHz= 1.15 Ohm 4.80 uF
(hab ich da bei Bedarf)
C658 ist schwieriger, Fotos würden helfen.
Wenn man löten kann hilft einem das enorm IMO.
Oft sind es nur kalte Lötstellen. -
Wenn Ihr Mir sagen könnt welche Elkos Ich schon mal bestellen sollte "auf Verdacht" würde Ich Mich direkt daran machen Mir das rauszusuchen und zu bestellen.
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Wenn Ihr Mir sagen könnt welche Elkos Ich schon mal bestellen sollte "auf Verdacht"
Einen ersten Ansatz hab ich Dir doch schon in #25 aufgelistet.
würde Ich Mich direkt daran machen Mir das rauszusuchen und zu bestellen.
Hier also nochmal die Details rausgesucht anhand dem Service-Manual das Du verlinkt hast:
c560(s62-f21): 560uF, 160V, radial, RM10
c566(s62-g26): 33uF, 160V, radial, RM7.5
c652(s54-b10): 560uF, 160V, radial, RM10
c658(s54-c14): 10uF, 160V, radial, RM7.5
rv651/rv652: 220 Ohm, liegend, RM 5x5 (das Rastermass der Potis scheint ungewöhnlich zu sein. Besser kann ich es af der schlechten Kopie nicht herauslesen).
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Ich kenn Mich da null aus, deshalb wollte Ich lieber nochmal nachfragen...
Alles klar Ich bestell nun die vorgeschlagenen. -