dankte, sind gute Tipps! Berichte gerne wie es weitergeht.
Outrun Full Upright
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Mach ich

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Denke mal, dass so ziemlich jeder Automat, für den es ein Mame Rom gibt, auch so spielbar ist. Werde ich dann sehen
Bei Automaten mit Drehknöpfen und Lenkrädern gab es verschiedene Techniken. Manche Regler konnten endlos um volle 360° gedreht werden, andere nur innerhalb eines bestimmten Radius. Letztere könnten eventuell Probleme mit einer prinzipiell ebenfalls endlosen Mausbewegung haben.
Ein paar Links dazu:
- http://wiki.arcadecontrols.com/index.php/Spinners_and_Dials – Grundlagen und nach Steuergerät sortierte Spiele
- http://wiki.arcadecontrols.com/index.php/Spinner_Turn_Count – der „Turn Count“ (Empfindlichkeit des Drehreglers) verschiedener Spiele
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Man wird das nicht universell umsetzen können. Siehe oben.
Bei den ersten Steuerungen kamen Optokoppler zum Einsatz.
Deren Lichtstrom wurde durch eine gelochte Scheibe unterbrochen.
Durch Verwendung zweier optischer Strecken konnte dann auch noch die Drehrichtung ausgewertet werden.
Das Lenkrad konnte natürlich ohne Anschlag bewegt werden. Stichwort Atari "Nightrider"
Die gleiche Technik steckt in dem Spinner vom "Arkanoid", hier ist die Drehzahl allerdings wesentlich höher.
Die endgültige Entwicklung war dann der Trackball....mit zwei Achsen zur Erfassung.
Allen gemeinsam ist das Fehlen der Kalibrierung, hier ja nicht notwendig. Und kein Anschlag.
Häufigster Fehler: Ausgeschlagene Lager und gelegentlich unterbrochene LEDs.
Oftmals läßt sich dann die Figur nur in eine Richtung steuern und bleibt dann am Rand hängen.
Die zweite gängige Methode war die Verwendung eines Potis, das zwischen GND und der 5V Versorgung geschaltet wurde.
Dann über eine Untersetzung angetrieben lieferte der Schleifer des Potis je nach Stellung eine Spannung zwischen null und 5 Volt.
Die wurde dann auf der PCB mit einem A/D-Wandler in digitale Werte umgerechnet, dann als Datenstrom ausgewertet.
Genauso gab es Spiele mit Drehreglern, deren Steuerung mit einer Stellspannung realisiert wurde.
Alle diese Steuerungen mußten beim Start kalibiert werden, oder halt einmalig auf der PCB justiert werden.
Bei den Lenkrädern mit Force Feedback wurde das dann direkt nach dem Booten in die Mittelstellung gebracht.
Poris haben naturgemäß beidseitig einen Endanschlag. Häufigster Fehler: Aussetzen der Schleifer.
Dann springt die Figur und es ist keine exakte Positionierung mehr möglich.
Das sind meine Erfahrungen aus der Praxis.
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Super erklärt Winni

Dazu könnte man noch kurz die Pedalerie erwähnen, die entweder nur mittels Endschalter / Mikroschalter digital eingelesen werden, das sind dann nur die Zustände Kein Gas / keine Bremse oder bei Betätigen dann eben Gas oder Bremsung
Dann die Variante mittels Poti, manchmal über ein Seil und Umlenkrolle am Pedal fixiert, wird dann die Pedalstellung wie beim Lenkrad in einem vorgegebenen Bereich genau erfasst.
Bei aktuellen Arcade Maschinen weiß ich nicht ob da mittlerweile irgendwelche Linearsensoren verbaut werden.
Ach ja, vor dem ForceFeedback gabs noch die Variante mit schüttelndem Lenklrad, als Beispiel Outrun
wo ein Motor mit Getriebe, ähnlich einem Scheibenwischermotor, das ganze Lenkrad in einer geführten Schine hin und her bewegte...
Dann wäre noch die Gangschaltung, die auch ganz unterschiedlich funktioniert.
Für einfaches HI / LOW entweder mit einem oder auch zwei Mikroschalter, dann die Variante mit 4 Gängen usw..
Die ganzen Racing Games nur mit einer Hardware zu Bedienen wird nicht so ohne weiteres klappen, außer man baut sich was zusammen und kann das Lenkrad zwischen Poti und Drehgeber Mechanisch umkoppeln.
Die Pedale mit Mikroschalter und Potis ausrüsten, die Gangschaltung auch voll belegen.
Dann müsste das ganze elektrisch angesteuert werden z.B. über Relais, die dann die Signale der Kontakte, Potis oder Drehgeber dementsprechend an die vorhandenen I/Os an MAME weitergeben.
Besser wärs, wenn MAME für jedes Game dann die passende Konstellation über mehrere Digitalausgänge selber wählen könnte.
Wahrscheinlich ist es gescheiter sich für ein paar Games zu entscheiden, dann 2 oder 3 Arcademaschinen mit unterschiedlicher Technik zu verwenden und dort jeweils die Games laufen zu lassen die von der Hardware identisch funktionieren.
Vom Platz her hätt ich auch gerne alles in einem Automat, aber das wär dann wohl ein ganz spezielles Projekt

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Hallo zusammen,
also, ich hab die Tage mal ein paar Games testet, nicht auf Herz und Nieren, halt so mal kurz angespielt.
So wie es aussieht, gibt es da wohl einige Unterschiede bei den Games, das muss ich aber genauer untersuchen.
Die 5V Poti Variante, die Winni angeprocen hat, die kenne ich auch, das lässt sich aber ganz gut mit der Maus realisieren. Nachteil, den ich sehe, ist, dass halt nur zwei Richtungen erfasst werden können. Entweder X oder Y Richtung. Sollte aber für einige Spiele schon ausreichend sein.
Ich denke mal, dass der Automat so weit umgerüstet wird, dass damit ein paar Spielchen machbar sind. Wenn es halt nur 10 von 400 Spielen sind, was solls. Ich bau einfach ne Kiste, mit der man dieverse Games machen kann, finde ich Games, die andere Voraussetzungen haben, bau ich was anderes.
Im Grunde geht es darum, dass ich nen originalen Automaten habe, den ich umbaue. Dafür verwende ich alle vorhanden Teile und pimpe das Ganze mit moderner Technik. Für MAME reicht ein i3 Gen 1 absolut aus, die Kisten gibts für schmales Geld zu kaufen. Mir persönlich macht der Bau und Umbau extrem viel Spass, das spielen ist da eher zwetirangig.
Die eierlegende Wollmilchsau mag ich nicht. Hab mir mal so was zusammen gebaut, hat sich nur nicht bewährt. Von daher, ich bau die Kisten nach Anforderung der Steuerung und geb mich auch mit weniger Games zufrieden.
Aber das ist nur meine Meinung und ich geb euch allen recht, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, das alles zu realisieren. All In One oder One for each, die Wahrheit liegt irgendwon dazwischen

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Für MAME reicht ein i3 Gen 1 absolut aus, die Kisten gibts für schmales Geld zu kaufen.
Ich würde zuerst die Spiele auswählen und davon die nötige Hardware ableiten. Für viele alte Rennspiele wie Out Run reicht locker ein Raspberry Pi für 40€, bzw. 60€ im Bundle mit Netzteil + SD-Karte, oder 70-100€ für den Pi 400, der quasi eine Tastatur mit Pi 4 darin ist.
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Hi Clyde,
denke da hast du recht, aber als ITler hab ich jetzt nicht so das Problem an gebrauchte Hardware zu kommen. Klar, ein i3 ist der Overkill, aber ich hab den halt, also nehm ich den

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Klaro, bereits vorhandene Hardware ist erstmal auch die umweltfreundlichste Methode (relativiert sich ggf. über die Jahre am Stromverbrauch, aber vermutlich seeehr langsam).
Du erwähntest schmales Geld, da dachte ich, Du willst ihn erst noch kaufen.

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