Neuer hasserfüllter Film

  • Jo, haste schon recht, würde mal schätzen, dass ich jeden Tag etwa 4 Stunden neben der normalen Arbeit rumgekritzelt habe. Das Schreiben + Zeichnen war noch am Einfachsten, Scannen, Freistellen + v.a. das Animieren war der harte Part, da habe ich echt gekotzt. Wenn man für eine zweisekündige Sequenz drei Tage am Rechner sitzt, machts irgendwann keinen Spaß mehr. Die zuerst animierten Szenen musste ich am Ende noch mal komplett neu machen, weil ich in der Zwischenzeit zuviel dazugelernt hatte und das nur noch scheiße aussah. Ganz viel wurde auch, trotz recht ausführlichem Storyboard, am Ende komplett weggeschmissen, man sieht erst im Rohschnitt und wenn man mal etwas Ton draufpackt, wo es eigentlich langgeht. Wenn jemand die sehr, sehr geile Serie "Archer" kennt: da arbeitet ein ganzes Team mehrere Monate an einer einzigen Folge, das kann ich jetzt wohl nachvollziehen. Vor allem kann/sollte man eigentlich nicht alleine arbeiten, das ist teilweise so spezialisierter Scheiß, da haben andere Leute einfach 200% mehr Ahnung von. Aber gut, wollte halt mal sehen, was so alles geht, wenn mans alleine rockt. Der Schnitt zum Schluss war dann wieder sehr lustig + befriedigend, da kann man rumspielen und man bekommt recht schnell Ergebnisse und das motiviert am Ende natürlich noch mal.


    Mal schauen, evtl. wird das Ganze mal zu nem Comic verarbeitet, die Geschichte fängt da ja eigentlich erst an...


    Danke übrigens für die Bewertungen, Dschungs :).

  • Tja, es hat schon seinen Grund, dass der Abspann eines Films so lange dauert und gefühlte 10 Millionen Namen über die Leinwand laufen ;)


    Ich kann mich den anderen aber nur anschließen: Ganz große Leistung, Toll gemacht!! :)