Meine zwei Gyruss Platinen und der Sound ... Teil 2

  • Der Crazy Kong sieht aber nicht unbedingt nach gelöschtem EPROM aus, hier wird der Zeichensatz anstelle der Tiles dargestellt, scheint mir eher ein Adressdekodierungsproblem zu sein.


    Grüßle,
    Mike McBike

  • Vor dem neuen Beschreiben würde ich die ROMs schon vorher auslesen und als Datei sichern.
    Dann würde ich die ausgelesene Dateie und die Mame-ROM-Datei vergleichen und letztere, falls verschieden, neu ins Eprom schreiben.


    Ich habe allerdings keinen Eprom-Brenner, ein Bekannter hat einen.


    Hier nochmal die Sache mit den Elkos:


    [ATTACH=CONFIG]19813[/ATTACH]


    Das Foto zeigt ein PC-Mainboard mit den Stütz-Elkos. Bin ich gerade am Reparieren.
    Drei (alle gleicher Typ) sind aufgeblasen, die anderen (alle anderer Typ) sind noch ok.
    Alle Elkos haben (natürlich) die gleiche Umgebungswärme abbekommen und sind alle gleich lange gelaufen, altern aber unterschiedlich.


    Das Problem ist bei dem PC:
    Man muss, vor allem wenn er länger (30 Min.) ausgeschaltet ist, mehrmals starten, bis er bootet. Wenn er einmal läuft, läuft er einwandfrei.
    Vorher hatte ich schon das Netzteil getauscht. Bei dem alten Netzteil waren die 12V nach 10 Sekunden nicht mehr stabil und fielen auf 11V.


    Sooo heiß wird ein PC im Gehäuse auch nicht, je nachdem was man als heiß bezeichnet.
    Die Innenraumtemperatur dürfte beim laufenden Betrieb so ca. bei 30-45° liegen. So warm ist es aber auch in einem Cab nach einer halben Stunde.

  • Nur so als Hinweis: die Elkos auf Mainboards sind Schaltnetzteilfähige Elkos mit Ultra Low ESR, also superkleinem elektrischem Serienwiderstand. Dies ist in Schaltnetzteilen nötig, weil hier sehr hohe Stoßströme fließen. Ist der Serienwiderstand zu hoch, erwämt sich der Elko alleine durch die ohmschen Verluste und trocknet aus oder platzt (bläht sich auf). Defekte LCD-Monitore und Computer Mainboards haben aus Kostengründen gerne Billigelkos aus fragwürdigen Quellen drin, die bei der Belastung nach kurzer Zeit sterben... Auf Arcadeplatinen fristen Elkos im Allgemeinen ein eher statisches Dasein und trocknen höchstens im Laufe von Jahrzehnten aus. In Monitorchassis kommen zu den Impulsbelastungen noch hohe Temperaturen hinzu, hier möchte ich nicht Elko sein.


    Grüßle,
    Mike McBike

  • irgendwie beschleicht mich das gefühl, wir reden hier gegen eine wand...........


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    pinout: das ist das standard konami pinout

    3 Mal editiert, zuletzt von Astrocade ()

  • Ein zweiter Feuerknopf mach bei Gyruss meines Wissens keinen Sinn, zumindest habe ich noch nie einen benutzt... Das ist vielleicht nur ein Standard-Layout für alle vergleichbaren Games. Schau doch einfach mal auf der Platine nach, ob das Signal an dieser Stelle überhaupt weitergeführt wird, das erklärt oft schon so Einiges.


    Ich glaube, Astrocade hat ein Problem mit Deinen raschen und nicht immer nachvollziehbaren Themensprüngen... :D


    Grüßle,
    Mike McBike

  • Aber der präventive Tausch von 100% aller Bauteile auf der Leiterplatte behebt fast alle Fehler.


    Grüßle,
    Mike McBike

  • mikemcbike: ... naja ... ein Glück, dass astrocade nicht weiss, dass ich bei der Elevator-Action-Platine, die ich von ihm gekauft habe, auch direkt alle Caps getauscht habe. :] Die PCB funktioniert einwandfrei.

  • Habe ich nicht vorher getestet.


    Ich habe die Angewohnheit, jede neue alte Platine erstmal auseinander zu bauen (bei mehrstöckigen), Bauteile checken (alle da, keine Kontakte ab?),
    zu reinigen (mit dest. Wasser und dem guten Dan Klorix Kraftreiniger), Elkos tauschen (wenn 30 Jahre alt), gesockelte ICs rausnehmen,
    Beinchen putzen (einige waren auch bei Gyruss oxidiert), auf Risse, Unterbrechungen oder Lötreste kontrollieren, Pinout laden, Adapter löten und dann testen.
    [ATTACH=CONFIG]19834[/ATTACH]
    Bei einigen Platinen sind auf der Lötseite die überstehenden Beinchen so lange und umgebogen, dass sie sich berühren. Biege ich vorher wieder gerade.
    Oder manche Widerstände sind (Elevator Action) hochkant eingelötet. Davon mehrere nebeneinander. Manchmal berühren sich auch diese Kontakte.


    Hier z.B. eine Gyruss-Platine ...
    [ATTACH=CONFIG]19835[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]19836[/ATTACH]
    Die Grundplatine kann mit vier Füßchen befestigt werden, waren aber nur drei. Wo ist das vierte?
    Habe die Platine erstmal auseinander gebaut und einen hochohmigen Isolator gefunden.
    (durch den fehlenden vierten Fuß+Distanzhülse wabbeln die beiden Platinen gegeneinander)


    Da ist mir aufgefallen, dass das vierte Befestigungsloch mit Lötzinn zugelötet war - keine Ahnung warum.
    Habe dann den Isolator entfernt, das Loch mit der Lötpumpe freigesaugt und das vierte Beinchen installiert.
    Macht, zumindest für mich, irgenwie Sinn - ist keine verschwendete Zeit. ;)

  • irgendwie verstehe ich das nicht, wenn du vor all den dingen angst hast, welche du uns so schön bei WIKI rausgesucht hast, warum tauscht du dann nur die elkos und eproms und nicht gleich alles?
    das finde ich dann doch inkonsequent..........................

  • Zitat

    Ich behaupte mal kühn dass da weit mehr UV runterprasselte als nach 90 Tagen Sonne.


    Der Effekt hängt von der Wellenlänge des UV Lichts ab. Sonnenbänke, unser Sonnenlicht(hier unten auf der Erde) , und auch ein Belichtungsahmen besteht -vorwiegend- aus langwelligen UV-A Strahlen. Der B-Anteil ist sehr gering, worauf bei Sonnenbänken auch gezielt geachtet wird. Bei unserer Sonne ist es aufgrund der schwindenden Ozonschicht leider nicht mehr so "optimal" für unsere Haut.


    Darum sollte man eine spezielle UV-B Lampe aus einem Eprom-Löschgerät niemals "offen" betreiben, da das Licht sehr kurzwellige UV-B Strahlen emittiert. Extrem gefährlich für unsere Haut....und natürlich auch für den Eprom Inhalt. :)


    Wenn irgendeine "Lampe" ein Eprom in wenigen Minuten oder Stunden löschen kann, sollte sie schnell entsorgt werden......Ger Gesundheit zu Liebe.

  • haut und vor allem die augen müßen geschützt werden, sonst werden die ganz schnell "verblitzt". das ist extrem ungangenehm, echt übel...........

  • Zitat

    [Die Grundplatine kann mit vier Füßchen befestigt werden, waren aber nur drei. Wo ist das vierte?


    Das ist eine interessante Frage, und ein Phänomen, dem wir hier gemeinschaftlich auf den Grund gehen sollten. Du hast die entsprechende "Fehlstelle" zum Glück mit Fotos und eingebrachtem Text dokumentiert, sodass
    wir das Problem gemeinschaftlich lösen können.
    Also analysieren wir den Fall erstmal gründlich: Es ist nicht auszuschliessen, dass die markierte Eckposition für die Montage eines "Füßchens" vorbereitet wurde. Die Bohrungen lassen diesen Schluss durchaus zu.
    Daher ist die Frage nach dem vierten Füßchen und möglicherweise sogar einem zusätzlichen Abstandsröllchen völlig berechtigt.
    Keine leichte Angelegenheit.....Ich muss da erstmal passen. War ein viertes Füsschen da, und wenn ja, .....wo ist es geblieben? Habe soeben unter meinem Schreibtisch nachgesehen....da war es nicht.


    Vorschläge?