Emulatorstation im NES-Gewand

    • Emulatorstation im NES-Gewand

      Hallo Liebe Leute,


      gerade war ich etwas am Zögern wo ich mein Projekt jetzt posten solle. Ein Cab ist es ja nicht, eine Konsole aber auch nicht wirklich, also eben doch hier...

      Los ging es mit dem Projekt geistig eigentlich bereits Anfang des Jahres, als ein Freund mir begeistert von dem bald kommenden Mini-NES erzählt hatte. 60€ klingt ja auch erst mal verlockend, Design ist nett und Super Mario sowieso. Irgendwie fand ich es dann aber doch etwas popelig klein und dann noch die Tatsache, dass es ja alles nur NES und keine SNES-Spiele sind. Die NES-Titel sind mir eigentlich dann doch etwas zu "Retro".


      Mit einem Raspberry kann man ja für das gleiche Geld noch weitere Systeme und Spiele emulieren. Was fehlt ist ein passendes Frontend und Gehäuse.


      Kurz geggogelt, natürlich gibt es ein passende Frontend längst und das auch noch völlig idiotensicher als fertiges Image mit allen Emulatoren und Treibern für die unterschiedlichsten Controller. RetroPie: https://retropie.org.uk/ Ihr kennt es sicher....


      Was also noch fehlt ist das Gehäuse... Entweder ein NES oder ein SNES. Mein SNES habe ich zwar noch, wollte ihn aber dafür nicht schlachten. Also ging es auf die Suche nach einem brauchbaren Gehäuse für wenig Geld. Ich kann euch sagen, das ist gar nicht so einfach!


      Samstag war es dann endlich soweit, ich habe ein NES ersteigert (leider für gar nicht so wenig Geld...) und damit hat das Projekt Fahrt aufgenommen.


      Das hieß also einen Raspberry Pi 3 rausgekramt, Raspbian mit RetroPie installiert und fleißig getestet. Xbox 360 Gamepad und auch mein USB-Adapter für SNES-Pads funktionieren einwandfrei. Sind sie einmal konfiguriert kann man sie Problemlos abstecken und später wieder anstecken. Super Sache!


      Mit Standardtakt laufen NES, SNES, PC-Engine und PS1 Spiele sehr gut. N64 leider nicht ganz so dolle. Hier müsste ich mal noch schauen, was man da noch rausholen kann.


      Auch meine Ursprüngliche Überlegung ein Mini-ITX-Board in den NES zu verpflanzen kommt da wieder ins Spiel. Dann könnte man natürlich auch GC, PS2 und WII-Spiele spielen. Dann nähere ich mich aber sicher schnell wieder den 250 - 300€ für das Projekt...


      Jetzt ist aber erst mal das Gehäuse dran:





      Wie man sieht hat der NES auf der rechten Seite seine Cinch-Ausgänge für Bild und Ton. Da diese nicht mehr benötigt werden, werde ich das Gehäuse hier cleanen. Ich vermute stark dass der NES aus ABS ist, falls ja werde ich einfach ein Stück ABS einschweißen und verspachteln. Das Gleiche wird an den Anschlüssen an der Rückseite gemacht. Hier soll Später nur noch eine C8-Eurobuchse für den Strom, eine HDMI-Buchse und eventuell eine RJ45 Buchse zu sehen sein. USB möchte ich über die originalen Controllerbuchsen nach außen führen und mir ein entsprechendes Adapterkabel bauen.


      Eventuell auch zwei weitere Buchsen hinter den Cartridgeslot-Deckel, oder das so beibehalten und eine Cartridge als Blutooth-Tastatur umfunktionieren. Habe ich auf Youtube gesehen und fand ich klasse, leider finde ich keine so kleine Tastatur. Irgendwer eine Idee? Auch was die Farben des SNES angeht bräuchte ich Hilfe...Hat jemand zufällig eine RAL-Karte und ein NES und könnte mal vergleichen? Ein weiteres Problem ist der Schriftzug. Wie könnte man den nach einer Neulackierung wieder anbringen? Jemand Erfahrung mit sowas? https://www.amazon.de/dp/B007XVXOHK/ref=wl_it_dp_o_pC_nS_ttl?_encoding=UTF8&colid=2B6KRDS78WWNH&coliid=IHP2GVERI4O25


      Grüße


      Sebastian
    • Super Vorhaben! Halte uns mal auf dem Laufenden. Die Idee den NES zu nehmen gefällt mir! Den Mini NES hatte ich auch gesehen, aber leider wie du schon sagst nur auf NES ausgelegt.
      Was die Software-Lösung angeht bin ich auch sehr an deinen Erfahrungen interessiert. Ich überlege mir eine Emu-Station in Form eines Bartops zu bauen und bin über die Software noch am überlegen. Ich suche eigentlich "nur" eine Plug and Play Lösung. Woran liegt es, dass N64 nicht wirklich gut läuft?

      Leider habe ich keine RAL-Karte. Aber könntest du den Deckel nicht folieren oder für den Schriftzug ev. einen Aufkleber verwenden. Aber mit einer Klebefolie für den ganzen Deckel könnte es vielleicht was werden. Oder zweiteilig, damit du nicht um die Kante ziehen musst.

      Ist zwar der SNES, aber vielleicht hilfreich:
      supernes.de/forum/index.php/Th…RAL-Code-Grauton-gesucht/

      de.wikipedia.org/wiki/RAL-Farbe

      Im Baumarkt kannst du dir doch auch die Farbe erstellen lassen. Dann brauchst du nicht mit RAL-Farbtönen suchen.

      Viel Erfolg.
      Gruß
      Robin
    • Hallo Robin,

      danke für dein Tip! RAL möchte ich eigentlich nutzen, da da auf jeden Fall farben dabei sind die ziemlich gut passen und man auf Ebay gute Dosen mit mattem Lack für wenig Geld bekommt. Irgendwo habe ich ja auch eine RAL Karte liegen, die Frage ist nur wo...

      Retropie ist absolut Plug und Play! Einfach das komplette Raspbian Image von der RetroP?ie-Seite auf eine SD-Karte kopieren und in den Raspi stecken. Anschlißend kann man über die IP auf den Raspi zugreifen und Roms draufkopieren. Super gemacht!

      Warum N64 Spiele nicht so dolle laufen kann ich mir eigentlich auch nicht so recht erklären, immerhin liefen die schon 2002 auf der ersten Xbox hervorragend. Wenn ich jetzt mutmaßen soll, würde ich behaupten, dass die ARM-Architektur ungeeigent ist den N64 zu emulieren...

      Es ist jetzt auch nicht so, dass es garnicht laufen würde. Mariokart ging ziemlich konstant mit 60 FPS, allerdings nur in 320x240. Wenn es dich interessiert kann ich mal ein Video machen und auch andere Spiele Testen!

      Heute Morgen kam dann übrigens das NES. Die Verpackung war ebaytypisch erstklassig. Seht am besten selbst:





      Das NES war komplett ohne irgendwelche Polsterung in einem Schuhkarton verpackt



      Natürlich blieb das nicht ohne Folgen:








      Da der Allgemeinzustand aber sowieso eine Neulackierung unumgänglich machte eigentlich nicht so schlimm.





      Die Abdeckung am Boden fehlte auch...


      Jetzt konnte ich auch ohne schlechtes Gewissen größere Umbauten am Gehäuse durchführen.


      Also in den Keller mit dem Ding und nochmals Inspiziert. Zumindest an der Klappe ist nichts abgebrochen...








      Hier sieht man alle Anschlüsse des NES. Im Jahr 2016 alle ziemlich unbrauchbar und warum eigentlich an der Seite???








      Der Blick ins Gehäuse offenbarte, dass ich sogar mit dem Raspberry ein Platzbroblem bekommen würde, wenn ich die Cartridge-Mechanik beibehalten wollte. Da ich das auf jeden Fall wollte, musste die Vertiefung am Boden weg!
      In der Hoffnung dass das dem Gehäuse nicht völlig die Stabilität nimmt, trennte ich also mit einem Dremel alles raus was störte. Anschließend wurde mit einem Lötkolben das ausgetrennte Stück wieder eingeschmolzen. Versuche mit etwas alten Reststücken ergaben dann auch dass es tatsächlich ABS ist.





      Weiter ging es mit den Anschlüssen an der Seite. Diese wurden mit einem Stück aus dem Boden verschlossen und das Loch am Boden dann mit einem alten Stück ABS. Es lebe das Thermoplast!








      Kurze Anprobe...





      Uuuund innen grob geschliffen. Mehr werde ich hier vermutlich nicht schleifen um dem Ganzen nicht die Stabilität zu nehmen. So hält es sehr gut!








      Außen wurde natürlich richtig geschliffen. Alle Vertiefungen werden morgen mit Softspachtel aufgefüllt und beigeschliffen.





      Hier noch ein Bild der Anschlüsse auf der Rückseite. Ich habe die Aussparung für Anschlüsse um ca 1/3 vergrößert und die alten Löcher verschlossen. Morgen werden neue Löcher für Strom, HDMI, RJ45 und einem Schalter gemacht.


      Soweit zum aktuellen Stand...
    • Bin momentan am Spachteln und am Schleifen... Meint größerer Ausschnitt für die Anschlüsse ist natürlich nicht ganz so einfach umzusetzen. Da werde ich noch ein paar Runden Spachteln müssen bis das zufriedenstellend ist.





      Ich hasse Ecken zu schleifen... Ist ja aber auch die erste Runde...





      ...











      Selbst mit dem Raspberry wird es ganz schön eng im Gehäuse, da der Cartridgeslot wirklich viel Platz wegnimmt. Dazu ist noch das HDMI-Kabel ziemlich unflexibel.


      Eigentlich wollte ich den Cartridge-Slot ja nur für die Fernbedienung erhalten. Mir kam jetzt aber die Idee für jedes System eine Cartridge zu nutzen. Soll heißen, dass ich in eine originale Cartridge einen USB-Stick einbaue und den elektrisch über die Kontakte der Cartridge nach außen führe.Ist witzig und hat sogar noch einen Vorteil: Die Savegames werden dann direkt auf der Cartridge gespeichert. Sollte sich die SD-Karte also man zerschießen, oder ich will auf eine neue Version undaten, bleiben meine Savegames erhalten.
    • Solch Projekt hatte einer schon mal gemacht, da wo es noch kein Rasberry PI gab. Der hatte ein Itx Mainbord eingebaut - vom Platz ging das aber auch noch. Denke auch dran, dass bei dem Rasp-PI Emu-Kram vieles "getürkt" ist. Bei solch großen Gehäuse würde ich eine PC Lösung vorziehen, weil halt die Emus einfach besser laufen. Ach ja, wenn du was an bedruckten Klebefolien brauchst, dann einfach bei mir melden.

      Bin mal gespannt wie es weiter geht :)

    • Was die Folien angeht werde ich auf dich zukommen, brauche dann auf jeden Fall ein paar für die Cartridges! Machst du eigentlich auch Maskierfolien für den Schriftzug, bzw wie würdest du das angehen, dass das später gut aussieht?

      Mini-ITX geht sicher irgendwie, dann aber vermutlich ohne die Mechanik für die Cartridges und eben auch deutlich teurer. Ich schaue erstmal wie weit ich mit dem Raspberry komme. Der Pi3 hat ja jetzt schon deutlich mehr Leistung als der 1er. SNES und NES laufen wirklich sehr gut, da habe ich jetzt schon einige Stunden gespielt. Den Rest werde ich heute mal ausprobieren, auch den Raspberry etwas zu übertakten.
      Meine Hoffnung ist ja auch, dass im Februar die V4 des Raspberrys vorgestellt wird und das dann wieder so ein Leistungssprung wird wie von V2 auf V3.



      Gruß Sebastian
    • Weiter geht's:




      Mein erweitertes Anschlussfeld bietet Platz für HDMI, LAN, Strom und einen Schalter um das Gerät komplett vom Strom zu trennen.





      Grundierung ist mal drauf, man sieht aber, dass ich da nochmal ran muss. Eventuell werde ich die Strombuchse mit dem Gehäuse verspachteln.


      Zuerst aber mal zu den Innereien meines NES:





      Um die Platzverhältnisse besser einschätzen zu können wollte ich mal alles ins Gehäuse packten. Das ist das Ergebnis. Der Raspberry ist übrigens auf originalen Befestigungspunkten des Mainbords verschraubt, die ich wieder "eingeschmolzen" habe. Netzteil muss auf jeden Fall da nach links und wird natürlich noch VDE-Konform (oder zumindest etwas sicherer) angeschlossen. Das ist jetzt mal nur für den Versuch. Auch die Anschlüsse sollen später geschraubt und nicht per Heißkleber befestigt werden.


      Dann habe ich mich mal noch um die Schalter an der Front gekümmert. Der Einschalter wurde zum Taster umfunktioniert, die LED hat einen Vorwiderstand bekommen. Zusätzlich wurden noch Pullup-Widerstände eingelötet, um die Taster später am Raspberry nutzen zu können. Ein Taster wird zum Starten und Herunterfahren, mit dem anderen soll man das Spiel verlassen können. Darum kümmere ich mich jetzt gleich mal.
    • Gestern Abend habe ich die Taster zum Laufen bekommen. Softwaremäßig war das jetzt mit Abstand der schwierigste Teil, da sowas beim Raspberry eigentlich gar nicht vorgesehen ist. Der Taster wird an die GPIO Pins angeschlossen. Wenn er gedrückt wird, wird der Konsolenbefehl "shutdown now" gesendet und damit den Raspberry ordnungsgemäß heruntergefahren. Drückt man ihn erneut fährt der Raspberry wieder hoch. Eben so wie an eine normalen PC... Einfach vom Strom Trennen mag der Raspberry gar nicht, da zerschießt man sich ganz schnell mal die SD-Karte. Die LED an der Front ist jetzt übrigens an sobald das Betriebssystem läuft. Vielleicht werde ich sie durch eine Duo-Led ersetzen, damit sie auch im Standby leuchtet.


      Dann habe ich noch etwas die Emulatoreinstelllungen laut einer Internetquelle angepasst um das Inputlag zu minimieren, das Ergebnis ist wirklich sehr gut. Selbst mit dem Bluetooth-Controller ist so gut wie kein Inputlag zu spüren. Und nochmals: Wenn jemand ein Gamepad für Retro-Spiele sucht: Kaufen, kaufen, kaufen, das ding ist hervorragend!


      Heute mache ich mich mal an meinen Cardridge-Usb-Mod.
    • Das ist 2K Softspachtel aus dem KFZ-Bereich. Ist für solche kleineren Arbeiten mit hohen Anforderungen an die Oberfläche sehr gut geeignet. Du kannst durch Zugabe von Verdünnung die Konsitanz beeinflussen und durch den Härter bereits nach 20-30 min schleifen. Zusätzlich bleibt es leicht flexibel, haftet auf fast allen Untergründen und lässt sich gut schleifen.

      Für gröbere Reperaturen ist übrigens Glasfaserspachtel super. Wenn mal eine Ecke an einem Cab fehlt kann man die damit locker wieder hinspachteln. Anschließend grob schleifen und dann mit Softspachteln drüber.

      Gibt's beides sehr günstig und in guter Qualität bei EBay. Bloß nicht im Baumarkt kaufen! Zusätzlich empfehle ich noch Kunststoff-Einwegspachteln, da man das Zeug kaum von der Spachtel abbekommt. Und immer an die PSA denken. Das klebt wie Hölle an den Fingern und macht ohne Mundschutz ziemlich "fröhlich"...
    • Neu

      Beim NES gehts endlich weiter. Gestern habe ich mal noch ein paar schichten Spachtel aufgetragen und am I/O Panel weitergearbeitet. Das kostet mich den letzten Nerv. Ohne 3-Drucker wird es nicht besser und bleibt jetzt erst mal so.

      Dann ging es an den Lack, mein Lieblingsthema. Eigentlich hatte ich mir ja geschworen nichts mehr selbst zu lackieren...

      Also erst mal alles mit Silikonentferner abgerieben, dann mit 400er geschliffen und anschließend nochmal mit dem Silikonentferner drüber. Dann die Grundierung und über Nacht trocknen lassen. Heute dann wieder Silikonentferner, anschließend mit 600er geschliffen und dann wieder Silikonentferner und mit dem Swiffer drüber. Dafür dass ich drausen im Wind lackiert habe ist das Ergebnis ok. Seht selbst:
      Bilder
      • braun.JPG

        267,35 kB, 1.732×974, 15 mal angesehen
      • DSC_0428.JPG

        151,73 kB, 1.645×925, 15 mal angesehen
      • DSC_0429.JPG

        136,89 kB, 1.645×925, 16 mal angesehen
      • DSC_0430.JPG

        183,8 kB, 1.645×925, 17 mal angesehen
    • Neu

      Danke!

      Was kann man sich unter 3-D Folie vorstellen? Siehst du eine Möglichkeit irgendwie wieder den Nintendo-Schriftzug an der Klappe anzubringen? Da suche ich noch eine Lösung. Auch für die Cartridges brauche ich bald noch ein paar Covers.

      Ansonsten ging es heute ein wenig weiter: Ich habe die Controller-Ports auf USB umgebaut. Nächster Schritt ist es dann in einen NES-Controller ein USB-Hub einzubauen um den Port dann sinnvoll nutzen zu können.

      Dann ging es mit der Cartridge weiter. Zwei ICs auf der Platine kamen raus und dafür eine USB-Buchser rein. Hier kann man jetzt einen USB-Stick einstecken und über den "gemodderten" Cartridge-Slot nutzen. Mein Plan ist es jetzt für jedes System eine eigene Cartridge zu nutzen. Die Erste ist für Snes-Games.

      Leider habe ich vergessen den Power- und den Resetbutton zu lackieren. Das steht nächste Woche an.

      Gruß Sebastian
      Bilder
      • DSC_0431.JPG

        117,89 kB, 505×898, 12 mal angesehen
      • DSC_0432.JPG

        112,73 kB, 505×898, 9 mal angesehen
      • DSC_0433.JPG

        99,29 kB, 505×898, 9 mal angesehen
      • DSC_0434.JPG

        227,26 kB, 1.597×898, 9 mal angesehen
      • DSC_0435.JPG

        154,09 kB, 1.597×898, 12 mal angesehen
    • Neu

      Ok Verstehe. Mit Folie fehlt mir bisher allerdings die Erfahrung. Mehr als mal ein bisschen Carbonfolie auf eine Zierleiste und ab und an ein Handydisplay habe ich noch nicht beklebt.

      Soll ich mich bezüglich der Schrift nochmal per Mail bei dir melden? Verändert das Laminat die Farbe der Klappe?

      Mit dem NES habe ichheute auch schon ein bisschen weiter gemacht:

      Da man manchmal zur Konfiguration von Retropie eine Tastatur benötigt, habe ich beschlossen eine kleine Bluetooth-Tastatur in eine Cartridge einzubauen. Diesmal wird die Tastatur mit Hilfe von Glasfasern und Harz mit dem Kunststoff der Cartridge "verheiratet", da ich mit dem Lötkolben das Gehäuseteil der Tastatur wahrscheinlich verformt hätte.

      Also erstmal grob ausschneiden und dann mit Heißkleber fixieren. Anschließend sorgfältig abkleben, damit kein Harz in die Aussparung für die Tasten läuft und die erste Schicht Harz und Glasfsern drauf. Geladen wird die Tastaur natürlich im Slot des NES. Hier werde ich noch zwei weitere Pins des Slots mit Dauerstrom aus dem Netzteil verbinden, damit die Tastatur auch bei ausgeschalteter Konsole läd.
    • Neu

      Super, danke dir! Mail kommt im Laufe der Woche :)

      Gestern habe ich die Bilder vergessen...

      In der Zwischnzeit ist etwas mehr Spachtel drauf, es fehlt nur noch eine letzte Schicht, dann kann grundiert werden. Leider regnet es hier ununterbrochen :sleeping:


      Da das NES-Projekt sich dem Ende zuneigt und ich momentan etwas Zeit habe, möchte ich auch gleich ein neues Projekt starten. Jetzt gibts endlich einen Bartop. Mehr dazu aber im eigenen Thread, den ich gleich aufmachen.

      Gruß Sebastian
      Bilder
      • DSC_0441.JPG

        478,88 kB, 1.645×925, 6 mal angesehen
      • DSC_0442.JPG

        298,55 kB, 1.645×925, 5 mal angesehen
      • DSC_0443.JPG

        378,83 kB, 1.645×925, 6 mal angesehen
      • DSC_0439.JPG

        514,46 kB, 1.645×925, 10 mal angesehen