Retropie: Raspberry 3b+ oder Raspberry 4 ?

  • Hallo,


    ich stehe vor der Entscheidung welches Raspberry Modell ich mir zulegen soll. Den Raspberry will ich für Arcade Games nutzen (mit Retropie).

    Gibt es Unterschiede in der Peformance zwischen den Modellen 4 und 3b+ beim Betrieb von Retropie oder kann ich beruhigt zum älteren Modell greifen ? Klar, der neue ist wahrscheinlich schon zukunftsorientierter und vom Preis liegen da auch nicht unbedingt Welten dazwischen.


    Viele Grüße, buzztea

  • Raspberry Pi 4 und aktuelles Mame kompilieren. Retropie benutzt Mame von 2012... bissel sehr alt. Viele Spiele funktionieren zwar, sind aber noch nicht ganz 100% ok.


    Oder Itx Mainbaord mit CPU besorgen (sind unwesentlich teurer als Pi4). Da haste win10 und alle möglichen aktuellen Emus am Start.

  • Kommt immer darauf an worauf man Wert legt.

    Soll es möglichst originalgetreu und mit einem Röhrenbildschirm sein, dann Raspberry 3b+ in Verbindung mit Pi2Jamma.

    Soweit ich weiß, läuft der Raspberry 4 nicht sauber in Verbindung mit der Software für das Pi2Jamma.


    Wird ein LCD-Bildschirm verwendet und sind Latenzen nicht so wichtig, dann kann es auch ein PC mit Windows sein.

  • Raspberry Pi 4 und aktuelles Mame kompilieren. Retropie benutzt Mame von 2012... bissel sehr alt.

    Genauer gesagt sogar aus 2003 in der Standardinstallation. Wobei es mit MAME 2003-Plus und FB Neo auch noch aktuell gepflegte Alternativen gibt, die laufend Spiele aus neueren MAME-Versionen integrieren.


    Und es gibt seit einiger Zeit mit „MAME“ (bzw. lr-mame, siehe unten) ohne Jahreszahl dahinter auch einen experimentellen Emulator für RetroPie, der die aktuelle monatliche MAME-Version benutzt.


    buzztea:

    Wichtig zu wissen ist dabei, dass neuere MAME-Versionen nicht unbedingt „besser“ sind. Oft werden Spiele in neueren MAMEs langsamer, weil es den Entwicklern nicht primär um flüssige Spielbarkeit, sondern um möglichst genaue Emulation der Original-Hardware geht. Außerdem braucht man für jede MAME-Version das passende Romset (also die eigentlichen Spiele), weil diese sich ebenfalls mit der Zeit ändern und ggf. mit neueren MAME-Versionen nicht mehr funktionieren. Es gibt zwar Tools, die aus mehreren Romsets verschiedener Jahre ein neues für ein bestimmtes anderes Jahr bauen können. Einfacher ist es aber in der Regel, einfach die passende Emulatorversion zu dem Romset zu nehmen, das man woherauchimmer™ hat.


    Der ständig aktualisierte Arcade-Emulator FB Neo hat dagegen Spielbarkeit und Geschwindigkeit im Focus. Genau wie die monatliche MAME-Version hat er aber auch das Problem der mit der Zeit inkompatibel werdenden Romsets, die man mit den erwähnten Tools ab und an aktualisieren sollte – alle 6-12 Monate reicht es aber meistens, sofern nicht gerade ein Lieblingsspiel plötzlich kaputtgeht.


    Eine Auflistung aller MAME-Versionen von RetroPie findest Du hier Der erwähnte FB Neo wird hier beschrieben (alles in Englisch). Einen Einstieg in die Quasi-Wissenschaft des Romset-Baus bietet dieser Artikel der RetroPie-Docs.


    Bei den meisten Emulatoren von RetroPie ist die Version mit „lr-“ davor vorzuziehen. Das sind sogenannte Kerne (engl. Cores) des Universal-Emulatorsystems LibRetro (daher „lr”), das den Vorteil einer einheitlichen und in RetroPie weitgehend automatisierten Konfiguration hat. So muss man z.B. in RetroPie seinen Controller nur einmal einrichten und er funktioniert dann in allen LibRetro-Cores, z.B. für MAME, Super Nintendo, Atari VCS 2600 etc.


    Zur Frage der Raspi-Version würde ich außer in Spezialfällen wie dem von Marcus erwähnten heutzutage immer den deutlich schnelleren Pi 4 wählen. Der 3b (mit oder ohne „+“) ist ein Auslaufmodell, das mit gerade mal 4-5€ weniger als der kleinste Pi 4 mit doppelt soviel RAM noch nicht einmal einen wirklichen Preisvorteil hat. Gebraucht könnte das anders sein, falls viele Leute ihre 3er zugunsten eines neuen 4ers abstoßen. Da man einen Raspi aber wunderbar für irgendetwas anderes nutzen kann, muss das allerdings auch gar nicht so sein.


    Apropos RAM: Für die meisten Emulatoren reichen die 1GB des Pi 3 und erst recht die 2GB des kleinsten Pi 4 absolut, ein teurerer Pi 4 macht für diese Anwendung keinen Sinn.


    Ein letzter Tipp: Nicht am Netzteil sparen! Viele „seltsame“ Probleme in den Raspi- und RetroPie-Foren sind am Ende auf ein schlechtes oder zu schwaches Netzteil zurückzuführen. Generell wird deshalb das Original von der Raspberry Pi Foundation empfohlen – nur echt mit der Himbeere drauf. 😉

    2 Mal editiert, zuletzt von Clyde () aus folgendem Grund: @buzztea-Ansprache, Link auf Raspi-Projekte

  • Clyde:

    Danke für die ausführliche Antwort - das mit dem benötigten RAM für die Emulation ist sehr hilfreich und macht mir die Entscheidung leichter...

    Also ich plane ein Arcade-Cab zu bauen, dabei soll wie schon erwähnt, ein Rasperry zum Einatz kommen. Ein Desktop PC wäre zwar auch denkbar, aber ich hätte da schon gerne einen "all-in-one" Emulator ohne das ich mit der Maus erst groß rumklicken muss. Ja, ich weiß-für den PC gibts auch sowas (Gameex etc), aber das kommt mir irgendwie zu kompliziert vor. Retropie klingt für mich relativ einfach. Außerdem gibts da auch interessante Sachen bei den "Punks":evil:

    An MAME-Games bin ich eigentlich auch nur an den 80er Spielen interssiert. Wenn diese so laufen wie auf meiner XBox360 bin ich schon zufrieden. Ansonsten halt ein bisschen SNES, Mega Drive und eventuell ein wenig Amiga500. N64 (wo es wohl öfters Probleme gibt) interessiert mich beispielsweise gar nicht.

  • Für die genannten Systeme reichen 2GB vollkommen … das ist auch der Tenor im offiziellen RetroPie-Forum (Beispiel, Beispiel).


    Ein PC hat für diese Systeme keinen Geschwindigkeitsvorteil, hat aber einen ungleich größeren Platz- und Strombedarf und ist durch seine Lüfter eventuell lauter. Für den Pi 4 reicht ein gutes, lautlos passiv gekühltes Aluminium-Gehäuse wie das Argon NEO. Aktive Lüfterkühlung wie es optional das Argon ONE bietet, braucht man eigentlich nur, wenn man den Pi übertaktet. Ich nenne diese Beiden, weil sie in der Pi-4-Community sehr beliebt sind und ich selbst mit dem NEO sehr zufrieden bin. Es gibt natürlich auch noch andere gute Gehäuse.

  • Bei der Kühlung bin ich mir noch unschlüssig. Da der Raspi ja in einem Arcade Cab liegt wird ein aktiver Lüfter vielleicht die bessere Wahl sein. Um die Lüftergeräusche mach ich mir da keine Sorgen, da Sound des Automaten diese mit Sicherheit übertönt. Das muss ich mir noch überlegen. Ich weiß nicht inwiefern ein Alugehäuse das w-LAN Signal beeinflusst.

  • Meiner liegt auch in einem Arcade Cab und hat keine Temperaturprobleme; es kommt natürlich darauf an, wie groß, luftdicht oder vollgestopft das Cab ist. Meines ist recht groß, luftig und reeelativ leer. Siehe hier, den Pi 3b habe ich vor einem Jahr durch einen Pi 4 im besagten NEO-Gehäuse ersetzt. Der 3er wartet seitdem darauf, dass ich meine Faulheit überwinde und ein Pi-hole aus ihm mache. 😇 Hinsichtlich der Hörbarkeit kommt es darauf an, ob Du den Automaten nur zum Spielen anschaltest oder so wie ich tagsüber ohne Sound als Wohnaccessiore durchlaufen lässt. 🤓


    Im Zweifelfall nimm ein Gehäuse wie das Argon ONE, das sowohl mit als auch ohne aktive Lüftung benutzt werden kann, dann kannst Du beides mal vergleichen. Auch passiv kühlen solche Alu-Gehäuse bereits schon sehr gut – mein NEO wird bei längerem Betrieb auf seiner gesamten Oberfläche fühlbar warm.


    Umgekehrt würde ich von einem nur aktiv kühlenden Plastikgehäuse eher abraten, denn Lüfter sind Verschleißteile, die irgendwann auch mal kaputt gehen können. Der meines Pi 3b hat z.B. nach zwei Jahren häufigen Dauerbetriebs irgendwann ganz leise zu schnarren angefangen. Bei solchen Gehäusen hättest Du bei Lüfterausfall plötzlich gar keine Kühlung mehr. Wobei der Pi 4 dann nicht gleich kaputt geht, sondern sich „nur“ automatisch heruntertaktet und langsamer wird.


    Du kannst den Pi natürlich auch erstmal ohne ein Gehäuse auf Erwärmung testen (Anleitung zur Temperaturanzeige, auch in RetroPie integrierbar). Auf Dauer würde ich ihm aber ein Gehäuse geben, damit er nicht irgendwann eine mollig warme Staubschicht bekommt.


    Such vielleicht einfach mal im Web nach Pi 4 und Kühlung für weitere Meinungen oder Tests und entscheide dann gut informiert. 🧐


  • Jetzt hast Du meine Neugier geweckt. 🧐 Ich habe mal testweise ein paar grafisch aufwändige 2D-Spiele aus den frühen 2000ern getestet: Dodonpachi III, Espaluga und Metal Slug 5. Dort fliegen oft hunderte Sprites gleichzeitig über den Bildschirm und es gibt manchmal bildschirmgroße Explosionen. Nach ca. 10 Minuten in diesen Spielen erwärmte sich mein Pi von ca. 50-51°C beim seit Stunden laufenden Video-Bildschirmschoner von RetroPie auf gerade mal 51-52°C. Hierzu hatte ich meinen normalerweise leicht übertakteten Pi 4 auf die werksmäßigen 1,5 Ghz zurückgesetzt. Mit meiner normalen Übertaktung auf 2 Ghz stieg die Temperatur in den genannten Spielen aber auch nur um 1-2°C. Und bevor Du fragst, ich habe keinen konkreten Grund für den höheren Takt außer „weil ichs kann“ 😁 und damit ich mich bei Rucklern o.ä. nicht dauernd frage, ob sie übertaktet auch auftreten würden.


    Zur Temperatur an sich: Der Pi 3b hat eine werksmäßige „weiche“ Grenze (soft limit) von 60°C, bevor er beginnt, sich herunterzutakten. Diese kann man durch einen Eintrag in der Datei /boot/config.txt verändern. Der Pi 4 hat diese nicht mehr, weil er seit einem Firmware-Update im November 2019 durch andere Maßnahmen die Stromaufnahme und Temperatur senken kann, ohne groß an Performance zu verlieren. Beide Pi-Modelle haben jedoch ein hartes Limit von 80°C, bei dem sie langsam den Takt verringern, um ihn bei über 85°C sofort zu senken. Hier hatte jemand mal verschiedene Konfigurationen getestet (mit/ohne Gehäuse, mit/ohne Lüfter, vor/nach dem Update) und kam zu dem Schluss, dass man vermutlich keinen Lüfter für den Pi 4 mehr benötigt, denn nur im offiziellen Gehäuse ohne Lüfter vor dem Update taktete der Pi herunter.


    Du siehst, da ist selbst ohne Lüfter noch eine Menge Luft (haha) nach oben. Übrigens lässt sich ein Pi auch schon ganz ohne Gehäuse kühlen, indem man ihn senkrecht betreibt, da dann die warme Luft an beiden Seiten des Boards leicht nach oben steigen kann. Dafür gibt es sogar extra Ständer, siehe z.B. hier.

    Einmal editiert, zuletzt von Clyde () aus folgendem Grund: Einem „um“ fehlte ein „zu“ … 🧐

  • "weil ichs kann"

    Muhahaha, aber super erklärt!

    Vacuum-Fachverkäufer


    Wissen ist der einzige Rohstoff, welcher sich durch Gebrauch vermehrt! :thumbsup:


    Aus aktuellem Anlaß weise ich darauf hin, daß Reparaturtips nur unter Beachtung der Regeln im Umgang mit elektrischen Geräten befolgt werden sollten!
    Sollten dort Zweifel bestehen, bitte einen Fachmann zu Rate ziehen!

  • Stimmt, Mame ist von 2003... hatte ich verwechselt.


    also ich kompiliere immer öfters das aktuelle Mame auf dem Pi4. In der aktuellen Versionen sind halt viel mehr Einstellmöglichkeiten als die alten. Da seit längeren in Mame ja auch ein Menü vorhanden ist, brauch man sich darum auch kein Kopf drum machen. Selbst auf einen Pi2 habe ich das aktuelle Mame laufen... für die alten Classic Games reicht das locker hin.

    Retropie ist für mich ein ganz schönes Chaos System. Zu viel gefrickel drin. Na gut, ist halt Geschmackssache :)


    Ich für meinen Teil benutze eben oft PC Barebone/Pc Leasingrückläufer mit i5/i7 CPU. Die sind schön klein, Leistung ohne Ende, läuft Windows drauf und man wirklich alles an aktuelle Emulationen benutzen. Selbst aktuelle "Retro" Spiele von Steam und co laufen drauf. Das ganze oft für keine 200 Euro. Ich kann das nur jedem empfehlen, der kein Bock auf das Pi gebastelt hat und eine wirklich universelle Maschine haben möchte.


    Aber wie gesagt... ist alles nur Geschmackssache.

  • Angenommen man hat einen LCD und steht vor der Aufgabe einen Emulator zu konfigurieren, würde ich einen "CRT-Shader" noch einplanen. Hat der Raspi dafür noch genügend Resourcen oder kann man da eine GPU drauf koppeln?

  • Sehr schönes Cab !

    Wow...was für eine Abarbeitung zur "Kühlproblematik", wollte da jetzt allerdings keine Umstände verursachen.8)

    Hab jetzt aber tatsächlich viel nützliches aufschnappen können.:thumbup:

    Ich betell demnächst erstmal den Raspberry samt (Original) Netzteil etc. und dann seh ich weiter. Vielen Dank für die hilfreiche Beteiligung !

  • @NorthstarEX

    Danke für Deinen Alternativvorschlag als Option für buzztea und weitere interessierte Einsteiger. 👍 Tatsächlich hatte ich so einen Mini-PC (den lüfterlosen MSI Cubi 3 Silent) auch mal als Upgrade des Pi 3b meines Cabs im Auge … bis ich nach dem Kauf merkte, dass er dafür zu überdimensioniert war, und zum mehfachen Preis des Pi alleine dafür reine Verschwendung. Erst überlegte ich, ihn neben RetroPie gleichzeitig als Fileserver zu verwenden. Leistung genug hatte er, aber das Cab steht meilenweit von meinem Router entfernt, so wurde der Mini schließlich mein lautloser Desktop-PC mit Linux. 😄


    Frickelig(er als Windows) finde ich RetroPie allerdings nicht: Image auf die SD-Karte, Controller einmal für alle LR-Cores konfigurieren, ROMs aufspielen, fertig (engl. Schritt-für-Schritt-Anleitung). Weitere Sachen wie Infos, Bilder und Videos scrapen sind optional und letztlich bei jeder MAME-Installation gleich. Man kann an RetroPie natürlich noch viel mehr herumkonfigurieren und optimieren wie bei einer elektrischen Eisenbahn (ich selbst bin so einer 😁 ), aber für normale Leute sind es letztlich nur die drei obigen Schritte. Die identische Hardware verringert dazu die Gefahr irgendwelcher Treiberprobleme u.ä.


    Aber wie Du sagtest ist alles Geschmacksache, und wer mehr Leistung, Windows-Spiele oder ein Mischsystem mit Desktop will – auch wenn es den Pixel-Desktop für den Pi gibt – ist ggf. mit einem PC besser bedient.


    (Die vielen Links sind weniger für Dich als für mitlesende Einsteiger gedacht. 🤓 )


    Tom

    Retro-Shader konnte schon der Pi 3b mit nur wenig Leistungsverlust verwenden, der Pi 4 also erst recht. Allerdings muss man sich auf genügsame Shader beschränken, aufwändige GL-Shader sind PCs vorbehalten. Die RetroPie-Docs beschreiben zwei beliebte Shader für den Pi, crt-pi und zfast, wobei ich Letzteren selbst verwende und sehr empfehlen kann.


    buzztea

    Freut mich, bei dem Thema reitet es mich immer ein bißchen. 😇 Ich weiß halt noch, wie ich selbst vor mehr als drei Jahren wie der Ochse vorm Scheunentor stand und öffne Letzteres gerne wenigstens etwas für heutige Einsteiger. Aber sei gewarnt, der tiefe See der unendlichen Möglichkeiten lauert direkt dahinter. 😈

  • Clyde ja klar... für den Einsteige ist das vorgekaute Retropie schon toll, keine Frage. Wenn man aber was spezielles ändern will, dass in der eigentlich aktuellen Emulation einfach von statten geht, ist vieles halt viel zu kompliziert gestaltet. Für den Anfänger ist, trotz den ganzen x Anleitungen klar zu kommen, immer noch eine ganz schöne Herausforderung. Ich sehe es immer bei meinen Kunden, die immer wieder bei mir nachfragen wie was wo funktioniert. Einige haben dann aus Frust fertige PC Frontends benutzt, die, wenn man es richtig macht, im inneren um einiges besser strukturiert sind.


    Da mag jeder anders sehen... ist halt nur meine Erfahrung.


    Die Basrbone/PC Leasingrückläufer die ich so gekauft hatte, hatten im damaligen Neupreis um die 800-1000 euro gekostet. Diese wurden oft nach 2-3 Jahren gegen neue Maschinen ausgetauscht. Sind Kunden aus dem Bürobereich, da wo die Maschine oft nur im Leerlauf oder ganz ausgeschaltet herum standen. Daher eine schöne alternative zu den doch schwächeren PIs. Überdimensionierte Leistung kann man nie genug haben- meine ich mal. Jedenfalls läuft da alles ohne groß Probleme zu machen - auch die aktuellen Retro-Arcade-Indie Geschichten laufen.

    Nicht Falsch zu verstehen. Ich liebe dieses ganze PI Projekt. Ich war quasi Anfang an dabei... Aktuell laufen so einige Pis als XBMC (Kodi) MediaMaschinen usw. im Dauerbetrieb.


    Es in einer der letzten Mame-Versionen wurden erst jetzt Fehler aus einigen Retro Arcade gefixt. Falsche Geschwindigkeiten, Aninmaltionsfehler usw. ausgemerzt. Von daher finde ich diese uralt Mame Klamotten doch in heutiger Zeit, etwas fehl am Platz sind. Ich finde, wenn dann Richtig, wenn man es machen kann. In der letzten Retropie Version, hatte man wirklich mal eine von den aktuellen Mameversionen (auch andere z.B. C64er) einbauen sollen, dann wäre die tiefere Konfig auch um einiges leichter und einfacher.

    Thema Shader und Scanlines: Ich schmeiße Anfang Februar, mit der Eröffnung meiner Website ACKZ.de, ein Scanline-Sache auf dem Markt, da wo Null Leistung von der jeweiliger Hardware benötigt wird. Auch weitere Reaktionszeitverzögerungen sind dann dadurch auch mit Null zu verzeichnen. Also wie gemacht für etwas schwächere Hardware wie den PI.

  • ...Es in einer der letzten Mame-Versionen wurden erst jetzt Fehler aus einigen Retro Arcade gefixt. Falsche Geschwindigkeiten, Aninmaltionsfehler usw. ausgemerzt. Von daher finde ich diese uralt Mame Klamotten doch in heutiger Zeit, etwas fehl am Platz sind...

    Jetzt wo ich gerade fertig war und alles läuft muss ich feststellen, dass meine Version auch schon wieder 2 Jahre alt ist. Also fange ich wieder (fast) von vorne an^^

  • Ja, mit Mame muss man es am besten so machen, dass man leicht die Software austauschen kann, ohne das man das Frontend jedes mal groß umändern muss. In der letzten Version haben die Entwickler vieles verbessert und erneuert. Deswegen hat diese Version auch sehr lange gedauert bis die Online war - so mal einfach erklärt.