Jetzt wollte ich mal was für mich selbst tun: eine originale Frogger zum Leben erwecken. Ein Spiel aus meine Jugendzeit mit hübscher Grafik, irgendwie kultig.
Die Platine hatte ich mal günstig erstanden, sie funktionierte genau eine Stunde und quittierte plötzlich den Dienst mit folgendem Bildschirm, bei dem der Spielverlauf allerdings noch gut erkennbar war...
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Google ist mein Freund: http://wiki.aussiearcade.com.au/index.p ... _Logs_Frog
Der hatte das schon mal und tatsächlich: es war ein defekter 2114. Eine gnz neue Erkenntnis: der Huckepacktest kann auch bei RAMs funktionieren:
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Ach was hab' ich mich gefreut...
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Und dann kam, was kommen musste: eine Stunde Dauerlauf und schon schreckt mich ein "Piep" aus den Gedanken... Aus den Augenwinkeln sehe ich, wie die Frogger resettet... ohje...
Und resettet... und resettet... und resettet... Mist. Nächstes Teil kaputt.
Das Oszi zeigt: Z80 läuft an und versucht den Videospeicher zu löschen, bleibt stehen und schon schlägt der Watchdog zu. Immer wieder.
Da es sonst keine verdächtigen Signale gibt und das Überbrücken des Watchdog zwar den Löschvorgang zu Ende bringt, dann aber zum Totalabsturz führt, habe ich das Program-RAM im Verdacht. Huckepack die zweite: voila, wieder ein 2114 gestorben... Wie die Fliegen...
Nach dem Tausch läuft alles gut an. Aber was ist das: Text und Tiles sind gut, aber die Frosch-Sprites sind völlig an der falschen Stelle... ich könnte kotzen.
Das Frogger Manual gibt Auskunft zu "misplaced frogs": die 74LS161 (voreinstellbare Dezimalzähler), die das Video-RAM adressieren könnten es sein. Also wieder flugs das Ozi angeworfen und die Zähler und Gatter danach funktionieren, aber der Lade-Impuls, der die voreingestellten Daten in die Zähler übernimmt, liefert ein "Low" bei 2V... das kann ja nicht gehen. Da ging mir die Zeit aus. Demnächst mehr.
Grüßle,
Mike McBike
