MAME-Cabinet (groß, kein Bartop) als Bausatz

    • hi clyde,

      du kannst dir hier gerne meine detaillierte beschreibung zum selbstbau ansehen:
      Ms. Pacman Eigenbau

      Dieser basiert auf dem Bausatz deines erstgeannten Lieferanten.

      Hierzu aber noch folgende Anmerkung/Warnung:
      Es ist einiges an Nacharbeit möglich wenn man ein ordentliches Ergebnis erwartet.
      Dazu gehört meiner Meinung nach auch ein schönes T-Molding, dessen Nut sorgfältig mit der Oberfräse realisiert werden muss. (diese Chromleisten zum Kleben sind nicht schön – okay Geschmackssache, aber nicht vergleichbar mit einem schönem T-Molding in passender Farbe).

      Die Aussenkanten haben eine Abrundung - das hat das Bekleben der Artworks ungemein erschwert!

      Der Automat steht ohne nachträgliche Modifizierung auf den Seitenteilen auf (schlecht für meinen Holzboden): daher habe ich verstellbare Maschinenfüße angebracht

      Die Vorderseite des Controlpanels ist nach unten hin offen (das ist mir nie aufgefallen auf den technischen Zeichnungen, hat mich ziemlich geärgert…)

      Das Controlpanel lässt sich nach erfolgtem Zusammenbau nicht einfach hochklappen o.Ä. – es ist zwischen den beiden Seitenteilen fest fixiert! sehr fummelig wenn man da mal wieder hin muss.

      An der Hinterseite befindet sich keine Türe sondern eine per Magnet fixierte Rückplatte (das ist zugegebenermaßen ganz praktisch …)


      … stelle dich auch wesentlich mehr Arbeit (und Geld) ein, handwerkliches Geschick ist hier wirklich ratsam (ich habe eine Schreinerlehre hinter mir) –
      und auch die Verkabelung will anständig realisiert werden,
      Die saubere Beklebung der großen Artworks ist nicht einfach (v.a. durch die abgerundeten aussenkanten!)
      Das grundierte MDF ist doch kein Problem?! Die Innenseiten kann man ganz einfach mit schwarzer Farbe rollen, die Aussenseiten werden ja vollflächig mit Artworks beklebt.


      Mein Fazit (aber ich wusste es vorher :D :( es wird teuer und kostet viel Zeit. Mittlerweile kann ich sagen dass ich es doch lieber von Grund auf selber gebaut hätte –
      aber ich hoffe dass in den nächsten Jahren zusätzlich ein Original Cab wieder in den Keller kommt :thumbsup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von tom_sc ()

    • @ErnieSHG Kann gut sein, dass er das fertig bekommt. Wenn man selbst keine Säge bedienen kann, kennt man doch zumindest einen Handwerker im Freundeskreis der mit Freude hilft.

      Man ärgert sich später nur über Fehlplanungen und vor allem hat man mehr Geld aus dem Fenster geschmissen, als wenn man sich einen originalen geholt hätte.

      Ich bin ja auch kein richtiger PCB Sammler und nur einer der, die nen Pi nutzen. Vielleicht ziehe ich das doch irgendwann mal durch und baue mir einen reinen Tekken3, was ich eh zu 90% spiele. Für den Rest reicht mir auch ne EMU.

      Aber zurück zum Thema. Man macht anfangs echt dumme Fehler. Daraus lernt man aber viel :)

      @Clyde Mal abgesehen vom Zusammenbau, unterschätze auch die Arbeit am Pi nicht ;) Da wirst du noch vieeeel zu basteln haben.

      - Man hat schwarze Ränder weil der Bildschirm nicht ausgefüllt wird (also zumindest wenn es richtig skaliert wird) Daher guter Rat: 21" 4/3 Monitor mit 1600x1200.

      - Für Vertical Games müsste man den TFT mechanisch drehen können, weil man sonst echt wenig sehen kann. Bei 4/3 ist das noch zu verkraften, bei 16/9 ein totaler Albtraum. Vertical sind viele Klassiker wie Donkey Kong, Puck Man, 1942, Galaga usw.

      - Später möchtest du beim TFT (vor allem wenn du einen 16/9 Monitor hast) sicher den schwarzen Rand aussen mit nem Rahmen ein wenig hübscher machen und zwar für verschiedene Auflösungen, damit es immer richtig passt.

      - Achso... habe ich R-Type schon erwähnt? :D Es gibt spiele mit sehr seltenen Auflösungen, die einem hier und da echt zu schaffen machen.

      - Einige Linux Shellbefehle sollte man auch kennen, um den Bootscreen auszublenden usw.

      Hab Monate dran gesessen bis es war wie ich es wollte und bin mittlerweile recht zufrieden.

      Will dich nicht davon abbringen, nur auf viel Tüftelei vorbereiten ;) Liegt natürlich auch immer daran, wie anspruchsvoll man da selbst ist. Wenn man viel anpassen will muss man da ne Menge Zeit investieren.

      Man kann aber auch einfach Recalbox installieren und direkt losspielen. Das ist in 30min fertig.
    • Danke für die vielen und ausführlichen Antworten. Ich habe während der Woche nur wenig Zeit und Muße zum Antworten, mehrere Tage Pause sind also kein Anzeichen von Desinteresse. :)

      @BlakeOUT: Danke für den Tipp. Wie gesagt halte ich es für sehr unwahrscheinlich, dass ich diesen Weg gehen werde. Aber bevor ich Dinge erfahre, kann ich sie ja auch nicht in meine Überlegungen einbeziehen. Meines Wissens schneiden Baumärkte nur sehr grob zu (gerade, Kreis etc.) und nicht nach Schnittmuster. Oder irre ich mich da?

      @ErnieSHG: Warum hast Du diesen Eindruck? Vielleicht kann ich ja aus Deinen Bedenken lernen, dazu musst Du sie aber genauer beschreiben.

      @tom_sc: Tolle Dokumentation, ich werde sie auf jeden Fall als Informationsquelle nutzen. Welchen Bausatz hast du benutzt?

      Zu weiteren Deiner Punkte:
      • Der britische Bausatz hätte ein vorgefrästes T-Molding, was für mich eines der stärksten Argmente für ihn gegenüber dem deutschen Bausatz ist – der widerum hat bereits Türen, aber ich traue mir eher einen Tür-Umbau als T-Molding-Fräsen zu.
      • Verstellbare Füße plane ich auch, gegen Wackeln und zur Schonung meines Parkettbodens.
      • Vor der Verkabelung habe ich keine Scheu, nur vor jeglichen Holzarbeiten. ^^
      • Nein, nachträgliches Bemalen einer „falschen“ Grundierung ist kein Problem, nur halt ein zusätzlicher Arbeitsschritt, der beim Briten wegfällt. Das auch bei mir großflächig geplante Bekleben relativiert das natürlich, stimmt.
      @funkybunch: Ja, viele meiner Freunde sind entweder berufliche oder private Handwerker. Ein gelernter Tischler ist dabei (jetzt allerdings Programmierer) und ein Elektroinstallateur. Eine Werkstatt hat keiner zur Verfügung, aber notfalls gäbe es eine in einem nahen Jugendzentrum und in dem bereits erwähnten Hackerspace.

      Zum Thema Geld ist meine generelle Einstellung, dass ich arbeiten gehe, um meine Freizeit zu bereichern und mir unliebsame Arbeit abzunehmen. Daher habe ich einen Geschirrspüler und bringe mein Fahrrad zur Reparatur, obwohl ich abwaschen und Schrauben auch selber könnte. Ähnlich ist es mit diesem Projekt: Ich will es schon selbst machen (also kein Fertiggerät kaufen), weil dann „meins“ ist und ich mehr Einfluss auf seine Details nehmen kann. Aber es soll auch Spaß machen und nicht in eine zweite „Arbeit“ ausarten. Deshalb eher Bausatz als 100% DIY.

      Und manche Fehler muss man ggf. auch selbst machen. Ich nehme niemandem ein späteres „hab ich Dir doch gleich gesagt“ übel. :P

      Zu Deinen Punkten bezüglich des Pis:
      • Ich habe – wieder entgegen vieler Arcade-Puristen – nichts gegen Skalierung. Mit über 40 kommt man auch langsam in den Bereich, wo man das bald eh nicht mehr so genau erkennen kann. ;) Auf meinem Heim-PC (1920x1200 16:10) und Laptop (1920x1080 16:9) werden bislang alle MAME-Spiele für mich akzeptabel skaliert.
      • Abgesehen davon denke ich auch schon über einen 4:3-Monitor nach bzw. bevorzuge einen Bausatz, der einen Breitbild-Monitor hochkant erlaubt, genau wegen der Vertical Games. Was macht die Auflösung 1600x1200 erwähnenswert?
      • Ich benutze Linux seit mehr als zehn Jahren als Hauptsystem, insofern ist das kein Problem. 8) Als Frontend würde ich wie bereits auf PC + Laptop (und wie tom_sc) Attract-Mode (AM) mit dem Layout „Game Station HD“ nehmen wollen. Entsprechende Artworks, Videosnaps etc. habe ich ebenfalls schon. Mangels tiefergehender Beschäftigung mit diesem Teil des Projekts schwebt mir bislang eine Kombination aus Retropie und AM vor. Recalbox kannte ich noch nicht und werde es mir mal anschauen, danke!
      @alle:

      ArcadeWorldUK hat geantwortet. Sie warten ihrerseits auf die Lieferung der Bausätze und können keine Prognose abgeben. Ich habe mich erstmal für die Benachrichtigung per E-Mail eingetragen. Die Lieferung nach Deutschland kostet £68 + Vat. Damit lägen deren Kits bis auf eines immer noch unter dem deutschen, aber nicht soviel, dass das sofort den Ausschlag für meine Entscheidung gibt.

      Vom schmalsten britischen Kit gibt es dieses Unboxing-Video, das seinen Aufbau im Zeitraffer zeigt (leider bislang nur zur Hälfte). Das sieht schon sehr laientauglich aus. ;)

      Das war's erstmal wieder. Ich hoffe, ich habe nichts übersehen. Wenn doch, sagt einfach Beischeid.
    • Das Problem bei TFT Monitoren ist, dass diese eigentlich exakt für eine Auflösung gemacht sind. Ein Full HD Monitor hat also die Auflösung 1920*1080. Natürlich kann man auch andere akzeptieren, aber wie das aussieht muss man nicht groß erklären.

      Die alten Spiele haben Auflösungen von beispielsweise 320x240. Wäre natürlich schade, wenn das Bild nur klein in der Mitte wäre, also wird hoch skaliert. Bis hier in ist ja alles klar, aber jetzt fangen die Probleme an. Hochskalieren benötigt Zeit, dadurch Verzögerungen. Natürlich ist das im Millisekundenbereich, aber wenn man mal versucht Klavier mit einer Latenz von 50ms über eine Softwaresimulation zu spielen... das geht nicht gut :D

      Nächster Punkt ist, dass die Auflösung glatt verdoppelt werden sollte, damit nicht unschöne Kanten entstehen. In Retropie und auch Recalbox ist eine Funktion, die sich Pixelperfect nennt und das Bild passend und möglichst Bildschirmfüllend anzeigt. Ein wenig Rand bleibt da aber fast immer, da 1080 nicht glatt durch 240 teilbar ist. Bei 1200 passt es genau 5mal. Da verschiedene Spiele, aber auch andere Auflösungen als 240 (z.b. 384*224 bei CPS Systemen. Also viele Fighter, wie Street Fighter, Marvel vs. Capcom usw.) haben ist auch das nicht perfekt, aber allemal besser als ein normaler Full Hd Monitor. Die Alten Spiele sind alle im Verhältnis 4/3, warum also einen Breitbild Monitor Bei dem man links und rechts Platz Verschwendet? ;)

      Attractmode usw. hatte ich auch angetestet, bin aber am Ende bei der einfachen Emulationstation kleben geblieben. Reicht und läuft flüssig.

      Bei einer all-in-one Lösung muss man imme ein wenig mit Kompromissen leben, aber für das gröbste geht es.

      Auch ein CRT bringt Nachteile und ein wenig fummelei mit den Timings, aber alleine dadurch, dass ich keine Shader simulieren muss, bin ich damit am glücklichsten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von funkybunch ()

    • So sah meiner aus.

      Ich muss auch zugeben, dass ich Handwerklich total ungeschickt bin und daher nur die Planung gemacht habe. Mein Vater hat mich bei der Holzbearbeitung gut unterstützt.
      Wenn du einen Bekannten hast, der Handwerklich begabt ist, macht der das mit Links! Kosten ca. 100-150€. Habe meinen weiß lackiert, weil ich mich für stickerbomb entschieden habe.

      Ich habe so lange über alles nachgedacht und geplant... Man sieht aber meine ganzen Fehler. Coin und Starttaste vorne, was nervig ist wenn man das Bedienfeld mal raus nimmt, dann auf 16/9 Bildschirm, CRT passt nicht rein, zu schmal für ein Astro City Panel usw. daher hab ich da auch die Happ Buttons drin :(

      Naja... aus Fehlern lernt man. Daher hilft vermutlich nur loslegen, Fehler machen und dann nen besseren bauen.

      Daher hat 'ErnieSHG' nicht unrecht. Egal wie gut man plant. Man muss anfangen.
    • Hallo mal wieder,

      @ErnieSHG: Erneut muss ich da etwas nachhaken:
      • Inwiefern unterschätze ich das Projekt handwerklich?
      • Hast Du Deine Bauten ohne Planung begonnen?
      • Was sollte ich Deiner Meinung nach anschaffen?
      • Findest Du wirklich bislang zwei Wochen mit nur ein paar Stunden Zeit und Ruhe an einigen Tagen zu lange für die Planung eines solchen Projekts für einen kompletten Neuling?
      Ich frage aus ernsthafter Neugier, weil mir Deine Aussagen bislang zu vage sind, um sie für mich bewerten zu können. :huh:

      @funkybunch:

      An 4:3 dachte ich auch und fragte mich, ob Du in exakt 1600x1200 einen bestimmten Vorteil siehst, dem man z.B. mit 1920x1440 nicht hat. Inzwischen habe ich mich mal im Netz umgesehen und keine bezahlbaren TFTs mit 1920x1440 gefunden, so dass allein deshalb ein 1600er die naheliegendste Wahl zu sein scheint. Bei Breitbild-Monitoren bevorzuge ich seit jeher 1920x1200 (16:10) gegenüber den heute leider marktbeherrschenden 16:9-1080ern wegen des größeren vertikalen Bereichs.

      Bislang habe ich keine spürbare Latenz durch Skalierung oder Shader auf PC und Laptop gemerkt, das kann bei einem Raspi oder stromsparenden Klein-PC natürlich anders sein. Raspis kosten ja nicht die Welt und ich überlege, mir einfach mal einen 3b zu kaufen und mit RetroPie und/oder Recalbox herumspielen. Wie gesagt mag ich solche Frickelei. :) Es kann sein, dass mir am Ende ein Raspi nicht reicht, aber dann kann ich den immer noch in eine portable Arcade-Box verwandeln.

      Diesbezügliche Nebenfrage: Kann mir jemand einen guten Raspi-Händler und ggf. ein dortiges Produkt oder Bundle empfehlen?

      Attract Mode ist bislang perfekt für mich, bis auf seine gewisse Trägheit. Deshalb habe ich mir kürzlich drei ROM-Launcher-Addons für das Media-Center Kodi (ehemals XBMC) angeschaut. Diese sind zwar extrem flink und je nach Kodi-Skin auch recht hübsch, entsprechen aber in entscheidenden Punkten nicht der von mir gesuchten Optik oder Bedienung und sind entgegen anderen MAME-Frontends wie AM kaum anpassbar. Als nächstes will ich mir RetroArch und Emulation Station anschauen, entweder auf meinem Linux oder dem oben erwähnten Raspi.

      Dein Cab entspricht weitgehend dem, was ich mir vorstelle, insbesondere die runden Kanten. Die insbesondere bei Nachbauten ebenfalls häufig anzutreffenden harten Knicke im Rahmen mag ich nicht so. Die Coin- und Starttasten finde ich ebenfalls besser oben bei den übrigen Buttons. Außerdem hätte ich gerne noch zwei Flippertasten an den Seiten des Cabs. Zu meinen Handwerkerfreunden fehlt wie gesagt eine Werkstatt, die zwei erwähnten Vereinswerkstätten müsste ich erstmal hinsichtlich der Nutzungsbedingungen sondieren, sie hätten aber definitiv Nachteile gegenüber einer eigenen.

      Deine Idee eines nächsten besseren Cabs ist nichts für mich. Ich will kein neues Hobby des Cab-Bauens starten, ich will ein Cab bauen und dabei mögliche Fehler und Fehlentscheidungen durch genügend Planung und Geduld soweit minimieren, dass ich entweder mit Ihnen leben oder sie im Nachhinein noch ausbessern kann.

      Letztlich ist dieser Thread ja bereits ein Anfang, meine Tests der Software und eventuell bald Hardware (Raspi) ein weiterer. Derweil warte ich nebenbei, ob der britische Bausatz in absehbarer wieder lieferbar wird, da er mir bislang einen Tick besser gefällt als der deutsche. Ich bin auch nicht in Eile, weil ich für das tatsächliche Bauen sowieso erst in meinem Urlaub im Dezember Zeit habe.

      Insofern bin ich weiterhin für jegliche Anregungen und aussagekräfige Kritik offen und dankbar.

      Schönen Restsonntag Euch allen
      Clyde
    • 1920x1440 geht genau so, ist aber teurer.

      Latenz für Skalierung ist minimal, aber es summiert sich alles. Erst wird etwas simuliert, dann kommt vielleicht noch ein Shader zum Einsatz, dann wird etwas hochskaliert, LCD Monitore haben dann auch noch ein paar ms usw. Wenn man das nicht merkt ist es ok.

      Beim Pi auf jeden Fall den neuesten nehmen und keinen alten. Das war in Sachen Geschwindigkeit echt der Horror. Die bekommt man ja überall ob bei Amazon, Reichelt, Pollin, Conrad Elektronik...

      Wichtig ist ein ordentliches Netzteil (kein Handynetzteil). Nimm am besten das Originale für 12€. Damit hast du keine Probleme. Wenn man viele USB Geräte anschließen will auf jeden Fall einen Hub mit externer Stromversorgung nutzen. Wenn du keine speziellen Erweiterungen nutzt ist das Original Gehäuse auch zu empfehlen.

      Kein Ahnung was manche Leute bei YouTube so hochladen, aber mein Pi 3 geht bei Attractmode total in die Knie.

      Ich würde die einfache Emulationstation nutzen und die Hardwareunterstützung für den Videopreview. Dann hat man zwar Probleme mit Transparenzebenen der Themes, aber Videos werden flüssig abgespielt. Kodi war das nächste, was ich direkt deaktiviert habe. Mir ist wichtiger, dass es rund läuft anstatt viele, lustige Effekte im Frontend.

      Auch das mit den Flippertasten... nette Idee, wollte ich auch machen und habe noch 2 Flippertaster hier rumliegen... Ich spiele selten Flipper und wenn, dann sicher nicht auf dem Pi. Flipper á la Microsoft Space Cadet machen keinen Spaß. Selbst diese „virtuellen Flipper“, wo man beim liegenden Monitor den Eindruck hat es wäre 3d (so wie diese 3D Straßenmalerei) sind nicht gerade ein Brüller.

      Bevor du viel Arbeit mit einer großen Holzkiste hast (mit der du später evtl. unglücklich bist und die Platz wegnimmt), würde ich einfach einen Pi samt Originalgehäuse+Netzteil holen und ein einfaches Gamepad zum Testen. Wenn du übermorgen damit anfängt den zu konfigurieren und hier und da ein wenig was zu verstellen, wird der bis Ende Dezember immer noch nicht so sein, wie du dir das vorstellst. ;) Fängt mit dem Bootscreen an und hört frühestens mit einer perfekten Ausgabe für jedes Spiel, ohne Ruckler auf.

      Ist nicht böse gemeint, aber ich habe genau dasselbe erlebt :D
    • ich verstehe nicht, wie man 10.000 wörter bla bla verfassen kann ohne das irgendetwas konkretes dabei herumkommt - es hieß es sei kaum bis kein handwerkliches geschick vorhanden - ergo vergiss es - es müssen immer löcher gebohrt werden, sachen verleimt und verschraubt werden, lackieren, folien aufkleben, hardware einbauen, kabel konfektionieren, etc etc

      was willst du denn noch wissen ? fang an oder frag jmd ob er dir das dingen baut - es wurde nun wirklich alles gesagt - zusätzlich weißt du nicht was du willst noch weiß das irgendjmd anderes

      planung:
      -was will ich spielen (DAS IST DAS ALLERWICHTIGSTE!)
      -crt oder tft
      -umbau, neubau oder kit
      -kann ich das handwerklich umsetzen oder bezahlen
      -habe ich die passenden werkzeuge

      FANG AN ! :thumbup:
    • Hilfestellung Raspberry Pi - TFT - Cab:

      Hardware:
      TFT Größe und Hersteller nach Wahl und Cab
      Raspberry Pi 3 mit Kühlkörpern
      Micro SD Karte Kapazität nach Gusto
      Strikedevice - Amazon Zero Delay Encoder suchen
      12 Volt Audio Verstärker (Lepai)
      Lautsprecher (Einbaulautsprecher aus dem KFZ Bereich oder so)
      Netzteil für Pi / Verstärker / LED Leiste / evtl. beleuchtete Buttons (Meanwell RD65A)
      12 Volt LED Leiste
      Buttons und Joysticks nach Gusto
      Cab Bausatz
      T-Molding
      HDMI Kabel, Lautsprecherkabel, MicroUSB Kabel, Klinkenkabel 3,5mm auf 3,5mm, PCB Füße, Kaltgeräteeinbaubuchse, Kabelbinder, Klebesockel, uvw
    • Hallo Leute,

      es gibt mich noch und ich habe sogar etwas neues zu vermelden. :)

      funkybunch schrieb:

      Beim Pi auf jeden Fall den neuesten nehmen und keinen alten. Das war in Sachen Geschwindigkeit echt der Horror. Die bekommt man ja überall ob bei Amazon, Reichelt, Pollin, Conrad Elektronik...
      Ich habe mir letzte Woche einen Raspi 3b nebst Original-Netzteil und 16GB-Karte mit NOOBS gekauft und mache gerade die ersten Erfahrungen mit Raspbian und Retrobox. Heute kaufe ich mir noch eine weitere MicroSD-Karte für Retropie. Vielen Dank für Deine diesbezüglichen Tipps.

      Mit dem Einrichten von Emulatoren und Frontends habe ich durch MAME auf PC und Laptop jahrelange Erfahrung und weiß, wie leicht man sich darin verlieren kann. ;) Ich werde erstmal ein laufendes System einrichten und dann ggf. nach und nach an meine optischen Vorstellungen anpassen, nicht umgekehrt.

      ErnieSHG schrieb:

      ich verstehe nicht, wie man 10.000 wörter bla bla verfassen kann ohne das irgendetwas konkretes dabei herumkommt - es hieß es sei kaum bis kein handwerkliches geschick vorhanden - ergo vergiss es - es müssen immer löcher gebohrt werden, sachen verleimt und verschraubt werden, lackieren, folien aufkleben, hardware einbauen, kabel konfektionieren, etc etc
      Kein Problem, jeder geht anders an so ein Projekt heran. Ich verstehe umgekehrt Deine Ungeduld nicht, aber das ändert nichts an meinem Interesse an Deinen Erfahrungen.

      Den Umfang meiner Handwerkerlust und -fähigkeit habe ich ja schon weiter oben beschrieben. Im Prinzip ist alles okay, das keine größere Holzbearbeitung oder eine Werkstatt erfordert – die erwähnten Freunde und Werkstätten würde ich gerne nur im Notfall in Anspruch nehmen. Der Rest ist ein Spektrum von „kein Problem“ (Bohren, Verkabeln) bis „meeeh, wenn's denn sein muss …“ (Leimen, Lackieren) :)

      Immerhin scheint sich eine Entscheidung über den Bausatz abzuzeichnen. Da der britische auf absehbare Zeit nicht lieferbar zu sein scheint und ich eh eine Bestellung in Deutschland bevorzuge, sieht es sehr nach dem deutschen aus. Ich rechne mit (m)einer endgültigen Entscheidung bis Mitte November. :D

      Dazu eine Frage (an alle hier): Wie schwierig ist es, eine Nut für das T-Molding selbst zu fräsen und was braucht man dafür? Denn die fehlt dem deutschen Bausatz ja leider. :/

      Teufeltier1977 schrieb:

      Lass dich nicht Ärgern und mach dein Ding.
      Danke, lass ich nicht. :) Wie gesagt tickt jeder anders und man kann sich gerade online auch sehr schnell falsch verstehen. Im Zweifelsfall frage ich einfach nach. Insgesamt finde ich Euer Forum bislang super freundlich.

      Jetzt stürze ich mich erstmal in den mit Erledigungen vollgepackten Brückentag. Eine schöne Zeit Euch allen.
    • also das argument platz und stromverbrauch . so ne 20 zoll röhre zieht jetzt auch nicht die unmenge mehr strom als nen 20 zoll tft. wieviel stunden läuft das gerät denn so im jahr ? drehste halt die heizung mal ne woche um ein grad runter , dann haste das geld wieder drin . dann zur grösse . welchen sinn macht es nen cab zu kaufen was crt bauform hat um dann nen tft einzubauen ? eines der wenigen pro tft argumente ist doch die geringe tiefe. das negiere ich doch wenn vermeidbar nicht durch sinnfreie cabform ? und was sollen diese beschissenen mehrteilig zersägten fullsize cabs ? nur weil es verpackungsmässig günstiger ist will ich doch klein puzzle cab haben . warum kaufst du dir nix fertiges oder frickelst ne universalshell selber um ? hört sich für mich wieder alles nach viel geld aus dem fenster schmeissen und am ende kommt scheisse bei raus an . die welt ist voll mit schäbbelskisten wo die leute zeit und viel geld investieren und der mist hinterher auf der kippe oder fürn fünfziger bei ebay landet . würde dir empfehlen fahr mal bei leuten vorbei und spiele mal dies und das zur probe damit licht ins dunkel kommt .


      ps. sich vorher zeit für die planung zu nehmen bevor man irgendeinen unsinn kauft halte ich übrigens nicht für verkehrt.


      wenn schon kein plan , werkzeug , talent , auto , platz und wassweissich vorhanden ist sollte wenigstens geld vorhanden sein . dann kann man ggfls nen cab vom schreiner machen lassen oder sich was fertiges kaufen . andernfalls empfehle ich eher nen anderes hobby .. boccia spielen zb. oder die tauben im park füttern wären alternativen die wenig kosten und einem nicht viel abverlangen . sorry , aber jeder zweite " ich baue mir irgendwas " fred liest sich da gleich und jeder zweite endet dann auch irgendwann im nirwana oder der hall of shame . memo an mich : eigentlich hatte ich vor auf ich baue mir nen mame retrocab mit 16:9 tv , pandoras und pis gar nicht mehr zu antworten . ist schlecht für meinen blutdruck .
      yar mumma brought me here !
    • Dazu eine Frage (an alle hier): Wie schwierig ist es, eine Nut für das T-Molding selbst zu fräsen und was braucht man dafür? Denn die fehlt dem deutschen Bausatz ja leider.“

      erstmal den Bausatz, damit Du die Wandstärke ausmessen und passendes T-Molding bestellen kannst - dann je nach Stegbreite des T-Moldings einen passenden Schlitzfräser und eine Oberfräse
    • Clyde schrieb:

      Dazu eine Frage (an alle hier): Wie schwierig ist es, eine Nut für das T-Molding selbst zu fräsen und was braucht man dafür? Denn die fehlt dem deutschen Bausatz ja leider. :/
      Nicht schwer. Nur teuer. Wie teuer hängt davon ab was Du schon hast, Du braucht eine Oberfräse und einen Schlitzfräser. Die Fräser werden teilweise in zwei Teilen verkauft, die "Scheibe" und die Spindel, also nicht nur eins von beiden bestellen.

      Andererseits: wenn leimen und lackieren schon "wenn es sein muss" ist dann ist mit ner Oberfräse einen Schlitz fräsen ein totales no go - das macht Dreck ohne Ende wenn Du MDF fräst (feiner Staub) das solltest Du in einer Werkstatt machen, im Wohnzimmer wirst Du da nicht glücklich.

      Alternativ kannst Du auch überhaupt kein T-Molding hin machen, das hat man früher nur gebraucht weil es Spanplatten waren. Der Bausatz ist MDF, da kannst Du die Kanten auch einfach so lassen. Mein Selbstbau hat auch kein T-Molding, ich hab die Kante einfach lackiert. Das müsstest Du bei Deinem Bausatz auch machen wenn ich mir die Bilder so anschaue. Wenn Du das rollst geht das zur Not auch ohne Werkstatt im Wohnzimmer.

      Edit: ich stimme Apfelanni zu: eines der wenigen pro tft argumente ist doch die geringe tiefe, und mit dem Bausatz verschenkst Du das mit der geringen Tiefe. Du meintest ja selbst Platz sei ein Problem, ich zitiert hier nochmal die Maße:
      * Höhe: 172 cm
      * Tiefe: ca. 57 cm
      * Breite: ca. 59,6 cm mit Außenwand

      Bastel mal ein 1:1 Pappmodell aus Karton, passt das vom Platz her überhaupt an die Stelle wo es hinsoll? Und denk dran: das Ding hat ein Schranktür, die sollte auch noch aufgehen ohne das Du drüber steigen musst.

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von hugo_ausdemwald ()

    • Ich mal wieder. :) Diesmal mit mehr Quotes aus Zeitgründen und wegen direkterer Antworten.

      ApfelAnni schrieb:

      also das argument platz und stromverbrauch . so ne 20 zoll röhre zieht jetzt auch nicht die unmenge mehr strom als nen 20 zoll tft. wieviel stunden läuft das gerät denn so im jahr ? drehste halt die heizung mal ne woche um ein grad runter , dann haste das geld wieder drin .
      Woher stammt Deine Einschätzung des Stromverbrauchs? Nach meiner Recherche verbrauchen TFTs ca. zwei bis dreimal soviel wie CRTs, Tendenz steigend. Außerdem stelle ich meine Monitore generell relativ dunkel ein, was laut Toms Hardware bei TFTs viel bringt, bei CRT kaum etwas. Bei mir dürfte der Unterschied also deutlich höher sein.

      Das Cab soll schon relativ häufig laufen. Praktisch immer, wenn ich Besuch habe, wenn ich selbst spielen will oder mir nach Arcade-Feeling im Wohnzimmer ist. :)

      Bei der Heizung ist nicht mehr viel rauszuholen, da ich dort genauso auf Energiesparen achte wie beim Hardware-Kauf. Außerdem kommt man sehr schnell bei 0°C an, wenn man für jeden Stromfresser in der Wohnung die Heizung um ein Grad runter dreht, anstatt auf stromsparende Geräte zu achten.

      ApfelAnni schrieb:

      dann zur grösse . welchen sinn macht es nen cab zu kaufen was crt bauform hat um dann nen tft einzubauen ? eines der wenigen pro tft argumente ist doch die geringe tiefe. das negiere ich doch wenn vermeidbar nicht durch sinnfreie cabform ? und was sollen diese beschissenen mehrteilig zersägten fullsize cabs ? nur weil es verpackungsmässig günstiger ist will ich doch klein puzzle cab haben . warum kaufst du dir nix fertiges oder frickelst ne universalshell selber um ?
      Verstehe ich Dich falsch, oder argumentierst Du hier einerseits gegen große Cabs für TFTs und rätst mir dann zu großen Cabs? Zur Cab-Größe sage ich weiter unten noch etwas.

      ApfelAnni schrieb:

      würde dir empfehlen fahr mal bei leuten vorbei und spiele mal dies und das zur probe damit licht ins dunkel kommt .
      Was genau sollte ich mir über meine jahrzehntelange Historie als Arcade-Spieler hinaus anschauen? Andere Selbstbauten oder …?

      ApfelAnni schrieb:

      wenn schon kein plan , werkzeug , talent , auto , platz und wassweissich vorhanden ist sollte wenigstens geld vorhanden sein . dann kann man ggfls nen cab vom schreiner machen lassen oder sich was fertiges kaufen . andernfalls empfehle ich eher nen anderes hobby .. boccia spielen zb. oder die tauben im park füttern wären alternativen die wenig kosten und einem nicht viel abverlangen . sorry , aber jeder zweite " ich baue mir irgendwas " fred liest sich da gleich und jeder zweite endet dann auch irgendwann im nirwana oder der hall of shame . memo an mich : eigentlich hatte ich vor auf ich baue mir nen mame retrocab mit 16:9 tv , pandoras und pis gar nicht mehr zu antworten . ist schlecht für meinen blutdruck .
      Ja, merke ich schon. Da kann ich Dir leider nicht helfen, außer zu Ruhe und Gelassenheit zu raten. Warum ich das Cab selbst bauen will, hatte ich schon weiter oben geschrieben. Peace. :pro:

      T-Molding und Cab-Größe:

      ErnieSHG schrieb:

      erstmal den Bausatz, damit Du die Wandstärke ausmessen und passendes T-Molding bestellen kannst - dann je nach Stegbreite des T-Moldings einen passenden Schlitzfräser und eine Oberfräse

      hugo_ausdemwald schrieb:

      Nicht schwer. Nur teuer. Wie teuer hängt davon ab was Du schon hast, Du braucht eine Oberfräse und einen Schlitzfräser. Die Fräser werden teilweise in zwei Teilen verkauft, die "Scheibe" und die Spindel, also nicht nur eins von beiden bestellen.
      Andererseits: wenn leimen und lackieren schon "wenn es sein muss" ist dann ist mit ner Oberfräse einen Schlitz fräsen ein totales no go - das macht Dreck ohne Ende wenn Du MDF fräst (feiner Staub) das solltest Du in einer Werkstatt machen, im Wohnzimmer wirst Du da nicht glücklich.
      Danke Euch beiden für die Hinweise. Ich werde dann erstmal den Bausatz abwarten und entscheiden, ob der m.E. überhaupt ein T-Molding braucht.

      hugo_ausdemwald schrieb:

      Edit: ich stimme Apfelanni zu: eines der wenigen pro tft argumente ist doch die geringe tiefe, und mit dem Bausatz verschenkst Du das mit der geringen Tiefe. Du meintest ja selbst Platz sei ein Problem, ich zitiert hier nochmal die Maße:
      * Höhe: 172 cm
      * Tiefe: ca. 57 cm
      * Breite: ca. 59,6 cm mit Außenwand

      Bastel mal ein 1:1 Pappmodell aus Karton, passt das vom Platz her überhaupt an die Stelle wo es hinsoll? Und denk dran: das Ding hat ein Schranktür, die sollte auch noch aufgehen ohne das Du drüber steigen musst.
      Danke für den Tipp, das hatte ich eh vor (und sollte es endlich mal machen). Die Tiefe ist leider auch ein Nachteil der ansonsten sehr schönen englischen Cabs – bis auf das schmalste, bei dem mir aber das übertrieben nach vorne gezogene Marquee nicht gefällt. Der deutsche Bausatz vereint m.E. eine geringere Tiefe mit einer immer noch vergleichbaren Optik mit Original-Cabs und Stauraum für Zubehör. Schaut Euch mal die Kundenbilder auf arcade4you.de/projektebeispiele/ (unteres Drittel der Seite) oder das letzte Produktfoto auf der Shopseite an. Ich bezweifle, dass da ein CRT hineinpasst. In die geplante Ecke meines Wohnzimmers passen 57cm gerade noch hinein, ohne störend in den Raum hineinzuragen. Und die Balkontür der Wand daneben geht auch noch gefahrlos auf. :thumbsup:

      Ansonsten gehörte meine für dieses Hobby freie Zeit der letzten Woche meinem neuen Raspberry Pi und Retropie, von denen (und ihrer Community) ich ziemlich begeistert bin.

      Stay tuned
      Clyde
    • Neu

      Der Bausatz ist am Freitag angekommen. :thumbsup: Erster Eindruck: Sehr sicher verpackt und gut verarbeitet. Hier zwei Fotos: imgur.com/a/s3Hd0

      Außerdem habe ich gestern einen 21,3"-TFT mit 1600x1200 Pixeln für 59€ bei einem Händler für generalüberholte Gebrauchtware bestellt, einen NEC LCD2170NX. Der wurde seinerzeit recht positiv getestet: prad.de/new/monitore/test-nec-multisync-lcd2170nx-bk.html

      Als nächstes will ich die Bauteile schwarz lackieren. Könnt Ihr mir dazu Tipps geben?