Orion Arcade funktioniert nicht.

  • Hallo zusammen

    Ich habe mit einem Kumpel einen Orion Arcadeautomaten vom Sperrmüll abgeholt. Uns wurde gesagt, dass der Automat ging, bis der Stecker einfach so gezogen wurde. Danach wurde er für Jahre auf den Dachboden gestellt. Wir sind leider dabei gescheitert überhaupt rauszufinden, was für ein Automat das jetzt ist, geschweige denn wie er funktioniert. Von der Fehlersuche mal ganz abgesehen. Auf der Platine an der Tür ist auf jeden Fall mit Edding "Trojan" draufgeschrieben. Weitergebracht hat uns das leider nicht. Wenn jemand mehr weiß oder Ideen hat wäre das Prima.

  • Und was ist nun das Problem? Die Dinger laufen doch eigentlich klaglos.........

    Es gibt einen Netztrafo, der die Platine mit den vielen gelben Elkos auf der Rückwand versorgt.

    Das ist die Spannungsversorgung der Spieleplatine. 5V, 12V und -5V DC.

    Und der Bildsxchirm ist ebenfalls aus deutscher Produktion. ITT.

    Daneben die Kreditplatine. Steckbar. Da sind ein Haufen alte Tantalelkos, die rauchen gerne ab.

    Das Chassis arbeitet mit 230V, aber netzgetrennt aus eben dem gleichen Trafo mit einer eigenen Wicklung.

    Auf der Netzteilplatine gehen schon einmal Gleichrichter oder diese Elkos kaputt.

    Die gelben machen gerne Kurzschlüsse...........und jede Menge Kontaktfehler in der Verkabelung.

    Das ITT-Chassis hat gerne eine defekte Kaskade, und natürlich haufenweise offene Lötstellen.

    Es gibt sogar Schaltpläne, aber ich habe keine Zeit zum Suchen.

    Und ja, Orion ist richtig.

    suche mal mit Stichwort "Electron Games Reichert"

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    Aus aktuellem Anlaß weise ich darauf hin, daß Reparaturtips nur unter Beachtung der Regeln im Umgang mit elektrischen Geräten befolgt werden sollten!
    Sollten dort Zweifel bestehen, bitte einen Fachmann zu Rate ziehen!

  • Erstmal Vielen lieben Dank für die Antwort! Das Problem an sich ist, dass das einzige Lebenszeichen des Automaten sich auf das Brummen und ein unangenehmer Fiepton aus dem Lautsprecher beschränkt. Und ich vermute, so wie ich das als absoluter Laie erkennen kann, dass der Geldeinwurf deaktiviert wurde, vielleicht blieb es dabei auch bei dem Versuch, da einige kabel abgeschnitten wurden.

    Ich werde heute Abend mal nach Schaltplänen nachsehen und mir das ganze genauer ansehen und natürlich Bericht erstatten.

  • Du mußt mit einem Multimeter messen können...........ansonsten brauchen wir hier nicht weiterzumachen.

    Oder jemanden motivieren, das zu tun.

    Sorry, isso.

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  • Dem bin ich ja glücklicherweise durchaus fähig. Was ich jetzt rausgefunden habe ist, dass die Spielplatine die -5V DC nicht braucht. Jedoch bricht +5V DC zusammen, wenn die Spielplatine angesteckt ist. Auf dieser habe ich jetzt nichts offensichtliches gefunden, wie ein verschmorter Kondensator o.a., außer, dass es vermutlich auf der hinteren Platine liegt, da die 5V Spannung nicht zusammenbricht und Ton und eine Textur zu sehen ist, wenn die hintere nicht angeschlossen ist. Die Schaltpläne, die ich gefunden hatte, die auch recht gut dazu passen (der Stecker vor dem Spielplatinenanschluss wurde offenbar durch einen anderen ersetzt): https://www.andysarcade.de/data/coinop/vi…n/orion_cab.pdf

    und:

    https://www.arcade-museum.com/manuals-videogames/T/Trojan-Instruction-Manual.pdf

    Daher vermute ich leider, dass das Spiel selber eine Macke hat, die es gilt herauszufinden.

    Einmal editiert, zuletzt von tommimcfly08 (13. September 2025 um 21:16)

  • Nimm eine alte H4 Birne und schließe einen Faden an den 5V an.

    Sie muß dann schön gelb leuchten.............dann sollte das Netzteil auch die erforderliche Leistung bringen.

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  • So einen niederohmigen Schluß kannst Du super mit einem ESR-Meter finden.

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  • Moin

    20Ω sind keine ernstzunehmende Last bei 5V........... das sind 1/4 Ampere.........gerade mal gut ein Watt.

    Nimm mal 2 oder 1 Ω, Zementwiderstand. Oder eben die H4 Birne.........

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