[Monitor] Sync im allgemeinen Impendanz im besonderen - Bild zu hell

  • mich interessiert meist weniger der background ,sondern mehr das
    endprodukt. wenn ich weiss was ich machen muss und es funzt ist mir der rest relativ schnuppe. wenn du sagst es liegt wohl am syncpegel und rgb pegel sind bei ner grafikkarte mit mamescart auch scartkonform , dann ist das ja schonmal nen anfang. wenn ich jetzt noch weiss, wie ich das möglichst einfach korrigieren kann bin ich der glücklichste.


    gibt aber auch leute die immer erst alles auseinanderschrauben müssen , bevor es in betrieb geht.

  • HI
    buzzer:
    Habe schon darüber nachgedacht, ob ich hier nen Fortsetzungsroman anbiete, mit täglicher Folge........wie ne daily soap halt:D
    Das was ich hier mache, dauert schon, aber ich glaube, is keine schlechte Idee, das mit der soap, ich glaube, ich mache das einfach mal, das wäre dann ja auch höchst interaktiv.
    Habe jetzt bei dem schönen Wetter auch nicht unbedingt die Affinität zu meinem Rechner, erst abends mache ich da noch was.
    Andreas: Super interessante Seite, aber ich kann ums verrecken kein Italienisch verstehen, und meine Lateinkenntnisse sind 35Jahre her, he, übersetze das mal, dann können wir reden;( Und überhaupt: Du suchst wie immer die schnelle, einfache Lösung, ohne den background verstehen zu wollen / müssen
    Ich kann aber nur den background anbieten:p, bin wie du ein Praktiker, aber diese spezifischen Probs habe ich hier nicht, und kann mir nur in der Theorie einen Lösungsansatz "basteln", deswegen mußt Du genauso dadurch....?(
    @ALL:
    Hier der erste Teil der SOAP:
    Nö, mache ich morgen klar, habe eigentlich noch zu wenig geschrieben:o
    War den ganzen Tag draußen und habe ausbildungsfremde Tätigkeiten verübt (Garten).
    Jetzt gehe ich duschen und pennen, bis moin, dann gehts dranlang
    Gruß
    Winfried

    Vacuum-Fachverkäufer


    Wissen ist der einzige Rohstoff, welcher sich durch Gebrauch vermehrt! :thumbsup:


    Aus aktuellem Anlaß weise ich darauf hin, daß Reparaturtips nur unter Beachtung der Regeln im Umgang mit elektrischen Geräten befolgt werden sollten!
    Sollten dort Zweifel bestehen, bitte einen Fachmann zu Rate ziehen!

  • HI
    Andreas:
    nachdem ich die englische version mal durchgelsen habe, denke ich es liegt wohl nur an den 5 volt statt 1volt, die per sync an den scart pin 2o anlanden. werde mal die geschichte mit den 2 widerständen checken ,ob dann die problem tvs mitspielen.
    Genau das wollte ich Dir auch vermitteln, in dieser (detaillierten) Anleitung ist doch alles beschrieben!! An den Pegeln R, G und B liegt das nicht. Die sind genormt, und bei VGA und Scart gleich.


    @All:
    Hier meine Ergüsse dazu, eigentlich ist auf der italienischen Seite alles super beschrieben, ich kann nur ein bischen Theorie zur besseren Verständlichkeit beisteuern.
    And here we go:



    Shit, wo sind die beiden Graphiken? Ich versuche das nochmal, sowas regt mich jedesmal auf

    Vacuum-Fachverkäufer


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  • Grundlagen der analogen Bildübertragung oder einfach mal gefragt:
    WOHER weiß der Monitor, welcher Signalpegel „schwarz“ und welcher „weiß“ darzustellen ist! Und die ganzen Abstufungen dazwischen, also die „Feinheiten“!
    Manch einer wird sich jetzt fragen, was diese Fragestellung soll, ist doch klar: Je höher der Signalpegel, desto heller das Bild. Mehr Rot, also roteres Bild, weniger Rot bedeutet dann einen Farbwechsel in Richtung Cyan (Blaugrün). Analog gilt das für alle anderen Farbkombinationen. Je weniger Pegel, desto dunkler, bis hin zu schwarzem Schirm.
    Aber bei genauerer Betrachtung dürfte jedem logisch denkendem Menschen auffallen, daß hier eine Bezugsgröße vorhanden sein muß, und zwar per Definition. Verschiedene Quellen, also Zuspielgeräte, haben naturgemäß verschiedene Pegel, denen die darzustellenden Werte zugeordnet werden. Ganz zu schweigen von den verschiedenen Anschlußmöglichkeiten, die dem heutigen Anwender zur Verfügung stehen, sei es SCART, VGA, S-VHS, FBAS etc pp bis hin zu JAMMA, dem hier angesagten Standard. Mit unterschiedlichen Pegeln, klar.
    Ziel für den Anwender ist es doch, die gesamte Gradation (Abstufung der Helligkeitswerte) linear auf dem Monitor darstellen zu können. Von schwarz bis weiß. Oder halt dazu farbig.
    Hier gibt es im Wesentlichen zwei wichtige Kriterien, um diese Vorgabe zu erfüllen zu können:
    Zum Einen muß das Videosignal zum Zeitpunkt des Sync einen definierten (Schwarz)pegel aufweisen, per Definition wird mit der Flanke des Sync ja der Rücklauf der Zeile eingeleitet. Und hier gibt es ja nicht nur „Nichts“ darzustellen, nein, ganz wichtig: Zu diesem Zeitpunkt „erzählt“ die Graka dem Moni (oder FFS), was denn der Pegel für „Schwarz“ ist, vereinfacht ausgedrückt. Und das immer wieder, für jede Zeile aufs Neue. Dieser Wert wird in der anschließenden Videosignalverarbeitung zwischengespeichert und als Referenz für Schwarz verwendet. Die interne Schwarzwertklemmung ist der Begriff dafür. Unabdingbar spätestens dann, wenn im Videosignalweg Kondensatoren zur Potentialtrennung zwischengeschaltet sind und deswegen kein Gleichanteil mitübertragen werden kann.
    Zum Zweiten muß das Timing des Sync stimmen, denn hieraus leitet die Schwarzwertklemmung ab, wann denn dieser definitiv schwarze Wert übermittelt wird.
    Und hier setze ich bei der Störungssuche an. Wie ich schon vorher kurz angerissen habe, kann, abhängig von der nachfolgenden Schaltung, ein wesentlich zu hoher Pegel des Sync die Auswerteschaltung übersteuern und zu einer Verschiebung des ausgewerteten Zeitpunktes führen. Damit einhergehend fließt unter Umständen Bildinhalt in die Auswertung ein, was zu einer Verschiebung des definierten Schwarzwertes im Empfänger (Monitor) führt. Eine Übersteuerung der Videoendstufen wäre jetzt vorprogrammiert.
    Dies ist eine rein theoretische Betrachtung des hier vorliegenden Problemes. In der Praxis habe ich ähnlich gelagerte Fehler in Fernsehempfängern reparieren müssen.
    Das die reinen Pegel der drei Videosignale passen müssen, brauche ich wohl nicht weiter auszuführen und setzte ich als zwingend für eine korrekte Darstellung voraus. Das ist ja bei VGA zu Scart gegeben. Lediglich dem Sync muß Aufmerksamkeit geschenkt werden. Laut Normung erwartet Scart pin 20 ein negatives Composite Sync Signal mit ca. 1V.
    Die gängigen Grakas geben im Allgemeinen H-Sync und V-Sync getrennt aus, obendrein mit TTL-Pegel, also ca. 4V.
    [FONT=&quot]Hier die „schönste“ Lösung, übernommen aus dem Link auf die italienische Seite.


    [/FONT] [FONT=&quot]Aber die einfache sollte man mal ausprobieren, auch ein Poti anstelle der Festwiderstände könnte hilfreich beim Feintuning sein. Nicht jeder besitzt ein Oszilloskop.[/FONT]
    Anmerkung: Die 5V sind nicht notwendig für die Funktion, sollen nur ein automatischen Umschalten auf Scart bewirken. Interessant sind die beiden 1K Widerstände, alternativ halt Potis einbauen oder 2x 470 Ohm verwenden.

    [FONT=&quot]02.07.2010-07-02 WINNI[/FONT]
    [FONT=&quot]
    [/FONT]


    Wenn ich jetzt die Graphiken noch an die richtige Stelle bekommen könnte......Ich bin offensichtlich dazu zu blöde, egal, muß so gehen.

    Dateien

    Vacuum-Fachverkäufer


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  • danke winni ..dann mal morgen beim elektrowucherer vorbeidüsen und paar passende widerstände zum brutzeln geholt.


    mal ne blödfrage : warum sind die beiden 1k widerstände parallen an jeder syncleitung und nicht einer hinter dem zusammengedrillten leitung 13+14 ? kann das denn passen mit 1 k , das am ende was um 1 volt rauskommt ? was ist von der quick n dirty methode zu halten , den saft für die rgb umschaltung von pin 2o abzugreifen . selbst 1,x volt sollten ja noch dafür reichen . im byoac schlägt einer vor, auch die 4-5 volt der syncleitung ohne widerstände dafür zu verwenden .



    hätte doch fernsehfutzi statt bau machen sollen ..

  • HI
    Andreas, die beiden Sync-Leitungen sollte man nur über Entkopplungswiderstände zusammenlegen, wie hier beschrieben. Warum, das erkläre ich Dir gerne beim nächsten Treffen, ich habe keinen Bock drauf, das hier wieder ausführlich erklären zu müssen. Du bist doch für die quick n dirty Lösung, also nimm es, wie ich dir das sage. Das geht so am Besten. Fettich und Schlluß.
    Und wenns nicht geht, dann habe ich imer noch ne Telephon-Nummer, OK?
    Gruß
    Winfried

    Vacuum-Fachverkäufer


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  • hab die sache mit den beiden 1 k ohm gerade zusammengebraten. bei dem türkengrundig mit dem prallen bild hats gefunzt , sprich bild sieht nun normal aus . ob 2 parallele 1k 100 % optimal sind oder womöglich andere werte noch bessere ergebnisse liefern weiss ich nicht . an dem anderen grundig, der vorher schon gut aussah mit made in germany chassis siehts auch weiterhin gut aus . für leute mit übersteuertem schirm und fehlfarben also ne option .


    ps. was sollte ich denn theoretisch ohne und mit den widerständen für spannnugen am sync pin 20 haben ? entweder spinnt mein messgerät ... naja , wer misst schon die spannungen am scart stecker ..


    zum kurzvergleich der beiden kabel nochmal 2 pics . die cam ist bischen blaublind und so bilder im halbdunkel sucken damit eh . aber ich denke man siehts .



    hab mal die spannungen gemessen wo auf der rgb schiene als auch composite sync anlanden.


    rgb war immer um r 0,29 g 0,48 b 0,48 und sync auch immer knapp unter 5 volt , egal ob mit oder ohne widerstände dran . scheinbar ist aber diese " entkopplung " bei kritischen fernsehern wirklich vonnöten.


    ps. die schmutzmethode sich die 5 volt zur rgb umschaltung vom syncpin 20 abzugreifen geht tatsächlich . obs irgendwelche auswikungen hat ,kann ich noch nicht sagen . jedenfalls isses ne option, falls mal wieder nen vga kabel ohne pin 9 daherkommt und man keinen extramolex anbraten will. sailersat sagte ja bereits ,das man eigentlich auf die av umschaltung via pin 8 verzichten kann . da hats nicht unrecht . entweder der tv taugt was und schaltet gleich gescheit ein und auf av durch durch, oder es is nen schrotter , wo nichtmal bei saft drauf einschaltet, sondern erstmal vor sich hinschlummert. da nützt das dann auch nix mehr mit av signal . mal davon ab , das wenn man sich die 5 volt dafür hernimmt, das dingen eh auf 16:9 schaltet ,was den griff zur fernbedienung erfordert. also gleich 12 volt drauf oder gar nix .

    Dateien

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    yar mumma brought me here !

  • HI@
    Andreas:
    Ich habe so (Multimeter) leider noch nie diese Spanungen gemessen, nehme für sowas immer das Scop. Aber Deine Werte scheinen realistisch für eine Messung mit Multimeter. Auch der Sync mit über 4 V. Weil der nur kurze negative Impulse liefert, ansonsten aber in den (relativ langen) Pausen auf H-Pegel liegt, sind dort 4 bis 5 V als Meßwert realistisch.
    Allerdings müßten dann hinter den Widerständen deutlich kleinere Spannungen zu messen sein, weil die angeschlossene Glotze ja das Signal mit ihrer Eingangsimpedanz belastet. Oder das ist hier genau der Knackpunkt, bei VGA habe ich jetzt eben mal interessenhalber mit nem Multimeter die Ausgangswiderstände der von mir verwendeten alten Graka und danach die Eingangswiderstände des alten Monitors gemessen, gegen GND, versteht sich.
    R,G und B haben ca. 75 Ohm, sowohl am Graka-Ausgang wie auch am Moni-Eingang gemessen, ist ja auch klar, per Definition wird hier mit einer Impedanz von 75 Ohm gearbeitet, beidseitig. Aiies, was davon deutlich abweicht, ist als defekt zu betrachten, weil dann Reflexionen auf dem Verbindungskabel Bildstörungen verursachen.
    Nun zum Sync: Hier messe ich an der Graka bei beiden Anschlüssen nur sehr hochohmige Werte, vermutlich Diodenstrecken der Ausgangstransistoren. Die eigentliche Impedanz dürfte um etliche Zehnerpotenzen geringer sein, also eher im Bereich von einigen Dutzend bis hundert Ohm. An den Sync-Eingängen des Monis sind 2 bis 3 Kohm zu messen, das dürfte von Type zu Type starken Abweichungen unterliegen, wie bei Scart auch.
    Eine allgemeingültige Aussage läßt sich hier also nicht treffen, der Wert von 1 Kohm ist höchstwahrscheinlich experimentiell ermittelt worden. 100% Funktionsgarantie dürfte bei der etwas aufwändigeren Lösung mit den vier Gattern gegeben sein. Hier werden die Pegel ja schaltungstechnisch zusammengeführt und angepaßt. Bei der einfachen Lösung "ergeben" sich halt niedrigere Pegel, schon aufgrund der Stromverteilung in diesem "Widerstandsnetzwerk". In der Realität fließen ja die Eingangs- und Ausgangsimpedanzen der Graka und der Glotze in die Sromzweige mit ein, was eine klare Definition der Pegel bei verschiedenen Geräten unmoglich macht.
    Aber Du willst die schnelle, unkomplizierte Lösung, jetzt hast Du sie. Was hindert Dich, wenns mal bei einem bestimmten Gerät nicht so funzt, die Widerstände zu ändern?
    Gruß
    Winfried

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